Haare
Was hilft wirklich bei Haarausfall?

Überall gibt es Mittelchen, die die Haare angeblich wieder zum Sprießen bringen. Was hilft wirklich bei Haarausfall?

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Gerade bei frei verkäuflichen Angeboten ist die Wirksamkeit im Normalfall nicht nachgewiesen, warnt Dr. Jana Präßler, Ärztin an der Klinik für Dermatologie und dermatologische Allergologie der Friedrich-Schiller-
Universität Jena. Aber was hilft wirklich bei Haarausfall? Dr. Jana Präßler sagt, welche Therapien bei den häufigsten Arten von Haarausfall geeignet sind.

Wann spricht man von Haarausfall?

Dass Haare ausfallen, ist normal. Wer bis zu 100 Haare am Tag verliert, braucht sich keine Sorgen zu machen. Das entspricht dem normalen Haarzyklus:

  • 2 bis 6 Jahre Wachstumsphase
  • 1 bis 2 Wochen Übergangsstadium
  • 2 bis 4 Monate Ruhestadium, dann Ausfall

Die Haare befinden sich alle in einer unterschiedlichen Phase innerhalb dieses Haarzykluses, weshalb immer einige ausfallen. Ein Besuch beim Hautarzt ist erst dann nötig, wenn Sie mehr als 100 Haare am Tag verlieren.

Mögliche Anzeichen: morgens liegen mehr Haare auf dem Kopfkissen als sonst, beim Kämmen oder Haare waschen gehen extrem viele Haare aus, das Haar wirkt insgesamt lichter.

"Vor einer Behandlung muss in jedem Fall ein Arzt klären, warum die Haare ausfallen", sagt Dr. Jana Präßler. Es gibt viele verschiedene Ursachen, die unterschiedlich behandelt werden.

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  • Text: Monika Herbst
    Foto: Photocase
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