Schönheitsoperationen

Nasenkorrektur, Brustvergrößerung oder Botox-Behandlung –
wir erklären die neuesten Methoden und sagen, wo die Risiken liegen.

In diesem Artikel:

Permanente Faltenfüller wie Artecoll bestehen aus einer Trägersubstanz, in diesem Fall Kollagen, und winzigen Acrylpartikeln. Bei vergleichbaren dauerhaften Fillern wie Dermalive sind die Acrylate in Hyaluronsäure eingebettet. All diese Substanzen müssen tief ins Gewebe gespritzt werden und eignen sich deshalb nur für ausgeprägte Falten wie die in der Nasolabialregion. Artecoll wird auch zur Lippenvergrößerung eingesetzt.

Wirkung

Während sich die Trägersubstanz langsam abbaut, bildet sich neues Bindegewebe um die Kunststoffkügelchen und fixiert diese für immer an der Injektionsstelle. Auf diese Weise wird die Haut von innen aufgepolstert und die Falte geglättet.

Effekt

Das Resultat ist bei Artecoll sofort sichtbar und dauerhaft. Da die Haut aber trotzdem weiter altert, können sich daneben neue Falten bilden.

Risiken und Nebenwirkungen

Rötungen, Schwellungen, Allergien. Das Implantat kann sich noch nach Jahren in der Haut verhärten. Zu oberflächlich gespritzt, bildet Artecoll sichtbare, helle Knötchen. Dermalive wird von vielen Ärzten überhaupt nicht mehr verwendet, weil häufig entzündliche Verhärtungen unter der Haut entstehen. Diese so genannten Granulome sind kaum zu therapieren und müssen schließlich chirurgisch mit großen, sichtbaren Narben entfernt werden.

Verhalten nach der Behandlung

Bei Unterspritzungen am Mund in den ersten Tagen die Mimik reduzieren. Sonne und andere Hitzeeinwirkungen vermeiden, um keine Entzündungen zu forcieren.

Kosten

Eine Behandlung mit Artecoll kostet ab 600 Euro.

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