News: Emmanuel Macron in der Kritik - gibt er zu viel Geld für Schminke aus?

+++ Alle Nachrichten des Tages zum Durchscrollen +++

+++ 26.000 Euro für Make-up: Macron in der Kritik +++

Der französische Präsident in der Kritik: Emmanuel Macron muss sich rechtfertigen, warum er so viele öffentliche Gelder in sein Aussehen investiert. 26.000 Euro soll Macron in sein Make-up investiert haben - und in einen Visagisten, der ihn vor TV-Auftritten und Auslandsbesuchen herrichtet. Der Präsident hat angekündigt, über günstigere Alternativen nachzudenken.

+++ Nächstes Bundesland schafft Kita-Gebühren ab +++

Jubel bei Eltern in Hessen: Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat die Abschaffung der Kita-Gebühren verkündet. Zum 1. August 2018 sollen alle Eltern sechs Stunden Betreuung pro Tag kostenlos bekommen. Bouffier hatte die Abschaffung im letzten versprochen, wenn die Haushaltslage es zulässt - nun ist es so weit. Der Ministerpräsident freut sich: „Unser solides und verantwortungsbewusstes Haushalten zahlt sich aus.“ 

 

+++ Lottospielerin gewinnt über 758 Millionen Dollar +++

So einen Jackpot hat noch niemand geknackt: Die US-Amerikanerin Mavis Wanczyk hat den höchsten Lotto-Gewinn in der Geschichte abgeräumt, den je eine Einzelperson gewonnen hat. Beim Powerball-Lotto hat die 53-Jährige sagenhafte 758,7 Millionen Dollar gewonnen - umgerechnet knapp 644 Millionen Euro.

Nach dem Gewinn gab sie nun eine Pressekonferenz und erzählte, dass sie zuerst ihren Arbeitgeber, ein Krankenhaus, angerufen hat - um zu kündigen! Weitere Pläne hat Mavis mit dem Geld aktuell noch nicht. Sie möchte erstmal ihr abbezahlen und sich dann zurücklehnen und erstmal genießen und sich entspannen.

+++ Gabriel warnt vor Reisen in die Türkei +++

Außenminister Sigmar Gabriel äußert erneut scharfe Töne Richtung Ankara: Er könne den Deutschen aktuell nicht dazu raten, in die zu reisen. In einem aktuellen Interview mit der "Bild"-Zeitung sagte er: „Die Ent­schei­dung kön­nen wir als Staat nie­man­dem ab­neh­men.“ Und weiter: „Man kann das nicht mit gutem Ge­wis­sen ma­chen zur­zeit.“ Hintergrund sind die mutmaßlich mutwilligen Inhaftierungen von deutschen Staatsbürgern, vor allem von Journalisten.

+++ Wegen Charlottesville - Trump gehen Einnahmen durch die Lappen +++

US-Präsident kommen seine kritischen Äußerungen über Charlottesville teuer zu stehen. In nur fünf Tagen haben 15 Stiftungen und Hilfsorganisationen ihre Veranstaltungen in Trumps Golf-Club "Mar-a-Lago" abgesagt. Die Washington Post schreibt, dass die Verantwortlichen nicht den Mann unterstützen wollen, dessen Politik höchst fragwürdig ist. Eine einzige Veranstaltung kann schon mal bis zu 275 000 Dollar einbringen.

Trump hatte es versäumt, bei den Ausschreitungen in Charlottesville Rechtsextreme Demonstranten für ihr Verhalten zu kritisieren.

+++ Elfjährige stürzt sich in der Schule aus dem Fenster +++

In Lüneburg ist ein elfjähriges Flüchtlingsmädchen aus dem dritten Stock einer Schule gesprungen. Die Syrerin fiel offenbar schon vorher durch ihr aggressives Verhalten und kritische Aussagen auf, die darauf schließen lassen, dass sich das Mädchen islamistisch radikalisieren möchte. Bei dem Sturz zog es sich komplizierte Brüche an Armen und Beinen zu.

Der Vater des Mädchens bestreitet, dass seine Tochter mit einer islamistischen Radikalisierung liebäugelt. Sie kenne kaum Wörter aus dem Koran. Derzeit wird geprüft, ob jemand für den Sprung verantwortlich - und was an einer möglichen Radikalisierung dran ist.

