"Drugslab": Moderatoren testen harte Drogen vor der Kamera

Drugslab - Moderatoren testen Drogen

Sie schlucken Pillen, essen Pilze, schnupfen Kokain - und wollen damit über die Wirkung von Drogen aufklären.

"Im Namen der Wissenschaft"

Nellie, Rens und Bastiaan nehmen Drogen - auf Kosten der Allgemeinheit und für den guten Zweck. Sie tun es für den Youtube-Kanal „Drugslab“ ("Drogenlabor"), ein Programm des niederländischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks, das vom Staat finanziert wird. Die gut 10-minütigen Clips sollen über die Wirkung und Gefahren von Drogen aufklären.

In einem Laborsetting probieren die Moderatoren jede Woche vor der Substanzen aus, die ihre Zuschauer für sie ausgewählt haben – „im Namen der Wissenschaft“, wie es heißt.

Drogen ans Tageslicht holen

In jeder Folge erfahren die Zuschauer: Was ist da eigentlich genau drin? Wie ist die Wirkung der Droge auf Körper und Psyche? Wo liegen die Gefahren? Und ist der Tag danach wirklich so schlimm?

Das "Drugslab"-Team bekommt die von ausgewählten Dealern, alle Substanzen werden sorgfältig und doppelt im Labor getestet, bevor sie den Moderatoren verabreicht werden. Sehr gefährliche Drogen wie Heroin oder Crystal Meth werden nicht getestet, die gesundheitlichen Risiken wären zu groß.

Rens probiert Ecstasy

In der Folge, in der Rens ausprobiert, erfahren wir auch einiges von den schönen Gefühlen, die Drogen auslösen können. Rens ist „total glücklich“, erlebt alles unglaublich intensiv, fühlt sich mit Moderatorenkollegin Nellie tief verbunden, er umarmt sie und tanzt freudig zur Musik.

Nellie testet seine Reflexe (mies!) und füttert ihn mit Obststückchen (Wahnsinn!). Zuweilen engtgleist Rens' Mimik, was Nellie als „furchteinflößend“ erlebt. Während des Drogenrauschs werden laufend Puls und Temperatur gemessen.

Die Kritik bleibt nicht aus

Trotz aller guten Absichten wird das Programm auch kritisch gesehen: Kritiker behaupten, dass die Zuschauer durch die Clips erst mit bestimmten Drogen in Berührung kämen, und dass ihre Wirkung verherrlicht würde. Doch die Macher sind überzeugt: Information ist besser als Verschweigen.

Hier könnt ihr euch das Ecstasy-Video anschauen:

Die Videos sind nur mit Altersbeschränkung zu sehen. Dafür müsst ihr euch unter Umständen bei Youtube anmelden.

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