Test: Sind Sie zu perfektionistisch?

Wollen Sie im Job immer alles richtig machen - oder können Sie auch mal Fünfe gerade sein lassen? Wie perfektionistisch Sie sind, verrät unser Test.

Klar, wer hätte ihn nicht gern, den perfekten Mitarbeiter. Zu viel Perfektionismus kann der Karriere aber auch im Wege stehen. Also lieber locker bleiben und auf den eigenen Charme verlassen? Finden Sie mit unserem Test heraus, wie perfektionistisch Sie sind - und was das für Ihr Vorankommen im Job bedeutet. Unseren Test haben wir gemeinsam mit Buchautorin Simone Janson ("Die 110%-Lüge") erstellt.

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"Mit dem großen Projekt fange ich erst morgen an - heute lohnt sich das nicht mehr, ich fühle mich gerade nicht so gut, ich muss erst meinen Schreibtisch richtig aufräumen, damit ich mich voll darauf konzentrieren kann ..." Mal ehrlich, haben Sie sich das auch schon mal gesagt?

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Jeder macht mal etwas falsch. Wie denken Sie über Fehler?

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In absehbarer Zeit wird ein Posten als Teamleiter frei, den Sie gern besetzen würden. Leider ist auch ein anderer Kollege interessiert. Was ist Ihre Strategie, um den Job zu erobern?

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Sie sehen beim Einkaufsbummel ein tolles Kleid, das Ihnen perfekt passt. Leider ist es ziemlich teuer - und in Ihrem Budget momentan eigentlich nicht drin. Was tun Sie?

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Arbeiten Sie gern im Team?

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"Sollte ich vielleicht lieber ... Hätte ich doch bloß nicht ..." Kommt es häufig vor, dass Sie über Dinge intensiv grübeln?

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Ein Geschäftspartner aus dem Ausland ist zu Besuch und Sie werden kurzfristig gebeten, einen kleinen Vortrag über Ihre Firma zu halten. Wie bereiten Sie sich vor?

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Sie haben bis spät in die Nacht gearbeitet, um eine Sache bis zum Abgabetermin am nächsten Morgen fertig zu bekommen. Dummerweise haben Sie einen dicken Fehler eingebaut, für den Ihr Chef Sie prompt kritisiert. Sie ...

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Sie planen mit einigen Kollegen ein Projekt. In der Diskussion ...

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Ihre To-Do-Liste wird immer länger, ständig klingelt das Telefon, dauernd kommen neue E-Mails mit Fragen und Aufgaben ... Belastet Sie das?

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Ehrgeiz: Test: Sind Sie zu perfektionistisch?

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Sie haben genug Selbstbewusstsein, um auch mal Fünf gerade sein zu lassen - und wenn Ihnen mal ein Fehler unterläuft, vertrauen Sie ganz auf Ihren Charme, der Sie bei Vorgesetzen und Kollegen beliebt macht. Cleveres Selbstmarketing ist wichtiger als sinnlose Schufterei, finden Sie. Und damit haben Sie auch Recht! Trotzdem kommen Sie auf Dauer um die scheinbar altmodischen Tugenden Fleiß, Sorgfalt und Verlässlichkeit nicht herum. Denn auf Dauer merken Kollegen ganz genau, wer lieber von Arbeit redet, als sie selbst zu tun - und das fällt auch irgendwann dem Chef auf. Wer Erfolg haben will, muss sich ja nicht gleich die Nacht im Büro um die Ohren schlagen. Aber es kann nicht schaden, seinen Leistungswillen häufiger auch durch Taten zu belegen. Tipp: Strategien, wie Sie mit weniger Perfektion noch mehr erreichen können, hat Autorin Simone Janson in Ihrem Buch gesammelt: "Die 110%-Lüge", Redline Verlag, 17,90 Euro. Wann Perfektionismus schadet und was man dagegen tun kann, lesen Sie auch im Interview mit Simone Janson.
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Wenn Ihnen eine Sache wirklich wichtig ist, geben Sie gern Ihr Bestes. Sie wollen, dass Chef, Kollegen und Kunden sich auf Sie verlassen können – und dafür bringen Sie ab und zu auch mal ein Opfer in Form von Überstunden oder undankbaren Fleißaufgaben. Weniger wichtige Dinge gehen Sie aber lockerer an, denn sie wissen, dass man sich nicht bei jeder Ausgabe völlig verausgaben muss. Klar, dass Ihnen bei aller Sorgfalt dann auch mal ein Fehler unterläuft. Aber davon geht für Sie die Welt nicht gleich unter. Meistens legen Sie also ein sehr vernünftiges Maß an Perfektionismus an den Tag. Aber vielleicht ärgern Sie sich trotzdem manchmal darüber, dass Sie länger bei der Arbeit geblieben sind, als Sie wollten – nur, weil die Kollegin im Nachbarbüro schließlich auch immer lange da ist. Oder dass Sie sich schon wieder eine dieser Aufgaben haben aufdrücken lassen, die wenig Spaß und wenig Eindruck beim Chef machen. Dass Sie bei Entscheidungen ständig hin- und hergrübeln? Oder dass Sie oft ziemlich gestresst sind? Tipp: Strategien, wie Sie mit weniger Perfektion noch mehr erreichen können, hat Autorin Simone Janson in Ihrem Buch gesammelt: "Die 110%-Lüge", Redline Verlag, 17,90 Euro. Wann Perfektionismus schadet und was man dagegen tun kann, lesen Sie auch im Interview mit Simone Janson.
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Was Sie machen, das machen Sie hundertprozentig: Am liebsten feilen Sie so lange an Ihren Aufgaben, bis Sie ganz sicher sind, dass Sie alles richtig machen. Dabei verlieren Sie gerne auch mal die Deadline aus den Augen. Wenn dann die Zeit knapp wird, opfern Sie lieber Ihre Freizeit, statt Ergebnisse abzuliefern, von denen Sie nicht restlos überzeugt sind. Nur Eigenlob mögen Sie nicht - die gute Leistung wird sich schon von alleine auszahlen, denken Sie! Leider haben Sie aber auch schon festgestellt, dass das nicht andere Menschen so sehen wie Sie. Dass nicht alle Kollegen den gleichen Arbeitseifer an den Tag legen. Und dass der Chef dann oft genug die Kollegen lobt, die in Ihren Augen viel weniger geleistet haben als Sie selbst. Und, Hand auf Herz, vielleicht sind Sie darüber sogar manchmal richtig wütend, weil Sie sich ungerecht behandelt fühlen? Denn nicht immer führt höherer Aufwand automatisch auch zum Erfolg: Wer entspannt an eine Aufgabe herangeht, arbeitet oft effizienter und erreicht damit mehr, als wenn er verbissen versucht, alles 110%ig zu machen. Mindestens genauso wichtig ist aber, was Perfektionisten wie Sie gerne vergessen: Dass es auch wichtig ist, sich selbst gut zu verkaufen, indem man über seine guten Leistungen redet. Lassen Sie also auch mal Ihren Charme spielen, statt den ganzen Tag still im Büro vor sich hinzuarbeiten und missmutig zuzusehen, wie andere die Lorbeeren einheimsen. Sie haben Zweifel? Buchautorin Simone Janson ("Die 110%-Lüge", Redline Verlag, 17,90 Euro) erklärt im Interview, warum Perfektionismus der Karriere oft im Weg steht und was Sie dagegen tun können.
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Test: Swantje Wallbraun Beratung: Simone Janson Foto: Getty Images

Wer hier schreibt:

Swantje Wallbraun

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