Schönheits-OPs
Armstraffung - mit dem Skalpell

Was passiert bei einer Armstraffung? Und wie effektiv ist eine solche Armstraffung überhaupt? Informationen zu Behandlung, Wirkung, Risiken und Kosten.

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Durch den natürlichen Alterungsvorgang der Haut oder bei starkem Gewichtsverlust kann es zur deutlichen Erschlaffung der Haut im Oberarm-Bereich kommen. Bei einer fast zigarettenpapierartigen Hautfältelung ist eine operative Entfernung dieser Partie die einzige Möglichkeit, wieder eine straffere Optik zu erreichen. Mehrere Straffungstechniken stehen bei einer Armstraffung zur Verfügung, die in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose durchgeführt werden. Eine beidseitige Armstraffung dauert etwa zwei Stunden.

Wirkung

Jeder plastische Chirurg hat sein eigenes Verfahren. Manche führen einen Schnitt in Form eines einfachen oder doppelten "S". Andere bevorzugen den "aufrechten Hockeystick" oder eine "V-Y-Plastik". Das Ziel aller Armstraffung-Methoden ist es, nicht nur eine möglichst unsichtbare, sondern auch kurze Narbe an der Innenseite des Oberarmes zu hinterlassen. Das wird allerdings dadurch erschwert, dass die "Schwimmflügelchen" meist vom Ellbogen bis fast in die Achselhöhle reichen. Sind überflüssiges Haut- und Fettgewebe entfernt, werden für zwei bis drei Tage Drainagen eingelegt. Sobald die Wundränder verschlossen sind, werden die Oberarme straff verbunden.

Effekt

Nach sechs Wochen, wenn die Hauptschwellungen abgeklungen sind, sieht man das Ergebnis. Form und Proportionen der Oberarme verbessern sich allerdings noch weiter über die folgenden drei bis sechs Monate. Bei dem endgültigen Resultat geht man von einer Haltbarkeit von acht bis zehn Jahren aus.

Risiken und Nebenwirkungen

Bei solch größeren Wunden können stets Blutergüsse und Sekrete oder bakterielle Entzündungen die Heilung beeinträchtigen. Möglich sind auch Asymmetrien und Unregelmäßigkeiten sowie Nervenschädigungen mit bleibenden Gefühlsstörungen. Wulstige Narben, sogenannte Keloide, werden wesentlich durch Spannungen an den Wundrändern mitverursacht. Ungeeignet für eine Armstraffung sind Patienten mit wiederkehrenden Entzündungen im Bereich der Achselhöhle oder starker Schweißneigung (Hyperhidrosis).

Verhalten nach der Behandlung

Am Anfang kann es zu leichten Schmerzen und Schwellungen kommen. Nach drei Wochen werden die Fäden gezogen. Eine Art Kompressionsstrumpf für den Arm sollte sechs Wochen lang tagsüber getragen werden. Während dieser Zeit ist alles zu vermeiden, was eine ruckartige Spannung auf die Nähte ausübt - in erster Linie Sport. Wie bei allen frischen Narben sollte eine direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Ebenso das Solarium.

Kosten

Eine Armstraffung kostet ab 4000 Euro für beide Arme.

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