Haarstyling
Frisuren Vorher-Nachher: Kopfüber in die beste Stimmung
Ja, absolut: Ein Friseur-Besuch kann glücklich machen! Hier zeigen zehn Frauen ihre Vorher-Nachher-Frisuren. Und welcher Look zu Ihnen passen würde, erfahren Sie natürlich auch.
Vorher: Viel Haar und eine leichte Naturwelle - gestylt als dunkelbraun getönter Kurzhaarschnitt mit langem Pony. Ungünstig: Das Haar endete an einem der breitesten Punkte des Gesichtes.
Das war Josefa wichtig: Bloß kein zu kurzer "Amelie"-Pony - wegen ihrer hohen Stirn.
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Nachher: Weil die dunkle Tönung drückt, wurde zuerst die Farbe mit einer Blondierwäsche herausgezogen und das Haar dann kupferrotbraun getönt. Oben blitzen helle Strähnchen. Raffiniert: Die Spitzen blieben dunkler. Beim neuen, in sich gestuften Kurzhaarschnitt sitzt das meiste Volumen am Oberkopf (durch kürzere Stufen), der Nacken ist schmal. So wirkt das Gesicht zarter. Der Pony ist von oben tief ins Gesicht geschnitten.
Wie oft zum Friseur? Etwa alle sechs bis acht Wochen - ein dunkler Ansatz kann auch mit hellen Paintings im Deckhaar überbrückt werden.
Ideal für: alle Haarstärken, der Schnitt schmeichelt runden Gesichtern.
Styling: Haar beim Föhnen mit Fingern oder flacher Bürste nach vorn stylen. Am Schluss die Ponyspitzen mit dem Finger zur Seite streichen. Mit Wachs (z. B. "Osis Shape" von Schwarzkopf Professional) hält die "Kurve" länger.
Josefa Horst, 20, Bad Oeynhausen: Eine TV-Sendung inspirierte die Auszubildende zu ihrem Berufsziel: Tierphysiotherapeutin. Privat ist sie vor zwei Jahren vom Katzen- ins Hundehalterinnenlager gewechselt - mit Dobermann-Mischling Attila. Auch frisurentechnisch ist Josefa offen für Neues, immer dasselbe wäre ja langweilig.
Vorher: Hellbraunes, überschulterlanges Haar, um das Gesicht herum gefranst. Offen trug Caroline es so gut wie nie, meist war es am Hinterkopf mit einer Kammspange hochgesteckt.
Das war Caroline wichtig: Kein Short-Cut, wegen der Flamenco-Frisur.
Nachher: Alles ganz natürlich, passend zu Carolines offener Art. Das Haar ist auf Schulterlänge gekürzt, in den Enden stufig geschnitten, um den Long-Bob fluffiger zu machen. Die Tönung in einem erdigen Kupfer hellt Carolines Dunkelblond um eine Nuance auf. Das macht auch den Kontrast zur Haut sanfter.
Wie oft zum Friseur? Alle drei bis vier Monate reicht, um die Spitzen in Schuss zu halten und das Haar vor Spliss zu bewahren. Ein Schnitt für alle, die es nicht so oft zum Friseur schaffen.
Ideal für: feines Haar mit leichter Bewegung. Die natürliche Frisur betont große Augen und/oder volle Lippen.
Styling: Nach dem Trocknen in Form zupfen und mit Haarspray (z. B. "Studio Line Seide & Glanz" von L’Oréal Paris) fixieren. Abend- Variante: Zum angesagten "Carmen-Look" mit viel Pomade an den Kopf kämmen.
Caroline Schreer, 34, Wuppertal: Die Foto-Designerin und Mutter des vierjährigen Luc tanzt seit elf Jahren leidenschaftlich gern Flamenco. Ihre Haare hat sie nur aus einem einzigen Grund wachsen lassen: um den strengen Flamenco-Knoten im Nacken machen zu können.
Vorher: Feines hellbraunes Haar mit starken Naturlocken, schulterlang - wie bei ihrer Zwillingsschwester Annett - und kaum gestuft, deshalb "stapelten" sich die Locken übereinander, und das Haar stand unten ab, war am Ansatz recht platt.
Das war Andrea (rechts) wichtig: Ein möglichst schnelles, einfaches Styling.
Das war Annett (links) wichtig: Nach zehn Jahren mit langen Haaren wollte sie mal was ganz Neues ausprobieren.
