Das verraten deine Brüste über dich

Mach den Busen-Check! Größe, Form und Struktur der Brüste sagen eine Menge aus: Gesundheit und Lebensgewohnheiten lassen sich direkt am Busen ablesen.

Der Busen-Check - das könnt ihr an euren Brüsten ablesen

Groß oder klein, straff oder weich, rund oder oval – euer Busen sagt eine Menge aus. Meist interessiert uns nur seine Optik oder wie wir ihn optimal in Szene setzen. Aber wer seinem Busen mehr Beachtung schenkt, weiß, dass er auch ein Warnsystem des Körpers sein kann. Checkt doch mal, was mit euren Brüsten los ist.

1. Die Brust wird größer

Beeinflussbar ist da nichts. Die Größe und Form der Brüste ist weitgehend genetisch bestimmt und nur durch den Körperfettanteil im Volumen veränderbar. Wer an Gewicht zunimmt und seinen Körperfettanteil erhöht, bekommt auch größere Brüste, denn die bestehen zum Großteil aus Fett. Schwangerschaft, hormonelle Schwankungen oder Beeinflussungen durch die Pille können natürlich auch der Grund sein, wenn die Brust größer wird.

2. Die Brust wird kleiner

Diäten tun auch dem nicht unbedingt gut. Denn wer abnimmt, nimmt oft auch an Oberweite ab. Außerdem kann auch ein sinkender Östrogen-Spiegel im Zusammenhang mit kleiner werdenden Brüsten stehen - je älter wir werden, desto weniger Östrogen produziert unser Körper. Aber auch der Kaffeekonsum kann Einfluss auf die Brustgröße haben. Eine Studie des "British Journal of Cancer" fand heraus, dass einige Frauen, die mehr als drei Tassen Kaffee pro Tag tranken, kleinere Brüste bekamen.

3. Weich oder straff

Hauptverantwortlich ist bei dieser Frage das Bindegewebe. Wenn das schlapp macht, wandert Brust gen Bauchnabel. Um das zu verhindern, können wir aber Einiges tun. Zum Beispiel effektive Übungen für eine straffe Brust ins Tagesprogramm aufnehmen. Wichtig ist auch, den richtigen BH zu tragen. Die Brust sollte optimal gestützt werden, quetschen oder baumeln lassen ist kontraproduktiv.

4. Knoten und Veränderungen in der Brust

Bei vielen Frauen lässt sich die Zyklusphase am Busen ablesen. Verdichtet sich das Brustdrüsengewebe, steht die Blutung kurz bevor.

Flüssigkeitseinlagerungen in den Brüsten können schmerzhaft sein. Extreme Berührungsempfindlichkeit vor der Regel nennt man Mastodynie. Die Ursache ist ein Ungleichgewicht der Hormone Östrogen und Progesteron, ein "relativer Progesteronmangel". Auch das Hormon Prolaktin, das beispielsweise bei Stress vermehrt ausgeschüttet wird, kann die Brust sehr schmerzempfindlich machen.

Dagegen hilft zunächst mal ein gut sitzender BH. Auch gut: Kalte Umschläge (praktisch sind Tiefkühlerbsen im Beutel, in ein Gästehandtuch gewickelt), Mönchspfefferpräparate aus der Apotheke oder ein Hormongel (Gestagengel, auf Rezept) zum Einreiben. In dieser Phase Kaffee, Tee und Schokolade lieber weglassen, denn sie enthalten sogenannte Methylxanthine - und die können die Beschwerden verstärken.

Regelmäßiges Abtasten ist Pflicht (wir haben eine Anleitung zum Brust abtasten für euch), ein jährlicher Besuch beim Gynäkologen mit Brustkontrolle sowieso.

5. Die Farbe der Brustwarzen verändert sich

Werden die Brustwarzen dunkler, hat das meist eine Ursache: Schwangerschaft. Doch auch im Alter werden die meisten Brustwarzen geschwollener und dunkler.

6. Die Brust tropft – außerhalb der Stillzeit

Ungefähr jede zweite Frau kann aus der Brustwarze Flüssigkeit drücken, das ist praktisch immer harmlos. Spontan "läuft" die Brust manchmal beim Sex oder beim Sport, auch Stress kann schuld sein. Auch bei einer Mastopathie tritt manchmal Flüssigkeit aus. Also nicht gleich in Panik geraten, gerade bei jüngeren Frauen ist es in den seltensten Fällen Krebs. Verdächtig ist vor allem, wenn nur eine Brust Sekret absondert.

7. Brustwarzen

An ihnen lässt sich ablesen, ob uns warm oder kalt ist. Oder auch, ob wir erregt sind. Kleine, schraubenförmig angeordnete Muskelbündel in der Brust ziehen sich zusammen, die Brustwarze verhärtet sich – das hat sie Natur eigentlich eingerichtet, damit der Mund des Säuglings beim Stillen sein Ziel findet. Die Farbe der Brustwarze reicht von hellem, fast durchscheinendem rosa über Dunkelrosa bis hin zu einem dunklen Rotbraun und hängt vom Hauttyp der Frau ab.

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