Ausprobiert
Haar-Extensions - aus kurz mach lang!

Ihr Image war lange Zeit nicht das Beste, dabei können Haar-Extensions richtig gut aussehen. Extensions im Beauty-Check.

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Foto: Pelle Buys

Was wurde getestet?

Viele machen's - kaum einer spricht drüber: Echthaar-Extensions erfreuen sich großer Beliebtheit, werden aber ihr billiges Image nicht wirklich los. Dabei werden die sogenannten Tressen heute aufwendig hergestellt und sollen sich extrem leicht einsetzen, beziehungsweise festclippen lassen. Unsere Redakteurin hat Haar-Extensions von Verlocke getestet.

Was verspricht das Produkt?

Die "clip&go Tressen" sind 30 cm breite Haarsträhnen, die mit sieben kleinen Clips ausgestattet sind und so problemlos im Eigenhaar befestigt werden. Um ein Verrutschen zu verhindern, wird der Haaransatz dort, wo der Clip befestigt wird, leicht antoupiert. Danach werden die Haartressen einfach eingehakt und zugedrückt. Genau so schnell werden die Strähnen auch wieder entfernt.

Und was sagt die Testperson?

Foto: Juliane Diesner

Lisa van Houtem...

...hat ihre Vorurteile gegenüber Extensions vor Jahren abgelegt, als Beautyblogger-Königin Ariane Stippa ihr zeigte, wie gut und natürlich Haarverlängerungen aussehen können. Danke dafür, Ari!

Mode-Redakteurin Lisa van Houtem: "Jetzt mal locker machen, das Verteufeln von Extensions ist sowas von 2000. Also ungefähr. Seit Daniela Katzenberger, Christina Aguilera und Konsorten hat sich viel getan. Die falschen Strähnen sind nicht falsch, sondern aus Echthaar, die Nuancen sind schön natürlich und man bekommt durch Mischen der Nuancen wirklich für jede Haarfarbe die passenden Strähnen hin. Spätestens seit Maxi-Kollegin Miriam Scheithauer sagte: "Ich bin überzeugt, wenn mehr Frauen wüssten, wie einfach die Clips anzuwenden sind, würde es jede machen", wollte ich die Dinger ausprobieren. Der Grund: ein spontaner Kurzhaarschnitt, der mich zusehends mein langes Haupthaar vermissen lässt.

Tatsächlich lassen sich die Strähnen blitzschnell einhaken, etwas Übung bedarf es natürlich schon. Die Strähnen passen sich farblich harmonisch meinem echten Haar an und lassen sich gut in einen Pferdeschwanz verpacken. Da meine Haare allerdings noch sehr kurz (gerade mal kinnlang) sind, ist das auch die einzige Möglichkeit - abgesehen von einer Mütze -, die Extensions unauffällig zu tragen. Der Längenunterschied ist einfach zu krass, ich seh' aus wie ein Charakter aus "Wayne's World". Offen tragen geht also (noch) nicht. Die Clips blitzen leider auch schnell hervor, man muss sie gut verstecken und das Haar am besten mit ordentlich Haarspray fixieren.

Was mich auch nicht ganz kalt lässt, ist die Tatsache, dass das zugegeben wirklich traumhafte Haar oft von Inderinnen stammt, die sich nicht immer freien Willens davon trennen. Nicht schön. Mein Fazit: Wer mit der Herkunft der Haare kein Problem und von Natur aus mindestens schulterlange Haare hat, kann mit Extensions schnell die Traummähne verwirklichen. Aber bitte üben!"

Was kostet's?

Die Clip-In-Tressen kosten pro Tresse zwischen 26,95 Euro (30 cm) und 74,95 Euro (60 cm). Für eine komplette Haarverlängerung werden circa zwei Haartressen benötigt. Diese können auch in drei kleinere Stücke geteilt werden.

So werden die Clip-In-Strähnen eingesetzt:

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