Selbstbräuner
So schummeln wir uns die Sommerbräune zurück

Kaum ist der Sommer da, ist er gefühlt auch schon wieder weg. Mit Selbstbräunern kann man zumindest die Sommerbräune ein wenig konservieren.

  • 0 Kommentare
  •  
  •  

Foto: Thinkstock

  • Wie gelingt der Auftrag am besten?
    Da trockene Haut Farbe besonders stark annimmt, Knie, Füße und Ellenbogen erst gut peelen, danach noch Feuchtigkeitscreme auftragen - so wirkt das Ergebnis weniger intensiv. Anschließend reichlich Selbstbräuner auftragen. Ruhig öfter über die gleiche Stelle gehen: Brauner wird man dadurch nicht. Generell gut sind getönte Selbstbräuner, mit denen man Unregelmäßigkeiten gleich beim Auftragen kaschieren kann. Hände waschen und Produkt vorm Anziehen einziehen lassen. Zum Schluss Nägel, Fersen, Handgelenke und innere Unterarme mit einem feuchten Tuch leicht abwischen, dann wird’s perfekt. Anfänger-Tipp: Besonders einfach und ebenmäßig gelingt der Aufrag mit einem speziellen Handschuh, z. B. von St. Tropez.
  • Wie lange hält die Bräune aus der Tube?
    Selbstbräuner färben die oberste Hautschicht, die zigarettenpapierdünn ist und aus verhornten, toten Hautschüppchen besteht. Da diese Schicht sich regelmäßig abschilfert - die Haut verliert täglich etwa 10 Gramm Hornzellen - muss für eine gleichmäßige Sommerbräune alle drei bis fünf Tage nachgecremt werden.
  • Und wenn die Farbe doch fleckig oder streifig geworden ist?
    Mit speziellen Selbstbräuner-Entfernern kann man Unregelmäßigkeiten in den ersten vier Stunden ausgleichen. Auch häufiges Duschen hilft oder ein Peeling, um die obersten Hautschüppchen zu entfernen - wenn die gesamte Bräune etwas nachlässt, fallen Unregelmäßigkeiten weniger auf. Cremen Sie Ihre Haut anschließend gut ein, damit sie schön zart bleibt.
  • Wie lange muss man mit dem Anziehen warten?
    Nach dem Duschen keine weißen Handtücher benutzen und keine weißen Blusen anziehen: Selbstbräuner färben ab. Enge Kleidung (BHs, Gürtel) oder Uhren können den Bräuner abschubbern und helle Ränder hinterlassen. Nach dem Auftrag am besten fünf Minuten warten und dann etwas Dunkles anziehen, das locker sitzt. Steht ein größeres Event an, lieber schon zwei Tage vorher bräunen, dann färbt nichts mehr aufs Kleid ab.
  • Wie finde ich den passenden Selbsträuner?
    Sind Sie noch sehr blass, eignet sich eine Bodylotion mit leichtem Selbstbräuneranteil für sehr helle Haut. Haben Sie schon etwas Farbe, sind Selbstbräuner ideal, die sich ganz gleichmäßig verteilen lassen, weil sie eine so genannte Guide Colour haben: Sie sind dunkel getönt, so dass man sieht, wo man schon war. Am besten vor dem Schlafengehen in kreisenden Bewegungen auftragen - gerade Linien lassen schneller Streifen entstehen. Und wo man am Rücken nicht mit den Händen rankommt, hilft Selbstbräunerspray, das nicht verrieben werden muss.
  • Wie bekomme ich nur einen Hauch Sommerbräune?
    Für Hellhäutige, die sich nur einen Hauch Sommerbräune wünschen, ist der Mix aus Bodylotion und Selbstbräuner ideal. Wer sich täglich eincremt, erreicht nach zwei bis drei Tagen eine zarte Bräune. Besonders natürlich sieht's aus, wenn neben DHA ein weiterer Bräunungswirkstoff im Spiel ist.
  • Keine Zeit für Selbstbräuner...was nun?
    Während bei Selbstbräunern die Tönung erst nach 4 bis 6 Stunden einsetzt, wirken Body-Make-ups sofort. Verteilt werden sie mit einem Schwämmchen oder den Fingern. Wählen Sie eine Farbe, die nur eine Nuance dunkler als Ihr Hautton ist, das bringt schon sehr viel und wirkt schön natürlich. Gut für helle Haut sind zudem Produkte mit gering konzentrierten Farbpigmenten, die sich wie eine leichte Strumpfhose auf die Haut legen und sie gleich gepflegter wirken lassen. Damit die Farbe keine Abdrücke auf der Kleidung hinterlässt, am besten eine wasserfeste Variante verwenden, die sich nur mit Seife wieder entfernen lässt.
  • Ist ein Solariumbesuch eine gute Alternative, um schnell ein wenig Farbe zu bekommen?
    Nein! Sonnenbankbräune wirkt immer künstlich. Und da die meisten Solarien vor allem Falten fördernde UVA-Strahlen abgeben, sieht der Teint nach einer Weile eher ledrig-knitterig als natürlich-frisch aus. Eine schützende Hautschwiele baut sich im Solarium auch nicht auf, denn die wird vor allem durch UVB-Strahlen gefördert. Außerdem begünstigt UV-Licht die Entstehung von Hautkrebs.
  • Text: Marina Knippel
  • 0 Kommentare
  •  
  •  
Sie interessieren sich für unsere Themen? Kostenlosen Newsletter bestellen