Haarpflege
Trockene Haare?

Haben Sie eher trockenes oder strapaziertes Haar - oder sogar trocken-strapaziertes? Trockene Haare brauchen die richtige Pflege.

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Trockene Haare - wie kommt es dazu?

Normalerweise ist jedes einzelne Haar geschlossen - wie ein junger Tannenzapfen. So reflektiert es das Licht und glänzt besonders schön, gleichzeitig wird der innere Haarkern geschützt. Gerade im Sommer setzen wir diesen "Zapfen" aber heftig zu: Beim Schwimmen im Meer lässt Salzwasser das Haar zum Beispiel so aufquellen, dass die Schuppen abstehen und die natürliche Feuchtigkeit verdunstet. Die Salzkristalle setzen sich zudem wie kleine Lupen auf das Haar und verstärken die Wirkung der Sonne. Das löst eine Reaktion aus, die einer chemischen Aufhellung beim Friseur entspricht. Ein paar Strandtage sind natürlich nicht so schlimm. Wer aber gleichzeitig zu heiß föhnt, die Haare färbt oder nicht sanft genug kämmt, strapaziert das Haar sehr - besonders feines und langes. Es entstehen poröse Stellen, teilweise werden sogar ganze Schüppchen herausgerissen, das Haar wirkt ausgelaugt und hängt platt herunter. Folge: Spliss und Haarbruch.

Das passiert auch Frauen, die von Natur aus trockene Haare haben. Die Trockenheit hängt mit dem Hormonhaushalt zusammen: Während die Kopfhaut in der Pubertät oft zu viel Fett herstellt, nimmt die Produktion in den Wechseljahren ab. Das kann sowohl feines als auch dickes Haar betreffen. Und Locken sind fast immer trocken, da das natürliche Fett der Kopfhaut an ihnen nicht so gut herunterrutscht wie an glatten Strähnen. Klar, dass ohnehin trockene Haare jetzt schnell auch strapaziert aussehen.

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  • Fotos: Lars Matzen
    Produktion: Birgit Potzkai
    Text: Melanie Grimsehl
    Ein Artkiel aus der BRIGITTE 19/08
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