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Sommerhaar
Die größten Haar-Probleme - und ihre Lösung

Im Sommer kann es schon mal passieren, dass die Haare ausbleichen, strohig werden und ihren Glanz verlieren. Sich davon den Spaß vermiesen lassen? Ach was! Mit unseren Pflege- und Styling-Tipps bleibt euer Haar gesund.

Foto: Yafimik/Shutterstock

Schutz für coloriertes Haar

Der Pflege-Quickie: Die neuen Express-Haarkuren wirken doppelt gut: Ihre Inhaltsstoffe legen sich in Minutenschnelle wie eine Schutzschicht um jedes Haar. Und genau das beugt dem Auswaschen von Farbpigmenten vor. Gleichzeitig können Proteine kaputte Stellen kurzfristig auffüllen und das Haar kräftigen. Vielschwimmerinnen brauchen zusätzlich eine Badekappe, die vor dem Auswaschen der Farbe bewahrt.

Wenn's ein wenig mehr sein darf: Blass gewordene Farbe lässt sich mit einer Tönungswäsche wieder zum Glänzen bringen. Sie frischt den Ton auf, indem sie das Haar mit einem hauchdünnen Farbfilm überzieht.

Die Haare hoch tragen

Der Styling-Quickie: Ein hoher Dutt ist absolut alltagstauglich und gerade im Sommer toll, weil er Luft an Hals und Nacken lässt - und damit selbst bei Hitze-schlappem Haar super aussieht. So geht's: Haare streng zurückfrisieren, am Oberkopf zusammenbinden und so lange zwirbeln, bis sie sich einrollen. Mit Haarnadeln fixieren, zum Schluss die empfindlichen Spitzen unterm schützenden Deckhaar verschwinden lassen. Tipp: für einen besseren Halt vor dem Einschieben etwas Haarspray auf die Nadeln geben.

Wenn's ein wenig mehr sein darf: Macht es wie der Haar-Profi: Erst eine Intensiv-Kur oder einen Leave-in-Conditioner mit Hilfe eines Kamms gleichmäßig im Haar verteilen, das sorgt für den momentan sehr angesagten Wet-Look, dann wie beim Quickie einen Dutt stylen. Sieht toll aus, und dank wärmender Sonnenstrahlen dringen reichhaltige Inhaltsstoffe wie Palmbutter oder Öle, die für Geschmeidigkeit und Glanz sorgen, den ganzen Tag lang schön tief ins Haar ein.

Hilfe bei Haarbruch

Der Pflege-Quickie: Um strohiges, widerspenstiges Haar wieder in eine seidige Pracht zu verwandeln, ist Keratin der wichtigste Wirk- und Inhaltsstoff in Pflegeprodukten: Das Faserprotein gibt dem Haar Kraft und Elastizität, füllt Bruchstellen wieder auf, es wirkt aufbauend und glättend.

Wenn's ein wenig mehr sein darf: 77 Prozent der Frauen haben "strukturgeschädigtes" Haar, d. h. die Schutzhülle ist porös und das Haar empfindlicher für Stressfaktoren wie Sonne, Salz und Chlor. Höchste Zeit für eine Runde Spezial-Pflege! Am besten vorm Schlafengehen eine reichhaltige Kur auftragen und über Nacht (unterm Handtuchturban oder im geflochtenen Haar) drin lassen. Die Wirkstoffe können tief ins brüchige, splissige Haar eindringen, die Struktur stärken und es wieder glänzen lassen. Für alle, die rebellisches Haar zähmen und gleichzeitig schützen möchten, gibt's ein Salon-Treatment, bei dem ein spezielles Keratin ins Haar geschleust wird. Es beruhigt die Haaroberfläche, soll die Föhnzeit reduzieren, vor Frizz bewahren und bis zu zehn Haarwäschen lang halten.

Sommer-coole Beach-Wellen

Der Styling-Quickie: Im Urlaub braucht es nicht viel für eine soft gewellte Trend-Mähne: Wärme und Meeresbrise reichen schon. Und im Alltag? Schenkt ihr euch einfach das Föhnen: morgens nach dem Waschen (und Pflegen!) das fast trockene Haar im Nacken zusammenbinden, zum Knoten drehen, feststecken und trocknen lassen. Später den Knoten lösen, die Haare vorsichtig mit den Händen aufschütteln und zurechtzupfen - fertig sind die angesagten Beach-Waves.

Wenn's ein wenig mehr sein darf:Der Styling-Helfer für hübsch definierte Ferien-am-Meer-Wellen: ein maximal 2,5 cm breiter Lockenstab. So geht's: unterschiedlich breite Strähnen vertikal um den Stab wickeln - mal links herum, mal rechts -, kämmen und das Haar in Form drücken.

Strapazierte Kopfhaut

Der Pflege-Quickie: Je dünner und feiner das Haar, desto ungeschützter ist die Kopfhaut. Ein Strohhut oder ein Tuch beugen Sonnenbrand am besten vor, genau wie Spezial-Pflege mit UV-Schutz für die Kopfhaut. SOS-Tipp, wenn's die Kopfhaut doch mal erwischt hat: eine beruhigende Spülung mit Kamillentee.

Wenn's ein wenig mehr sein darf: Hin und wieder sollte man eine Verwöhn-Kopfmassage (Dauer: fünf bis zehn Minuten) ins Beauty-Programm einbauen: Dazu greift man mit den gespreizten Fingern beider Hände ins Haar, fährt mit kleinen kreisenden Bewegungen und leichtem Druck vom Haaransatz zum Hinterkopf und Nacken und zieht zwischendurch vorsichtig an den Ansätzen. Entspannt und hilft der Kopfhaut. Noch besser: wenn ihr gleich ein Pflegeprodukt mit einmassiert, das die Haut mit Feuchtigkeit versorgt, sie beruhigt und schützt. Starke Helfer sind etwa Panthenol, Glyzerin, Aminosäuren, Vitamine und Öle.

Der Sixties-Pferdeschwanz

Der Styling-Quickie: Der schnellste Weg zu einer lockerlässigen Sommerfrisur: die Haare mit gespreizten Fingern zurücknehmen und am Oberkopf mit einem Haargummi fixieren, dann noch Pony und Längen zurechtzupfen - fertig. Herausfallende Strähnen sind übrigens toll, um runde Gesichtsformen schmaler zu mogeln.

Wenn's ein wenig mehr sein darf: Weil Sonne die Haare austrocknen und ausbleichen kann, vor dem Zusammenbinden ein UV-Schutz-Spray aus circa 15 bis 20 cm Entfernung aufsprühen - die darin enthaltenen reichhaltigen Öle pflegen das Haar, ohne zu verkleben. Für noch mehr Sommer-Feeling sorgen Gute-Laune-Haargummis in ausgefallenen Mustern und Farben ohne schädigendes Metallteil.

  • Text: Tina Gablenz
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