Beauty-Basics

Volle Lippen

Ob leuchtend rot oder ganz natürlich im Nude-Look - glänzende, volle Lippen wünscht sich wohl jede. Hier kommen die besten Tipps für volle Lippen.

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Basisarbeit für volle Lippen

Sonne, Wind, Klimaanlagen trocknen die zarte Lippenhaut schnell aus. Damit sie wieder glatt und geschmeidig wird, sind Pflegestifte mit pflanzlichen Ölen, Panthenol, Vitamin E und Aloe vera das Richtige (z. B. Dr. Hauschka, Kiehl's, Blistex). Sie bilden einen feinen Schutzfilm und halten dadurch die natürliche Feuchtigkeit in der Haut. Wer viel draußen ist, braucht Pflege mit UV-Filter (z. B. "Labello Sun", "Bebe Young Care Sun").

Gute Haftung

Wie bei jedem Anstrich gilt auch bei der Lippenmalerei: Der Untergrund muss glatt, trocken und fettfrei sein. Unmittelbar vorher also keinen Pflegestift auftragen.

Haltbarer und gleichmäßiger wird das Lippen-Make-up mit einer beigefarbenen Spezialgrundierung (z. B. von Artdeco). Damit die Farbe schön lange hält, sind matte Longlasting-Farben gut, über die einfach ein Gloss aufgetragen wird (z. B. von Max Factor by Ellen Betrix, Rimmel London). Praktisch: Pinsel mit integrierter Farbe, die sich ganz leicht verteilen lässt (z. B. von Lancôme). Kleine Patzer gleich wegwischen, nach dem Antrocknen am besten mit einem in Augen-Make-up-Entferner getauchten Wattestäbchen.

Fältchen übermalen

Manche bekommen sie gar nicht, andere schon mit 35: senkrechte Fältchen über der Oberlippe. Damit die Lippenfarbe nicht verläuft, ist ein farbloser Konturenstift ideal (z. B. von Agnès B.). Der transparente Rahmen betont die Form der Lippen und funktioniert wie eine unsichtbare Barriere, die verhindert, dass sich der Lippenstift absetzt. Masken und Filler für die Mundpartie polstern Linien und Fältchen etwas auf (z. B. von Diadermine, Juvena, Estée Lauder, Douglas Beauty System).

Die neuen Push-Ups

So genannte Lip-Plumper (engl. "plump" = "drall") sollen die Lippen sichtbar aufpolstern. Dafür werden zum Beispiel wasserhaltige Kollagenmoleküle, die aufgrund ihrer Größe normalerweise nicht in die Haut dringen können, so lange ausgetrocknet, bis sie auf Miniformat geschrumpft sind, und dann in ein Gloss eingearbeitet. Trägt man es auf, sollen die Mikromoleküle in die Lippenhaut wandern, die körpereigene Feuchtigkeit aufnehmen und sich bis auf das 50fache ihrer Größe aufblasen. Peptide glätten Trockenheitsfältchen und lassen die Lippen voller wirken.

Volle Lippen - So wird's gemacht:

Aus schmalen Lippen lässt sich kein Angelina-Jolie-Schmollmund zaubern. Aber man kann die Lippen durchaus ein bisschen voller mogeln. Mit einem Lipliner die Konturen am äußeren Rand nachzeichnen. Dabei an der Oberlippe von den Mundwinkeln aus zur Mitte malen, damit keine abfallende Linie entsteht. Den Mund mit dem Lippenstift im gleichen Ton ausmalen.

Zum Schluss auf die Mitte der Ober- und Unterlippe transparentes Gloss tupfen (z. B. von Chanel). Dieser Glanzpunkt reflektiert das Licht und gibt dadurch sofort mehr Volumen. Toll: Gloss mit Strasspartikeln, die die volle Lippen nur so funkeln lassen (z. B. "Gloss Show" von Dior).

Lieber nicht!

Mit der Zunge über ausgetrocknete Lippen fahren, um sie zu befeuchten. Verdunstet die Feuchtigkeit, trocknet die zarte Haut noch mehr aus, und die Lippen werden richtig spröde.

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  • Foto: Lars Matzen
    Stills: Alan Ginsburg
    Illustrationen: Armin Metzger
    Text: Gaby Hink
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