Die richtige Pflege
Durchschnittlich etwa einen Zentimeter wächst ein Haar im Monat. Und mit den Jahren des Wachsens erleben vor allem die Längen und Spitzen so einiges: Hunderte von Wäschen, ganz viel heiße Föhnluft, unzählige Bürstenstriche, Sonne, Wind, Minusgrade... Kein Wunder, dass es etwas Unterstützung braucht, um schön und gesund zu bleiben.
Auf Spezialisten setzen
Am Ansatz ist langes Haar meist gut mit hautnatürlichem Fett versorgt, in den Längen allerdings oft trocken und brüchig. Spezialpflege ist deshalb auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Partien abgestimmt. So soll z. B. Zitronengras-Extrakt die Talgproduktion am Ansatz etwas drosseln, während Aloevera-Milch den Längen Feuchtigkeit spendet.
Eiweißstoffe, die dem Haarbaustein Keratin ähneln, sind ideal, um kraftloses, angegriffenes Haar zu stärken. Pflegende Öle wie Argan- oder Babassu-Öl können dabei helfen, die poröse Schuppenschicht zu glätten und ihr Glanz zu verleihen.
Bettina Schupp aus der Forschung und Entwicklung von Guhl gibt aber zu bedenken: "Es gibt keine Wirkstoffe, die generell für langes Haar geeignet sind. Es hängt immer vom jeweiligen Schädigungsgrad ab." Vor allem kommt es darauf an, das Haar einerseits gut zu versorgen, es aber andererseits nicht zu beschweren, damit es nicht schlapp herunterhängt.

