+++ Krabbel-Invasion in Berlin - rote Krebse bevölkern die Straßen +++

Fußgänger, die sich in der Nähe der spanischen Botschaft in Berlin aufhalten, sollten aufpassen, wo sie ihre Füße hinsetzen. Denn in der Gegend wurden auffallend viele Krebse auf der Straße entdeckt. Sie sehen aus wie Hummer oder Skorpione, sind feuerrot und exotisch. Bei den Krabblern handelt es sich um Amerikanische Sumpfkrebse. Wie die nach Berlin kommen? Manche Aquarienhalter setzen die Krebse aus falscher Tierliebe aus - oder weil sie eine relativ hohe Lebenserwartung von bis zu fünf Jahren haben (manchen Haltern ist das wohl zu lange). Außerdem türmen die Krabbler gerne mal aus Gartenteichen.

Die Folgen: Die äußerst fortpflanzungsfreudige Krebsart breitet sich in Berlin aus - die milden Winter der letzten Jahren kamen ihnen dabei auch mehr als gelegen. Die Stadt versucht jetzt, die Anzahl der Krebse durch natürliche Fressfeinde einzudämmen. So wurden zum Beispiel schon Aale in Gewässern ausgesetzt.

+++ Bergrutsch in der Schweiz - acht Vermisste +++

Im schweizerischen Bondo in Graubünden kam es am Mittwoch zu einem Bergrutsch, bei dem bis zu vier Millionen Kubikmeter Schlamm und Gesteinsbrocken herunterrollten. 8 Menschen werden derzeit vermisst, darunter auch Deutsche. Rund hundert Menschen müssen ihm ihre Häuser fürchten.

+++ Terrorwarnung in Rotterdam - zweiter Verdächtiger festgenommen +++

Nach dem abgesagten Konzert der US-Band Allah-Las ist ein zweiter Verdächtiger festgenommen worden. Nach Berichten des Senders NOS wurde ein 22-jähriger Mann Mittwochnacht in seiner Wohnung im belgischen Nordbrabant festgenommen. Der Fahrer eines Lieferwagens, der zuerst in Gewahrsam genommen wurde, scheint unschuldig zu sein. Er war betrunken und hatte Gasflaschen in seinem Auto, für die er aber eine gute Erklärung gehabt haben soll.

+++ Ex-CIA-Agentin möchte Twitter kaufen, um Trump zu löschen +++

Die ehemalige CIA-Agentin Valerie Plame Wilson hat über "GoFoundme" eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um Twitter zu kaufen - und Donald Trumps Account zu sperren. „Wenn Vorstände von @Twitter Trumps Gewalt und Hass nicht abstellen, dann liegt es in unseren Händen“, schrieb sie auf Twitter. Das Weiße Haus belächelt die Aktion - denn bisher hat Wilson erst 30 000 Dollar zusammenbekommen. Um Twitter zu kaufen, würde sie etwa eine Milliarde brauchen. Na, mal abwarten ...

+++ UN legt Beschwerde gegen die USA ein! +++

Das ist äußerst selten: Die Vereinten Nationen haben auf Trumps Aussage reagiert, sowohl Neonazis als auch die Gegenseite wäre in Charlottesville für das Todesopfer verantwortlich. Der UN-Ausschuss fordert die USA dazu auf, sich klarer von Rechtextremismus zu distanzieren. Er fürchtet, dass ansonsten rechtsextreme Gruppen in den Staaten noch stärker werden könnten. Was das für die USA bedeutet? Nach einer solchen Beschwerde ist die betreffende Nation dazu verpflichtet zu handeln - und Maßnahmen zu ergreifen, um den Regelbruch der UN-Konvention einzudämmen. Trump selbst wird in dem Beschwerde-Schreiben übrigens nicht genannt.

+++ Facebook kennzeichnet Nachrichten jetzt mit Logos der Medien +++

Ist diese Nachricht seriös? Facebook will für mehr Transparenz sorgen und Nachrichten mit dem jeweiligen Logo des Mediums versehen. So sollen die User schneller erkennen können, ob eine Nachricht glaubhaft ist. Die ersten Posts wurden bereits mit einem Logo bestückt.

