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Laser ist die Abkürzung für "Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation". Das bedeutet Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung. Obwohl derzeit Lasergeräte auch von Nicht-Medizinern angewendet werden dürfen, gehören Laser ausschließlich in die Hand von Ärzten oder medizinisch geschultem Personal. Denn jede dieser Laser-Behandlungen führt zu einer - teils erwünschten - Erhitzung der Haut. Daraus resultieren mögliche Nebenwirkungen wie Verbrennungen, Blasen- oder Krustenbildung (bei manchen Lasern unumgänglich), Pigmentverstärkung, aber auch Depigmentierung, Narbenbildung, Schmerzhaftigkeit.

Rubin- und Neodym-YAG-Laser

Typ: Beide Laser-Typen sind gütegeschaltete Festkörperlaser, die hohe Energie in sehr kurzer Zeit abgeben. Als abtragende (abladierende) Laser-Typen eignen sie sich für braune, grüne, blaue, schwarze Pigmente aller Art. Sie können ohne Anästhesie angewendet werden. Beim Rubinlaser ist eine Krustenbildung für ein bis zwei Wochen zu erwarten. Einsatzgebiet: Alters- und Sonnenflecken, Sommersprossen, Pigmentverstärkungen. Nur eingeschränkt einsetzbar bei Melasma und Mongolenfleck. Der Rubinlaser ist das Mittel der Wahl zur narbenfreien Entfernung von Tätowierungen und kann auch als Epilationslaser benutzt werden. Der Neodym-Yag wird vorwiegend für blaue Hämangiome und blaue Besenreiser eingesetzt.

ST-Harmony

Typ: Ein Basisgerät produziert die Energie. Dazu gibt es verschiedene Handstücke, in denen der eigentliche Laser steckt. Durch die unterschiedlichen Wellenlängen kann ein großes Spektrum von Einsatzgebieten abgedeckt werden. In der Regel sind drei bis fünf Behandlungen in ein- bis zweiwöchigem Abstand notwenig. Einsatzgebiet Wellenlänge 420 - 950 nm: Entzündliche Form der Akne. Zielstrukturen sind die Pigmente der Aknebakterien. Die Behandlung ist ohne Anästhesie möglich. Ausgenommen sind dunkle Hauttypen, da Pigmentstörungen auftreten können. Einsatzgebiet Wellenlänge 570 - 950 nm: Hautverjüngung von lichtgeschädigter und gealterter Haut. Zielstrukturen sind Melanin und Hämoglobin. Anwendung ohne Anästhesie möglich. Behandelt werden können Gesicht, Hände und Dekolleté. Einsatzgebiet Wellenlänge 650 - 950 nm: Hauterschlaffung in Gesicht und Dekolleté beispielsweise durch übermäßige Sonnenexposition. Keine Anästhesie erforderlich, da die Haut nur in der Tiefe erhitzt wird, um den Kollagenaufbau anzuregen. Im gepulsten Energiemodus kann er auch zur Haarentfernung benutzt werden

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