Nachher: Damit Andreas Locken nicht mehr formlos in die Breite gehen, sind sie nun schön locker in sich gestuft, nach unten etwas stärker, damit die Silhouette schmaler scheint. Ca. 20 Zentimeter sind dabei gefallen. Eine Farbspülung im Naturton sorgt für mehr optische Tiefe in den Locken. Das und der Schnitt, das wirkt schon viel entschlossener.
Wie oft zum Friseur? Wenn die Haare sehr trocken sind, alle sechs bis acht Wochen, sonst alle drei Monate.
Ideal für: starke Naturlocken - ob dünn oder dick. Durch das Volumen an Oberkopf und Seiten fällt eine hohe Stirn weniger auf.
Styling: Leicht festigende Stylingcreme (z. B. "Potion No. 9" von Sebastian/Friseur) ins handtuchtrockene Haar kämmen. Sie definiert die Locken und lässt - anders als ein Schaum - nichts verkleben. Das Haar danach nicht bürsten, sonst springt es zu sehr auf.
Andrea Beyer, 30, Hamburg: Sie hört gern alles, was rockt, fühlt sich im bzw. unter Ostsee-Wasser in ihrem Element und teilt mit ihrer fünf Minuten jüngeren Zwillingsschwester Annett neben dem Kringellocken-Gen und einer Schwäche für Süßigkeiten auch den Beruf: psychologische Psychotherapeutin.
Nachher: Annetts Locken sind jetzt bis auf Kinnlänge in der untersten Stufe gekürzt und großzügig durchgestuft - in der so genannten "Slice-Technik" (slicing, engl. für schneiden). Oben sind die Stufen kürzer - das sieht einfach moderner aus. Zudem bekam sie eine dunkelbraune Tönung, das bringt ihre Augen zum Leuchten und macht den Schnitt präsenter.
Wie oft zum Friseur? Die Frisur braucht alle drei Monate einen Check - ideal für Weltenbummlerinnen.
Ideal für: starke Naturlocken - ob dünn oder dick. Durch das Volumen an Oberkopf und Seiten fällt eine hohe Stirn weniger auf.
Styling: Leicht festigende Stylingcreme (z. B. "Potion No. 9" von Sebastian/Friseur) ins handtuchtrockene Haar kämmen. Sie definiert die Locken und lässt - anders als ein Schaum - nichts verkleben. Das Haar danach nicht bürsten, sonst springt es zu sehr auf.
Annett Beyer, 30, Hamburg: Ihre neue Frisur kann Annett eine Weile wachsen lassen, ohne dass sie die Form verliert - ideal, wenn nach der Ausbildung (zur psychologischen Psychotherapeutin) noch eine längere Reise ansteht. Annetts Plan bisher: Asien, Australien oder Neuseeland . . .
Vorher: In Leas naturrotem Haar mit Naturwelle trafen sich verschiedene Längen - der Schnitt wirkte undefiniert.
Das war Lea wichtig: Ein Zopf muss noch möglich sein.
Nachher: Die unentschlossen wirkenden unterschiedlichen Längen im Schnitt mussten buchstäblich erst mal unter einen Hut gebracht werden: Lea bekam einen angestuften (graduierten) Bob mit kurzer Seitenpartie. Das Deckhaar ist lang, mit leichten Stufen fürs Volumen. Die Seitenpartien sind kurz, ebenso der Nacken. Der Hinterkopf ist durch den Schnitt leicht betont. Leas Haar wurde rotblond getönt und so ganz leicht aufgehellt - das reduziert die matten Braunanteile, die Farbe strahlt.
Wie oft zum Friseur? Alle sechs Wochen. Eine Farbe im Naturton wächst ganz unauffällig heraus.
Ideal für: normales bis dickes, leicht naturgewelltes Haar. Das Rotblond bringt einen blassen Teint optimal zur Geltung.
Styling: Von hinten nach vorn mit den Händen durchschütteln - so wird es schön locker. Zum Schluss ein bisschen Haarwachs in den Händen verreiben und alles in die richtige Form bringen.
Lea Schwab, 20, Zürich: In Zürich entdeckte Lea ihre große Liebe: Jura - die gebürtige Deutsche will Strafverteidigerin werden. Abseits der Paragrafen gehört Leas Herz ihrem Alt-Saxophon. Friseure sieht die Hobby-Komparsin beim Film übrigens lieber von Weitem - seit ihr der letzte einen "asymmetrischen Bob" verpasste, der keiner war.
Vorher: Dunkelbrauner Kurzhaarschnitt mit XL-Pony und längerer Nackenpartie, leichte Naturwelle.