+++ Kim Wall: Die Leiche sollte nie gefunden werden +++

Der Fall um die tote schwedische Journalistin Kim Wall wird immer skurriler und brutaler. Nachdem ihre Leiche an der Insel Amagar gefunden wurde, ist jetzt klar: Der Torso wurde absichtlich durchlöchert wurde. Jens Möller, Leiter des Morddezernats, sagte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz: „Wir fanden Verletzungen, die deutlich zeigen, dass man eine Gasbildung im Körper verhindern wollte. Diese Schäden am Körper sollten dafür sorgen, dass das Gas austritt und die Leiche deshalb am Meeresboden bleibt.“

Außerdem war ein Metallteil an der Leiche ihr befestigt - und im U-Boot wurden Blutspuren von Kim Wall gefunden. Der U-Boot-Kapitän Peter Madsen, mit dem die Journalistin gemeinsam an Bord war, hatte bisher ausgesagt, Kim Wall sei durch ein Unfall ums Leben gekommen. Was dagegen spricht: Ihre Leiche wurde ohne Kopf, Arme und Beine entdeckt. Die Ermittlungen dauern an ...

+++ 14-Jähriger wird festgenommen, weil er Macarena tanzt +++

Ein 14-Jähriger tritt auf einer Ampel-Kreuzung vor die wartenden Autos und tanzt den 90er-Hit "Macarena". Nicht weiter schlimm? In der saudi-arabischen Stadt "Dschidda" offenbar schon. Weil das Video im Internet viral geht, nimmt ihn die Polizei fest. Der Vorwurf: anstößiges Verhalten und Behinderung des Straßenverkehrs. Was nun mit ihm passiert, ist noch unklar.

Nicht der einzige Fall: Anfang des Monats wurde ein Sänger festgenommen, weil er "Dab" auf der Bühne getanzt hatte (was in Saudi-Arabien verboten ist). Im Juli wurde außerdem eine Frau in Gewahrsam genommen, die unverhüllt durch die Straßen ging und auf Snapchat veröffentlicht wurde. 

+++ Deutscher Tourist darf nicht in die Türkei einreisen +++

Die politischen Spannungen zwischen der Bundesrepublik und der Türkei gehen in eine neue Runde: Wie "Spiegel Online" berichtet, wollte der in England lebende Deutsche Jascha Schewtschenko (35) eine dreiwöchige Rucksacktour durch die Türkei machen und das Land erkunden. Doch nach seinem Flug von London nach Izmir wird er bei der Grenzkontrolle durchsucht. Handy, Rucksack - alles wird inspiziert. Es sei nur eine stichprobenartige Kontrolle, heißt es zunächst.

Schewtschenko wird in einen Raum geführt, der einer Arrestzelle ähnelt. Er darf nicht weiterreisen. Er ruft das deutsche Konsulat in Izmir an, das sagt ihm, dass er zurückreisen müsse - mit derselben Airline und in das Land, wo er herkam. Weil so ein Flug aber erst drei Tage später geht, muss er so lange in der "Arrestzelle" bleiben. Schewtschenko versteht die Welt nicht mehr: "Ich kenne die Türkei doch gar nicht", sagt er. Er habe sich nie kritisch über das Land oder Erdogan geäußert.

Später sagt man ihm, dass er nicht in die Türkei einreisen darf, habe nichts mit ihm zu tun, sondern mit dem Vermieter der Unterkunft, zu dem er möchte. Auf Nachfrage ist der aber völlig überrascht und sagt, die Polizei habe sich nicht bei ihm gemeldet. Beide Männer bleiben völlig ratlos zurück. Nach seiner Rückkehr in London bucht Schewtschenko einen Flug nach Kroatien und verbringt dort seinen Urlaub. 

Das Auswärtige Amt warnt: "Seit Anfang 2017 wurde wiederholt deutschen Staatsangehörigen an den Flughäfen in der Türkei die Einreise ohne Angabe genauer Gründe verweigert. Die betroffenen Personen mussten nach einer Wartezeit in Gewahrsam von mehreren Stunden ihre Rückreise nach Deutschland antreten."

Tatsächlich ist dieses Problem auch der Bundespolizei bekannt. Zum Spiegel sagte ein Beamter: "Wir haben keine Erkenntnis über die Gründe des Einreiseverbots. In den Formularen steht meist etwas von 'Gefahr für die öffentliche Sicherheit'. Aber ich glaube, Provokation trifft es eher."

