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Die Dermabrasion ist eine mechanische Schälkur. Dabei wird die Haut mit einer rotierenden Diamantfräse kontrolliert abgetragen. Der einstündige Eingriff muss unter örtlicher Betäubung oder Dämmerschlaf unter sterilen OP-Bedingungen erfolgen.
Wirkung
Durch das Abschleifen der Hautoberfläche bei einer Dermabrasion wird absichtlich eine Schürfwunde erzeugt, die das Zellwachstum anregt. Auf diese Weise werden kleine Hautunebenheiten wie Narben, Aknenarben, Altersflecken und -warzen beseitigt. Besonders geeignet ist die Dermabrasion für den so genannten Rüschenmund mit vielen kleinen Fältchen um die Lippen, oder auch für die gesamte Wangenpartie.
Effekt
Die Gesichtshaut wird durch eine Dermabrasion regeneriert, geglättet und erscheint frischer, gestraffter. Allerdings dauert es ca. zwei Wochen bis der Schorf abfällt und die neue, glatte Haut zum Vorschein kommt. Je nach Tiefe der Dermabrasion hält das Ergebnis mehrere Jahre an.
Risiken und Nebenwirkungen
Wird bei einer Dermabrasion zu wenig Haut abgetragen, ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend. Bei zu aggressivem Abschleifen kann es durch die Beeinträchtigung tieferer Gewebeschichten zu Rötung und Narbenbildung kommen, die auch langfristig bestehen bleiben können. Durch Wundheilungsstörungen können sich ebenfalls überschießende Narben bilden, die unter Umständen Schmerzen und weitere kosmetische Beeinträchtigungen verursachen.
Verhalten nach der Behandlung
Sobald der Schorf abgefallen ist, kann die immer noch gerötete Haut überschminkt werden. Die Rötung hält bis zu 12 Wochen an. Für die ersten sechs Monate nach dem Eingriff muss ein hoher Sonnenfilter aufgetragen werden, wobei direkte Sonnenstrahlung zu vermeiden ist. Zwei Wochen vor und vier Wochen nach der Hautabschleifung sollte man nicht rauchen, um den Heilungsprozess nicht zu stören.
Kosten
ca. 1800 Euro






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