Hautprobleme
Das sollten Sie bei Neurodermitis vermeiden
Bei Neurodermitis sollten Sie auf alles achten, was mit der Haut in Kontakt kommt
Bei Neurodermitis kann alles, was in Kontakt mit der Haut tritt, ein neues Reizthema sein. Meiden Sie Synthetikstoffe und Schafwollkleidung – zumindest in direktem Hautkontakt, ideal ist Kleidung aus Baumwolle, Seide oder Leinen. Hilfreich kann bei Neurodermitis auch sein, die Waschmitteldosis zu halbieren, hypoallergene Waschmittel und keine Weichspüler zu verwenden.
Spezielle Neurodermitiswäsche nutzt die antibakteriellen Eigenschaften von Silberionen. Juckreiz bei einer Schuppenflechte oder Hautreizung sollen damit vermindert werden. Die Silberionen in den Textilien sollen hautschädigende Bakterien und Pilze reduzieren. Für die sensiblen Hände gibt es Silberhandschuhe, die nachts getragen werden. Juckreiz entsteht nämlich auch, wenn Schadstoffe von der Leber über die Lymphe an die Haut transportiert werden. Er ist meist zwischen 23 und 3Uhr am stärksten – in dieser Zeit arbeitet die Leber am energetischsten.
Kolloidales Silber kann auch auf die Haut aufgesprüht werden, außerdem gibt es in der Apotheke Silbersalben und -cremes. Bei Neurodermitis sollte man die Haut höchstens einmal täglich mit rückfettendem Waschöl reinigen. Borretsch- und Arganöl, die reich an Gamma-Linolensäure, Linolsäure und Phytosterole sind, sollen bei Neurodermitis entzündungshemmend wirken und die Haut vor Austrocknung bewahren. Autogenes Training und andere Entspannungsmethoden können auch bei Neurodermitis angewendet werden, indem sie helfen, das Kratzbedürfnis unter Kontrolle zu bringen.