Das war Katharina wichtig: Keine Extensions - sonst für alles offen.
Nachher: Das längere Haar im Nacken ist verschwunden. So wirkt der Look gleich klarer. Dazu wurde der Schnitt durch- und im Hinterkopfbereich schräg hochgestuft (graduiert) - für mehr Volumen. Eine Tönung im Naturton frischt auf, zarte nussbraune Strähnen im Deckhaar wirken wie von der Urlaubssonne aufgehellt.
Wie oft zum Friseur? Alle sechs Wochen - für eine exakte Nackenpartie.
Ideal für: dickes, glattes Haar. Der lange Pony schmeichelt langen Gesichtern.
Styling: Nur mit den Händen frisieren - immer vom Hinterkopf aus nach vorn. Für mehr Halt nach dem Waschen Styling- Conditioner im Haar verteilen (z. B. "The Cream" von Paul Mitchell).
Katharina Alt, 30, München: Die Diplomarbeit der Fotoreporterin - Spezialgebiet: soziale Themen - handelt von "Roma in der Ostslowakei". Bis vor zwei Jahren trug die Power- Yoga-Begeisterte noch langes Haar, kurz passt aber viel besser in ihr Leben, weil sie beruflich und auch privat die meiste Zeit unterwegs ist.
Vorher: Herausgewachsener Kurzhaarschnitt in naturschokobraunem Haar.
Das war Tabea wichtig: Was ganz anderes!
Nachher: Ein bisschen Sylvie van der Vaart, ein bisschen Nineties-Retro. . . Auf jeden Fall nicht so brav wie vorher. Dazu wurde Tabeas Haar komplett durchgestuft, im Deckhaar sind die Strähnen länger als an den Seiten. So kann sich Tabea die Frisur auch nach vorn ins Gesicht stylen. Am Hinterkopf ist alles eng an den Nacken herangestuft. Die Farbe: ein warmes Goldblond, das super zu ihrem Teint passt. Um einen Gelbstich einzudämmen, bekam sie eine aschblonde Spülung. Gelbstichiges Blond oder gar ein Orange stellt sich häufig nach starken Farbsprüngen von Dunkel auf Blond ein - wenn man zu Hause färbt . . . Deshalb: für solche Look-Wechsel besser zum Friseur gehen.
Wie oft zum Friseur? Bei diesem Styling kann Tabea den dunklen Ansatz ruhig herauswachsen lassen. Das Blond sieht dann wie absichtlich gesetzte Highlights aus. Alle acht bis zehn Wochen sollte sie allerdings zum Nachfärben und Nachschneiden gehen.
Ideal für: normales bis dickes Haar mit leichter Naturwelle. Ein toller Schnitt für eine ovale Gesichtsform!
Styling: Nach dem Waschen eine Creme verteilen, die strukturiert und ganz leichten Glanz bringt (z. B. "No. 4 Glossy Modeling Putty" von Davines/Friseur) - beim Föhnen alles mit den Fingern nach oben stylen.
Tabea Peters, 23, Aachen: Ihren Traumjob muss Tabea noch entdecken, jetzt studiert sie erst mal Literaturwissenschaft, Volkswirtschaft und Wirtschaftsgeschichte. Wann immer es geht, reist sie durch die Welt - am liebsten natürlich mit ihrem Freund. Tabeas Lieblingsziel in Deutschland: Berlin, wo sie nach ihrem Studium wohnen will - den coolen Hauptstadt-Look hat sie ja schon mal.
Vorher: Überschulterlanges, feines Haar mit leichter Naturwelle. Schwarzbraun getönt und recht trocken.
Das war Susanne wichtig: Kein maskulin wirkender Haarschnitt.
Nachher: In der so genannten "Slice- Technik" gestufter Bob, wobei Strähne für Strähne mit der Schere vertikal heruntergeschnitten wird. Dazu ein voller Pony - der lässt Susannes Stirn nicht so hoch, das Gesicht insgesamt harmonischer wirken. Eine neue Intensivtönung in Mittelbraun hellt um eine Nuance auf und deckt erste graue Strähnen ab. Warme nussbraune Highlights, die nach der Tönung ins Haar kamen, lockern optisch auf. Sie wurden mit dem Pinsel gesetzt, die Technik heißt deshalb auch "Painting-Technik".
Wie oft zum Friseur? Alle vier bis sechs Wochen. Susanne kann diesen Schnitt aber auch gut rauswachsen lassen.