+++ Barcelona-Attentäter wollten Sagrada-Familia sprengen +++

Am Dienstag begann die Polizei, die vier festgenommenen Männer, die für den Terroranschlag in Barcelona mit 15 Toten verantwortlich sein sollen, zu verhören. Der 21-jährige Mohamed Houli Chemlal gestand, dass die Terrorzelle noch größere Anschläge geplant hatten. So war zum Beispiel die weltberühmte Sagrada Familia ein Ziel. Das berichtet die Zeitung "El Mundo". Einer der vier Festgenommenen ist schon wieder auf freiem Fuß. Gegen den Marokkaner Mohammes Aalla lagen nicht genügend Indizien vor. Er ist der Halter des A3, der beim Attentat in Cambrils verwendet wurde.

+++ Trump sorgt für Lacher im Netz +++

Ohne Spezialbrille die Sonnenfinsternis beobachten? Ein absolutes No-Go! Donald Trump aber scheint das nicht zu stören. Er starrte am Montag schnurstracks und ohne Brille in die Sonne - und riskierte damit Netzhautschäden im Auge.

Donald Trump

Erst später griff er wie Ehefrau Melania zur Spezialbrille. Jetzt macht sich das Netz über den Sonnenfinsternis-Fauxpas lustig. Unter den Hashtags "Donald Trump" und "Eclipse" hagelte es tausende spöttische Kommentare, unter anderem:  Wissenschaftler: "Schaue nicht in die Sonne ohne spezielle Brille." Trump: "Fake News".

+++ Bundesregierung steht hinter Trumps Afghanistan-Strategie +++

Von wegen Abrüstung: Am Montag machte Trump deutlich, dass die US-amerikanischen Truppen nicht aus Afghanistan abziehen werden. Stattdessen wolle man mit 4000 Soldaten mehr den Terrorismus bekämpfen. "Wir sagen nicht wann, aber wir werden angreifen", erklärte er. Die NATO und die Bundesregierung stehen hinter der Strategie des US-Präsidenten. 

+++ Erdbeben in Ischia - Kinder gerettet +++

Auf der italienischen Insel Ischia hat ein Erdbeben am Montagabend mindestens zwei Frauen das Leben gekostet. Feuerwehrleute konnten in einem Familienhaus in Casamicciola ein sieben Monate altes Baby und seine zwei älteren Brüder aus den Trümmern retten. "Es war eine schreckliche Nacht, man kann das mit Worten nicht beschreiben", sagte der Vater der verschütteten Kinder laut Nachrichtenagentur Ansa.

+++ Zahl der Verkehrstoten steigt +++

Die Zahl der Verkehrstoten ist in Deutschland im ersten Halbjahr 2017 deutlich angestiegen. Von Januar bis Ende Juni starben laut des Statistischen Bundesamtes 1536 Menschen - 6,2 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2016. Vor allem Motorradfahrer sind in diesem Jahr gefährdet. Die Zahl der Verkehrstoten ist hier um knapp 21 Prozent gestiegen. Der Grund für den allgemeinen Anstieg: Das Statistische Bundesamt gab an, dass im Juni 2016 besonders wenig Verkehrstote zu beklagen waren. Die Ursache dafür ist aber unklar.

+++ Margot Hielscher ist tot +++

Schauspielerin und Schlagersängerin Margot Hielscher ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Nach Informationen der "Bild" ist sie am Sonntagnachmittag friedlich eingeschlafen. Die Leinwand-Legende spielte unter anderem in Filmen wie "Der Zauberberg" mit. Angeblich habe sie am Tag zuvor noch ihren 98-jährigen Geburtstag mit ihrem Neffen geplant. Am Sonntag habe sie zur Pflegerin gesagt, sie sei müde und müsse sich hinlegen.

+++ Wegen Erdogan-Kritik: Sigmar Gabriels Frau bekommt Drohungen +++

Sigmar Gabriel und seine Frau Anke

Das angespannte Verhältnis zwischen Außenminister Sigmar Gabriel und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bekommt jetzt auch Gabriels Frau zu spüren. Der Außenminister sagte der Deutschen Presseagentur: "Über die Art und Weise, wie Erdogan das macht, fühlen sich einige offensichtlich motiviert und versuchen, meine Frau zu bedrängen und zu belästigen". Die "Rheinpfalz"  berichtete, dass auf dem Anrufbeantworter der Zahnarztpraxis seiner Frau Drohungen hinterlassen wurden. Zuletzt hatte Gabriel vor Reisen und Investitionen in der Türkei gewarnt und Erdogan dafür kritisiert, sich in den deutschen Wahlkampf einzumischen.

