Hillary Clinton Buch: "Trump hat mir buchstäblich in den Nacken geatmet"

Hillary Clinton über Donald Trump

In ihrem neuen Buch beschreibt Hillary Clinton, wie Donald Trump ihr in aller Öffentlichkeit auf die Pelle rückte – und wie irritiert sie davon war.

"Donald Trump lauerte hinter mir"

Am 12. September 2017 erscheint Hillary Clintons Buch „What Happened“, in dem sie - wie sie selbst im Vorwort schreibt - „zum ersten Mal das Visier herunterlässt“. Die persönlichen Memoiren der US-Demokratin drehen sich um den Präsidentschaftswahlkampf 2016, in dem sie bekanntlich unterlag.

Der New Yorker Radiosender MSNBC strahlte nun eine Vorab-Lesung aus. In einer Passage las sie vor, wie körperlich unangenehm ihr Donald Trump war – speziell während ihres zweiten Fernsehduells im Oktober 2016.

Als sie versucht habe, die Fragen der Journalisten zu beantworten, habe ihr Widersacher wörtlich an ihr geklebt. „Donald Trump lauerte hinter mir. Zwei Tage zuvor hörte die Welt ihn darüber prahlen, wie er Frauen begrapscht hatte.“ Damit bezog sie sich auf den Tonmitschnitt, in dem Trump mit seinen sexuellen Übergriffen auf Frauen angab. „Jetzt waren wir auf einer kleinen Bühne, und egal, wohin ich ging, er folgte mir dicht, starrte mich an und machte Grimassen.“

"Er hat mir buchstäblich in den Nacken geatmet“

"Es war unglaublich unangenehm", so Clinton weiter. "Er hat mir buchstäblich in den Nacken geatmet. Ich bekam . Es war einer dieser Momente, in denen du wünschst, du könntest die Pause-Taste drücken und alle fragen, die zusehen: 'Also, was würdet ihr tun?'“ Clinton selbst gibt zwei Alternativen vor: „Bleibst du ruhig, lächelst weiter und tust so, als würde er nicht dauernd in deinen persönlichen Raum eindringen? Oder drehst du dich um, schaust ihm in die Augen und sagst laut und deutlich: ‚Tritt zurück, du Widerling, geh weg von mir!’"

Doch trotz der andauernden Grenzverletzungen ihres Kontrahenten schaffte Hillary Clinton es, die Fassung zu bewahren. Darin hat sie Übung: „Ich blieb cool, dank meiner lebenslangen Erfahrung mit Männern, die mich aus der Bahn werfen wollen.“

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