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Plasmagel, ein gelartiges Injektionsmaterial, muss vor jeder Behandlung frisch hergestellt werden. Dazu wird dem Patienten Blut abgenommen, um daraus 20 Milliliter Serum zu gewinnen. Das Plasmagel entsteht, indem das Eigenblut zentrifugiert und der gelbliche Blutplasmaüberstand, also das Serum, in definierter Weise hitzebehandelt wird. Die erhaltene Substanz eignet sich zur Faltenbehandlung, ist aber auch großflächig einsetzbar, beispielsweise zum Aufbau der Wangenknochen. Wegen der aufwändigen Herstellung wird die Methode nur von wenigen Ärzten angeboten.

Wirkung

In der Wirkung ist das Plasmagel dem Kollagen und der Hyaluronsäure gleichzusetzen.

Effekt

Das Resultat ist sofort sichtbar und hält maximal sechs Monate.

Risiken und Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind nicht bekannt, auch keine Allergien, da es sich bei Plasmagel um eine körpereigene Substanz handelt. Nach der Injektion kann es eventuell einen kleinen Bluterguss geben.

Verhalten nach der Behandlung

Wie bei Kollagen und Hyaluronsäure.

Kosten

Die Behandlung mit Plasmagel kostet wwischen 400 und 800 Euro.

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