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Augen zu und gut, einfach in den Nebeln eines warmen Wannenbades abschalten - was gibt es Schöneres? Dass Baden guttut, können Wissenschaftler nur bestätigen. So genannte Balneologen, Ärzte mit dem Spezialgebiet "Bäder- und Klimakunde", haben dabei untersucht, was ganz genau beim Baden mit uns passiert. Zunächst sorgt der Druck des Wassers dafür, dass mehr Blut zum Herzen gepumpt wird. Damit es mit diesem erhöhten Volumen zurechtkommt, schüttet der Körper eine Reihe von Hormonen aus.
Die Folge: Die Herzfrequenz (der Herzschlag) steigt, die Blutgefäße erweitern sich, und selbst feinste Äderchen werden besser mit Blut und Sauerstoff versorgt. Nach etwa ein bis zwei Minuten Baden hat sich der Herzschlag wieder normalisiert und sinkt sogar leicht. Die Muskeln lockern sich, die Atmung wird langsamer und intensiver - Entspannung setzt ein. Wer einen niedrigen Blutdruck hat, sollte ganz langsam aus der Wanne und auf eine Badetemperatur achten, die nicht allzu deutlich über der Körpertemperatur liegt (etwa 37° Celsius). Wer's dann doch wärmer mag, dreht lieber den Heizkörper im Bad auf. Und nach dem Baden heißt es nur noch eincremen und sich, in Frottee gehüllt, eine halbe Stunde Ruhe gönnen - das schont den Kreislauf.
Indem Sie die Zusätze gezielt auswählen, können Sie so ein Bad übrigens prima als kleine Auszeit im Alltag nutzen. Wir stellen drei wohlige Bade-Rituale vor: ein Energie-Auftankbad mit Kräutern, ein Verwöhnbad für Haut und Seele und ein kurzes Zehn-Minuten-Bad gegen Stress - alles mit den passenden fertigen Zusätzen und Rezepten zum Selbermachen.