+++ Barcelona-Attentäter getötet +++

Der mutmaßliche Terror-Fahrer des Anschlags auf die Las Rablas in Barcelona könnte gefasst sein. Der Radiosender Radio Cadena Ser, dass ein Mann mit Sprengstoffgürtel im Ort Subirats (30 Kilometer von Barcelona) ergeschossen wurde. Wie die Polizei bestätigte, handelt sich dabei um Younes Aboyaaqoub.

+++ Vermisste schwedische Journalistin ist tot +++

Die seit Mitte August vermisste schwedische Journalistin Kim Wall ist tot. Laut Aussage des U-Boot-Besitzers Peter Madsen sei sie bei einem Unglück an Bord ums Leben gekommen. Daraufhin habe er sie in der Køgebucht bestattet.

Die Journalistin war zuletzt am 10. August an Bord des U-Boots "UC3 Nautilus" gesehen worden, das sank. Madsen selbst wurde gerettet - von der Journalistin aber fehlte jede Spur. Jetzt wurde ihre Leiche gefunden. Kim Wall arbeitete unter anderem für die "New York Times" oder den "Guardian" und wollte eine Reportage über den Kapitän schreiben. Der hatte zunächst ausgesagt, Wall auf einer kleinen Insel abgesetzt zu haben.

+++ Syrische Flüchtlinge nennen Baby Angela Merkel +++

Aus Dankbarkeit hat ein syrisches Paar aus Münster seine Tochter Angela Merkel genannt. Das Baby sei am 16. August geboren worden und trage jetzt den Namen Angela Merkel Muhammed, teilte die Sprecherin des St. Franziskus-Hospitals mit. Damit ist die kleine das zweite Merkel-Baby - bereits 2015 benannte ein Flüchtlings-Paar aus Duisburg seinen Nachwuchs nach der Kanzlerin.

+++ Attentäter von Turku identifiziert +++

Die Identität des Mannes, der am Freitag im finnischen Turku zwei Menschen tötete, steht fest. Wie die Polizei mitteilte, handelt sich um einen 18-jährigen Marokkaner, der von Ende 2015 bis Anfang 2016 auch in Deutschland gelebt hat. Ob der Mann einen IS-Hintergrund hat, wird derzeit noch ermittelt.

+++ Bis zu 33 Grad! Der Sommer kommt noch mal +++

In dieser Woche legt der Sommer einen Endspurt ein. Während es schon die ganze Woche wieder wärmere Temperaturen gibt, klettert das Thermometer am Samstag sogar auf bis zu 33 Grad. Besonders warm wird es in Bayern und Baden-Württemberg. Deutlich kühler bleibt es hingegen im Norden, der nur knapp über die 20-Grad-Grenze kommt.

+++ Marseille: Auto rast in Bushaltestelle - ein Toter +++

In der französischen Hafenstadt Marselle ist ein Auto in eine Bushaltestelle gerast - eine Mensch starb.  Eine Stunde zuvor fuhr er in eine andere Bushaltestelle und verletzte einen Menschen schwer. Die Polizei ruft dazu auf, das Gebiet am alten Hafen von Marseille zu meiden. Der Täter wurde bereits festgenommen und wird vernommen.

Was man bisher weiß: Wie der Fernsehsender "BMF TV" berichtet, soll das Auto am Morgen als gestohlen gemeldet worden sein. Der 35-jährige Täter soll der Polizei wegen Diebstahl-, Drogen- und Waffenbesitz bekannt und schon in psychiatrischer Behandlung gewesen sein. Bei dem Opfer soll es sich um eine 42-jährige Frau handeln. Es deutet bisher nichts auf einen „terroristischen Akt“ hin. Das sagte Staatsanwalt Xavier Tarabeux am Montag der Nachrichtenagentur AFP.

