Teint

Puder

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Ob auf Wangen, Teint oder Lidern: Puder ist die feinste Größe in der Beauty-Welt. Woraus Puder besteht, was er kann und wie die neuen Töne fürs Frühjahr aussehen.

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Gesichtspuder

Wozu braucht man eigentlich Puder?
Puder nimmt überschüssiges Fett auf, mattiert gezielt glänzende Partien im Gesicht und verfeinert optisch den Teint. Damit Puder die Haut nicht austrocknet, wird er am besten nur in der so genannten T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) aufgetragen, mit Pinsel oder Schwämmchen. Transparentpuder deckt zwar nicht, fixiert aber das Make-up und ist hellrosé, weiß oder gelblich.

Warum werben manche Puderhersteller mit dem Hinweis "talkumfrei"?
Weil der Pudergrundstoff Talkum aus feinst vermahlenem Gestein besteht, das, je nach Abbaugebiet, asbestähnliche Fasern enthalten kann - und Asbest kann Krebs erzeugen. Talkum, das bei uns in Gesichts- und Körperpuder verwendet wird, enthält diese Fasern jedoch nicht. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung ist Talkum in Kosmetika unbedenklich.

Wie pudere ich professionell?
Idealerweise nimmt man wenig Puder mit der Spitze auf, hält den Pinsel leicht schräg nach oben, klopft am Handgelenk den Puder in die Pinselhärchen und geht anschließend in sanften Streichbewegungen über glänzende Partien (s. auch T-Zone, oben). Bei feiner Gesichtbehaarung immer noch einmal in die Wuchsrichtung der Härchen streichen, die Puderteilchen fangen sich sonst sichtbar darin.

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  • Fotos: Jan Rickers;
    Credits: Fotolia
    Produktion: Sarah Harms;
    Text:Angela Schöneck
    BRIGITTE Heft 02/2012
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