Ideal für: sehr feines Haar. Kaschiert eine hohe Stirn und lange Gesichter.
Styling: Etwas Volumenschaum (z. B. "Volume Sensation Styling Mousse" von Nivea) im handtuchtrockenen Haar verteilen. Für mehr Fülle das Deckhaar (alles bis zu den Brauen, die so genannte Hutlinie) beim Föhnen Strähne für Strähne gerade nach oben halten.
Susanne Stimpert, 45, Frankfurt am Main: In Sachen Kleidung und Frisur führt die Personal Trainerin zwei Leben: im Job klassisch, in der Freizeit bunt. Bei den Haaren ist sie nicht sehr experimentierfreudig, wohl aber in ihrer Lebensplanung: Ein eigenes veganes Restaurant soll bald Wirklichkeit werden.
Vorher: Überschulterlanges, mittelblond getöntes Haar mit zarten Strähnchen, etwas stumpf.
Das war Barbara wichtig: Hauptsache, etwas Neues!
Nachher: Ein 20er-Jahre-Bob, modern interpretiert - und dazu eine leichte Bewegung (siehe auch Interview S. 74), die mit Hilfe von Schaumstoffkreisen in die Längen und Spitzen gebracht wurde. Für mehr Glanz wurden die Haare im Naturton getönt - mit leichtem Goldstich.
Wie oft zum Friseur? Werden nach etwa acht Wochen die Spitzen geschnitten, wirkt die Welle sofort frischer, nach weiteren acht Wochen sollte sie erneuert werden.
Ideal für: feines Haar und Frauen, die morgens nicht viel Zeit im Bad haben.
Styling: Nach dem Waschen etwas Lockencreme ins Haar geben (z. B. "Oléo-Curl" von Kérastase), die das Haar schön bündelt und glänzen lässt. Danach einfach an der Luft trocknen lassen und zum Schluss noch mal mit den Fingern aufkneten.
Barbara Braun, 27, Berlin: Bis ihr Traum vom eigenen Delikatessladen für exotische Chipsund Biersorten in Erfüllung geht, legt die Kultur- und Medienmanagement- Absolventin noch ein bisschen Musik auf und reist durch die Welt. Auch in Sachen Haarstyling war sie offen für Neues und wollte etwas "Außergewöhnliches" ausprobieren.
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am um
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anatomie
am 22.09.10 um 21:43
Ich glaube, mir gefällt die neue Frisur von Josefa ganz gut- soweit ich das beurteilen kann! Leider kann man von der Frisur nicht wirklich viel sehen. Ein Foto im Halbprofil wäre da hilfreicher gewesen.
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felpurr
am 21.09.10 um 23:26
Ist ja cool, das Foto. Das ist exakt meine Frisur/mein Schnitt, nur dass ich einen Pony mit Korkenzieherlocken habe. Nach 'zig Jahren mit Curler & Co. habe ich durch einen Zufall im Badesee entdeckt, dass ich Wellen habe. Mit Anwendung von Stylingprodukten sind Locken draus geworden. Nach der Wäsche Schaumfestiger rein, über Kopf föhnen, zum Finish der recdht wilden Haarpracht Haarwachs einkneten - schon sieht es gut aus. Vorteil von Wachs zu Haargel: Die unkontrollierbare krusselige Krause am Oberkopf wird etwas geglättet und das Haar glänzt mehr. Auch wer Wellen hat, kann da vielleicht noch Locken rausholen ;o) Friseurin muss ich max. 2 x jährlich aufsuchen.
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Stefanie
am 17.09.10 um 17:40
Ich war so begeistert von dieser Frisur, daß ich sie auch haben wollte.
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Tima
am 17.09.10 um 11:42
..die schönste Löwin, die wir kennen!
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Jutta
am 10.09.10 um 13:49
Juhuu! Ich hab heute noch einen Friseurtermin und habe hier gerade meine neue Traumfrisur gefunden :))))
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Sabine
am 10.09.10 um 13:36
Super "Verwandlungen", besonders bei Josefa finde ich es sehr gelungen!
mehr (6)Ich habe in der Zeitschrift noch ein anderes Foto von ihr gesehen- darauf kann man den Schnitt noch weniger erkennen. Sie fährt sich auf dem Bild mit der Hand durchs Haar!???? Und das sinnvoller Weise bei einer Vorher- Nachher- Fotostrecke für Frisuren???????
Nun hat mir der Friseur die so verschnitten, daß mir nur übrig blieb, meine Haare noch kürzer zu schneiden. Schade.