+++ Merkel will die Mütterrente verbessern +++

Mütterrente: Angela Merkel

In einem RTL-Interview stellte sich Angela Merkel am Sonntag den Fragen der Bürger. Auf die Klage einer 75-jährigen Rentnerin, die lange alleinerziehend war und nach 43 Jahren Berufsleben kaum Geld übrig hat, versprach Merkel: Gleich am Anfang der neuen Legislaturperiode wolle die Union sich mit den Themen Altersarmut sowie Mütterrente und ihre Anrechnung auf die Grundsicherung befassen - und nachbessern. "Das wird viele freuen", so die Rentnerin.

Eine andere Alleinerziehende beschwerte sich, dass sie steuerlich schlechter dasteht als jemand, der verheiratet ist.  Merkel tröstete schließlich damit, dass für Kinder künftig der gleiche (höhere) Steuerfreibetrag gelten soll wie für Erwachsene.

Am Montag beantwortete Angela Merkel auch die Bürgerfragen eines BILD-Interviews. Dabei kritisierte sie unter anderem Altkanzler Gerhard Schröder, weil er für den russischen Öl- und Gaskonzern Rosneft arbeiten möchte. „Ich finde das, was Herr Schröder macht, nicht in Ordnung", sagte Merkel. Sie möchte nach Ende ihrer Amtszeit nicht in der Wirtschaft arbeiten.

+++ Barcelona-Attentat: Fahrer steht fest +++

Offensichtlich ist die Frage, wer das Fahrzeug des verheerenden Anschlags auf die Las Ramblas in Barcelona gefahren hat, geklärt. Wie bereits vermutet, handle es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den noch immer flüchtigen Younes Abouyaaquoub. Das sagte der katalanische Innenminister Joaquim Forn gegenüber dem Radiosender Catalunya Radio. Die Polizei geht davon aus, dass der 22-jährige Marokkaner den Wagen alleine gefahren hat. Die Zahl der Opfer ist mittlerweile auf 15 gestiegen.

+++ Große Trauer um Jerry Lewis +++

Jerry Lewis ist tot: "Der verrückte Professor", Hollywood-Star und Komiker-Legende, ist im Alter von 91 Jahren in seinem Haus in Las Vegas gestorben. Lewis hatte in mehr als 80 Hollywood-Streifen mitgespielt und war mit seinem komischen Talent weltberühmt geworden.

+++ Panne bei Promi Big Brother +++

Das ging schief: In der Sat.1-Show "Promi Big Brother" geriet am Sonntagabend durch einen Fehler alles durcheinander. Bei einem Spiel kam es möglicherweise zu einem Messfehler - der Sender prüft die Umstände. Dadurch ist allerdings auch unklar, in welchem der Bereiche der betroffene Kandidat ist und ob er dadurch zum Auszug nominiert werden kann. Deswegen musste Sonntagabend unplanmäßig kein Kandidat das Haus verlassen.

+++ Brandanschläge auf Bahn-Strecke zwischen Hamburg und Berlin +++

In der Nähe von Berlin haben Unbekannte am Wochenende Brandanschläge auf Bahnanlagen verübt und damit den Fernverkehr Richtung Westen und Norden zum Erliegen gebracht. Inzwischen fahren die Bahnen wieder, allerdings gab es auch am Montagmorgen noch Einschränkungen und Verspätungen.

+++ Siebenjähriger unter den Toten von Barcelona +++

Die Suche nach dem kleinen Julian (7) ging um die Welt: Die Oma des Kleinen hatte ein Foto bei Facebook gepostet, nachdem der Schüler nach dem Terror-Anschlag von Barcelona als vermisst galt. Nun ist klar: Auch der Siebenjährige ist bei dem Attentat ums Leben gekommen. Die Behörden haben die traurige Nachricht bestätigt.

Kommentare

Kommentare

    Unsere Empfehlungen

    KlickstarterNewsletter
    Bild Montagsnl

    Lieblingsartikel direkt in dein Postfach

    Melde dich jetzt kostenlos an!

    Diesen Inhalt per E-Mail versenden

    News: Emmanuel Macron in der Kritik - gibt er zu viel Geld für Schminke aus?

    +++ Alle Nachrichten des Tages zum Durchscrollen +++

    Du kannst mehrere E-Mail-Adressen mit Komma getrennt eingeben

    E-Mail wurde versendet
    Deine Mail konnte leider nicht versendet werden