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Äderchen im Gesicht: Couperose

Wir sehen sie als rötlich schimmernde Äderchen im Gesicht, die nicht mehr verschwinden. Wie entsteht Couperose und was kann die Äderchen im Gesicht verstärken?

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Wie kommt es zu den Äderchen im Gesicht?

"Curse of the Celts", Fluch der Kelten, werden die feinen roten Äderchen im Gesicht im englischsprachigen Raum genannt. Denn die hellhäutigen, rothaarigen Iren mit ihren blauen Augen und Sommersprossen sind häufig betroffen. Die Couperose ist keine Krankheit sondern lediglich ein kosmetisches Problem, sie entsteht aus einer Bindegewebsschwäche. Meist sind Menschen mit sensibler, leicht reizbarer Haut anfällig für die Äderchen im Gesicht.

Verantwortlich für die Couperose ist eine übermäßige Durchblutung der feinsten Äderchen. Die Arterien sind ständig erhöhtem Druck ausgesetzt. Sie werden gedehnt, die Wände undicht. Die Symptome reichen von der flüchtigen Rötung der Haut bis hin zu einer bleibenden Rötung der Haut mit einem Netz von Äderchen im Gesicht, meist auf den Wangen und der Nase.

Die Elastizität der Gefäßwände ist irgendwann erschöpft. Das Blut staut sich und erweitert die geschwächten Kapillargefäße. Stress bedeutet vor allem der Wechsel im Winter zwischen kalt und warm und im Sommer die direkte Sonnenbestrahlung.

UV-Licht kann das zarte Bindegewebe im Wangen- und Nasenbereich strapazieren und sogar zerstören. Saunabesuche, starke Temperaturschwankungen, Alkohol, Nikotin, scharfes Essen, Kaffee und schwarzer Tee wirken sich ungünstig auf die Äderchen im Gesicht aus. Wichtig ist die richtige Hautpflege, denn Duftstoffe, durchblutungsfördernde Ingredienzien und Alkohol in Kosmetik können sie Äderchen im Gesicht noch verstärken.

Ist sie einmal aufgetreten, wird die Couperose nicht mehr komplett verschwinden. Hautärzte können die Äderchen mit speziellen Lasern zumindest zeitweise unsichtbar machen, indem sie sie platzen lassen oder verschließen.

  • Artikel vom 26.05.2011
  • Text: Sabine Rodenbäck
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