Anti Aging
Schönheits-OP im Ausland?
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Fakt ist: Weil eine Schönheitsoperation medizinisch nicht unbedingt notwendig ist, müssen privat wie gesetzlich Versicherte dafür selbst bezahlen. Preisbeispiel: Eine Brustvergrößerung kostet in Deutschland um 5000 bis 6000 Euro, geliftete Lider etwa 2000 bis 3000 Euro. Wer sparen und sich nicht die nächsten Tage vor Nachbarn und Kollegen hinter einer großen Sonnenbrille verstecken will, auf den warten mittlerweile eindeutige Angebote. Besonders schillernd fallen diese im Internet aus: Agenturen vermitteln etwa Beauty-OP-Reisen nach Osteuropa zu einem Bruchteil der hiesigen Kosten. Von "... sparen Sie bis zu 70% in unseren tschechischen EU-Schönheitskliniken ... " ist da die Rede. An anderer Stelle wird die "Schönheitssafari in Kapstadt" angepriesen. Doch welches Angebot ist wirklich seriös?
In welche Richtung es für eine Schönheitsoperation gehen soll, muss genau geplant sein.
Dass man sich keinesfalls auf den Internet-Auftritt einer Klinik verlassen darf, musste Sabine M. erfahren. Die Therapeutin aus dem Rheinland wollte sich die Brust vergrößern lassen und landete während ihrer Recherche auf der aufgeräumten Homepage einer Prager Klinik. Sie nahm Kontakt auf, reiste in die tschechische Republik, um sich die Praxis näher anzusehen. "Alles machte einen sehr modernen Eindruck, wie in einer guten Privatklinik. Mein Operateur sprach Deutsch, nahm sich 45 Minuten Zeit für mich und beantwortete bereitwillig alle meine Fragen. Er sagte, er sei plastischer Chirurg, der in Deutschland studiert und Brustvergrößerungen 'schon ganz oft gemacht' habe. Es schien alles korrekt."
Sabine M. entschloss sich zu einer Operation. Und sie war zufrieden mit dem Ergebnis - bis neun Monate nach dem Eingriff ihre rechte Brust in sich zusammensackte. Sie wandte sich an ihren Operateur in Prag, schickte E-Mails und Briefe. Nachdem die unbeantwortet blieben, ging sie schließlich in eine Kölner Klinik. Dort entfernte der plastische Chirurg Dr. Michael König der jungen Frau ein verknotetes, defektes Kondom: "Offenbar gefüllt mit einer Kochsalzlösung, die vom Körper aufgenommen und ausgeschieden wurde", so Michael König. Mit dem tschechischen Arzt hatte Sabine M. zuvor 400-Milliliter-Silikon-Implantate eines führenden Herstellers ausgesucht.
Ein extremes Beispiel, sicherlich. Aber kein Einzelfall: Immer wieder kommen Patientinnen, bei denen etwas schief gelaufen ist, in Arztpraxen. Und es steht außer Frage, dass es auch in Deutschland selbst ernannte Schönheitschirurgen gibt, die besser blenden, als ihr Handwerk beherrschen - wenn sie es überhaupt je gelernt haben. Denn "Schönheitschirurg" ist kein geschützter Begriff, ebenso wenig wie "ästhetischer Chirurg". Dagegen haben "Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie" eine Spezialausbildung. "Selbstverständlich gibt es auch außerhalb Deutschlands kompetente Kollegen", bestätigt die Generalsekretärin der Internationalen Vereinigung Plastischer, Rekonstruktiver und Ästhetischer Chirurgen (IPRAS), Dr. Marita Eisenmann-Klein.











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am um
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darkflower
am 09.01.12 um 23:48
Und vorallem, was ist der Unterschied zwischen Bellagel und Polytech oder Mentor Silikon ! Außer das Sie unterschiedliche Preise haben ? ^^
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darlflower
am 09.01.12 um 23:45
Hallo,
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Christian
am 29.09.11 um 13:42
Wir schreiben das Jahr 2011. Wer glaubt derartig schlecht recherchierte Propaganda noch? Ein Bellagel-Implantat ist für Kliniken im EK unter 100 EUR zu haben. Kein Arzt der Welt würde für einen derartigen Kleinstbetrag ein solches Risiko mit dem betrügerischen Kondom eingehen.
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Hanne
am 11.01.11 um 17:11
Genau aus diesem Grund würde ich mir nie von irgendeinem dahergelaufenen Arzt was an meinem Körper rumschnippeln lasse. Als ich mir meine Brüste vergrössern lassen habe, habe ich mich vorher ausführlich bei einem Beratungszentrum für plastische Chirurgie beraten lassen (Acredis). Grüsse Hanne
mehr (4)ich möchte eine O.P in Prag durch Beautymax machen lassen ! Nur finde ich keine Berichte, ob Alles gut ging....Kann mir Jemand helfen ? ^^
Tschechien zählt neben Polen zu einem der wenigen europäischen Länder (Deutschland übrigens nicht) in denen man sich nur nach einer mind. 7-jährigen Zusatzausbildung als ästhetisch plastischer Chirurg bezeichnen darf. Die Qualifikation der dort ansässigen Ärzte, die häufig auch lange zusätzliche Auslandsstudiengänge auf sich nehmen, ist im Durchschnitt höher als die ihrer deutschen Kollegen (Von unbezahlbaren Koryphäen wie Dr. Mang etc. abgesehen).
Auch hier gilt der alte Grundsatz der Medienberichte - "Drum prüfe wer was von sich gibt!"
Sexy-Cora wurde mit ihrer fünften Brust-OP übriges von polnischen Ärzten abgewiesen und fand ihren Tod dann in einer Hamburger Klinik. Denken wir darüb