Hautprobleme
Couperose entfernen
Couperose entfernen: Behandlung mit Laser
Falls sie als sehr störend empfunden wird, kann der Hautarzt die Couperose mit verschiedenen Lasern entfernen.
Mit einem Diodenlaser, der besonders kurze Impulse auf den roten Blutfarbstoff aussendet und die Äderchen in drei bis sechs Sitzungen verklebt, kann man die Couperose zumindest kurzzeitig entfernen. Leider geschieht das ohne Betäubung und wird daher zeitweise als unangenehm empfunden. Vorhergehende Kälteumschläge der betroffenen Stellen können die Schmerzempfindlichkeit herabsetzen.
Es gibt zwei verschiedene Anwendungsmöglichkeiten: Bei dem ersten Verfahren werden die Äderchen zum Platzen gebracht, beim zweiten Verfahren werden sie verschlossen. Zum Platzen werden in erster Linie die sehr kleinen Gefäße gebracht.
Kosten: ab ca. 150 Euro pro Behandlung. In der Regel werden 2-3 Sitzungen benötigt, um Couperose mit dem Laser zu entfernen. Sowohl Argonlaser als auch verschiedene Farbstofflaser sind gut geeignet. Das Laserlicht dieser Geräte zerstört ganz gezielt die roten Blutkörperchen und damit die Gefäße. Die Haut darüber bleibt unversehrt, ein blaubrauner Fleck erinnert für 1 - 2 Wochen an die Behandlung. Bei der Behandlung mit Argonlasern können kleinste weiße Narben zurückbleiben, bei Farbstofflasern sieht man diese Narben seltener.
Nebenwirkungen: Beim Entfernen der Couperose durch Laser entstehen Schorfstellen, die bis zu einer Woche sichtbar sind. Nach der Behandlung soll ein hoher Sonnenschutz aufgetragen und die direkte Sonnenbestrahlung vermieden werden, weshalb die meisten Hautärzte auch dazu raten, die Behandlung im Winter zu machen. Negativer Aspekt: Die Äderchen können wiederkommen.
Couperose entfernen: mit Creme vom Hautarzt
Die meisten Hautärzte verschreiben Cremes mit Metronidazol oder Azenalinsäure, um die Couperose zu reduzieren. Nachteil: Sie lassen die Äderchen nicht vollkommen verschwinden und nachdem man die Cremes abgesetzt hat, kommen die Rötungen wieder.
Couperose lässt sich meist nicht vollständig und für immer entfernen. Mit der richtigen Pflege und Lebensweise lässt sie sich aber deutlich reduzieren.











