Haarpflege

Shampoo ohne Silikone

Silikone sind in Verruf geraten. Sie belasten die Umwelt und stehen in Verdacht, Allergien auszulösen. Wer Shampoo ohne Silikone verwenden will, kann sich an diese Produkte halten.

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Shampoo ohne Silikone: Wir stellen Ihnen eine Auswahl vor

Kommt mit einer reduzierten Zahl von Inhaltsstoffen aus und reinigt die Haare mit Ackerschachtelhalm und Rosmarinöl. Weleda, Rosmarin-Shampoo, ohne Silikone, für empfindliches und feines Haar, 100 ml, ca. 4 Euro

Warum sind silikonhaltige Shampoos in die Kritik geraten? Mehr als die Hälfte aller Shampoos und sogar 90 Prozent aller Spülungen enthalten Silikon. Es legt sich wie ein Film um jedes einzelne Haar, schmiegt abstehende Hornschüppchen an den Schaft und reflektiert das Licht. Silikone, insbesondere nicht-wasserlösliche, können für die Haare problematisch werden, weil durch häufigen Gebrauch von silikonhaltigem Shampoo, Conditioner, Leave-In, Haarspray usw. immer neue Silikonschichten aufgetragen werden, und so ein "Build-up"-Effekt entstehen kann. Die Haare werden dadurch schwer und kraftlos. Das Färben wird so ebenfalls erschwert. Silikone sind biologisch nicht abbaubar, ihre wasserlöslichen Reste, die nur schwer zu filtern sind, gelangen in Flüsse, Seen und ins Grundwasser.

Wichtig: Wer auf silikonfreies Shampoo umsteigt, merkt den Unterschied nicht sofort. Es dauert mindestens zwei Wochen, bis sich Silikone aus dem Haar gewaschen haben.
Silikone erkennt man an bestimmten Bezeichnungen unter den Inhaltsstoffen auf der Verpackung. Oft haben sie die Endung "-cone" und "-xane" oder sind als Dimethiconol, Trideceth-12 oder Hydroxypropyl deklariert.

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  • Text: Sabine Rodenbäck