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Kann eine Anti-Aging-Pflege das Altern der Haut verhindern?

Wir würden sie lieben, verehren und immer wieder kaufen. Die Anti-Aging-Pflege, die ihr Versprechen hält, und uns um Jahre jünger aussehen lässt. Aber gibt es das Objekt unserer Begierde wirklich?

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Was muss in einer Anti-Aging-Pflege enthalten sein?

Die moderne Kosmetik hat Wirkstoffe erforscht, die Falten erst gar nicht entstehen lassen sollen. Eine Anti-Aging-Pflege hat diverse Aufgaben: die Hautfeuchtigkeit verbessern, vor UV-Strahlen schützen sowie die Strukturproteine der Haut wie Kollagen und Elastin vor Abbau und Degeneration bewahren. Ihr Geheimrezept: Vitamine, Coenzyme, Peptide und Feuchthaltefaktoren wie Hyaluronsäure.

Wie entstehen Falten überhaupt?

Durch eine verringerte Produktion von Östrogen nimmt der Kollagengehalt in der für Festigkeit und Elastizität zuständigen mittleren Hautschicht im Laufe der Jahre immer mehr ab. Weniger Hautfette werden gebildet, Die Haut verliert Feuchtigkeit und wird trockener. Außerdem werden die einzelnen Hautschichten dünner und das stützende Bindegewebe lockert sich. Gemein: Die Regenerationsfähigkeit der Haut lässt mit dem Alter nach. Die Haut braucht länger, um sich zu erneuern, dieser Prozess kann sich von 28 Tagen auf 40 bis 60 Tage ausdehnen.

Was kann eine Anti-Aging-Pflege dagegen tun?

Glyzerin kann Wasser in der Haut über mehrere Stunden binden, das Oberflächenprofil der Haut wird geglättet und Trockenfältchen verschwinden. Lipide (Fette) und Feuchtigkeitsspender verringern den Wasserverlust und sollen so die Barrierefunktion der Haut stärken. Reife Haut hat außerdem einen Mangel an natürlichen Feuchthaltefaktoren wie Aminosäuren und Harnstoff (Urea), der von einer Anti-Aging-Pflege zugeführt werden kann. Vitamin A (Retinol) in kosmetischen Produkten zählt zu den am längsten angewandten Anti-Aging-Substanzen. Alle Vitamin A-Verbindungen stimulieren die Synthese von Kollagen (ein Bestandteil des Bindegewebes), das die Konturen wieder straffer wirken lässt.

Auch Mineralstoffe unterstützen die natürliche Nährstoffversorgung der Haut: Silizium, das den Zusammenhalt der Zellen stärkt und die Haut dichter und fester macht. Die natürliche Feuchtigkeit kann nicht verdunsten, und es entstehen keine Trockenheitsfältchen. Magnesium in der Anti-Aging-Pflege hilft den Hautzellen, sich mit Sauerstoff zu versorgen, und es beruhigt.

Kalzium soll den Erneuerungsprozess der Zellen unterstützen, wodurch die Haut wieder dicker und glatter wird. Den Effekt zeigt auch Phosphor. Folsäure soll vor Zellkernschäden schützen. Auch das Vitamin B2, wichtig für den Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel, steckt oft in Anti-Aging-Pflege, denn es hilft beim Aufbau der Haut. Ceramide bilden die hauteigene Barriere - führt man sie von außen zu, schützen sie die Haut und machen sie praller.

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