Blonde Haare für alle!

Ob Platinweiß, Honiggold oder Aschblond: blonde Haare sind immer noch angesagt! Ein Wegweiser durch die neuen Pflegeprodukte und Farbtechniken für blonde Haare.

Blonde Haare sind glamourös, leuchtend, aufregend - wie ein strahlendes Licht, das alle Blicke auf sich zieht. Nicht umsonst bleichte die Schauspielerin Norma Jean Baker ihre brünetten Locken platinfarben, bevor sie 1946 unter dem Künstlernamen Marilyn Monroe berühmt wurde. Bis heute machen es ihr viele Frauen nach. Und 70 Prozent aller Blondinen wollen immer noch einen Tick heller sein. Wie schön: Die Kosmetikbranche hat viele neue, typgerechte Möglichkeiten entwickelt, um leichter und dauerhafter zu erblonden. Ein Überblick über blonde Haare und wie man sie noch blonder machen kann.

1. Blondinen, die heller werden möchten:

Neu sind Shampoos und Conditioner (z. B. "Sheer blonde go blonder" von John Frieda), die blonde Haare ganz sanft aufhellen; mit einer Mischung aus Milchsäure, Kamillen- und Zitronenextrakten verändern sie die Farbe bei jeder Anwendung so minimal, dass man keine Angst zu haben braucht, sich im Ton zu vergreifen und plötzlich wasserstoffblond zu sein. Nach etwa vier Anwendungen ist ein Unterschied erkennbar, insgesamt lässt sich damit eine Aufhellung von immerhin zwei Nuancen erreichen.

Wer eine etwas schnellere Veränderung möchte, lässt beim Friseur eine ammoniakfreie Farbe (z. B. "Essensity" von Schwarzkopf Professional oder "Shimmer One" von Redken) auftragen, die blonde Haare um ein bis 2,5 Nuancen aufhellt und es ebenfalls nicht ganz so stark angreift wie eine herkömmliche Blondierung. Ebenfalls neu sind Blondierungen für zu Hause (z. B. "Blonde" von Schwarzkopf ), die mit einem speziellen Kalziumkomplex schonend um bis zu vier Nuancen aufhellen.

Zudem gibt es Strähnchen-Sets (z. B. "Couleur Experte" von L'Oréal Paris), mit denen man selbst leuchtende Highlights setzen kann. Aber Vorsicht: Diese besitzen oft so eine starke Blondierwirkung, dass sie das Haar um bis zu fünf Nuancen aufhellen können. Um Ausrutscher zu vermeiden, testen Sie Heimprodukte erst an einer versteckten Strähne - und achten Sie darauf, ganz feine Strähnchen zu ziehen. Für ein echtes Platinblond à la Madonna sollten Sie ohnehin besser zum erfahrenen Friseur gehen.

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  • Text: Melanie Grimsehl
    Fotos: Bettina Lewin
    Produktion: Merle Rebentisch
    Haare und Make-Up: Eva Hennings/ Close-Up
    Fachliche Beratung: Kirstin Ellen Vietze/Schwarzkopf Professional
    Kleid: Wolford
    Ein Artikel aus der BRIGITTE 10/09
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