Tod durch Deo – so gefährlich kann Deospray sein

Ein Fall aus Großbritannien erschüttert uns: Eine 12-Jährige starb, weil sie zu viel Deospray benutzte. So gefährlich sind die Gase aus der Sprühdose.


Der traurige Fall Paige

Bereits im vergangenen Juli ereignete sich der schreckliche Todesfall, über den gerade in den internationalen Medien diskutiert wird. Wie jedes Jahr fuhr die 12-jährige Paige mit ihrer älteren Schwester Catherine und ihren Eltern Ann und Stuart Daughtry ans Meer in die Nähe von Blackpool im Norden Englands. Paige litt nach Aussagen ihrer Eltern an einer nahezu panischen Angst, nach Schweiß zu riechen und benutzte ihr Deospray in großen Mengen. Auch an dem Ferientag im Wohnwagen.

Nur 15 Minuten war Paige allein, ihre Mutter fand sie mit dem Gesicht nach unten liegend im Caravan, neben ihr eine leere Dose Deospray. Auch der Notarzt konnte nicht mehr helfen – Paige starb zwei Stunden später. Ein trauriger Einzelfall oder eine lauernde Gefahr für uns alle? 

So gefährlich ist Deospray wirklich

Aluminiumsalze sind seit Jahren in der Diskussion, aber auch andere Inhaltsstoffe in Deos wie Mineralöle, Duftstoffe, Emulgatoren, Weichmacher und Konservierungsstoffe stoßen auf Kritik. Wer lieber Deospray als einen Roller, Stick oder Creme benutzt, ist noch weiteren reizenden Inhaltsstoffen ausgesetzt, die auch Paige gefährlich wurden – den Treibstoffen. 

Vorsicht vor Isobutan und Butan!

Die Gase, die in nahezu jedem konventionellen Deospray stecken, sind hochentzündlich und reizend. Als klimaschädlich sind die Gase zwar nicht mehr eingestuft, wie das noch in den Achtzigern übliche FCKW. Doch sie pusten dem Anwender die ganzen, teils bedenklichen Inhaltsstoffe förmlich um die Ohren. Butane und Isobutane stecken derzeit in über 400 Deos. Die Gase werden auf Basis von Erdöl erzeugt und können sowohl für die Haut als auch für die Atemwege schädlich sein. Sie können die Bronchien reizen und bereits nach kurzem Kontakt mit den Atemwegen Bewusstseinsstörungen bis zur Bewusstlosigkeit auslösen. In hohen Dosen wirkt Isobutan narkotisierend, während Butan zu Übelkeit, Erbrechen und im Extremfall sogar zu Hirnschädigungen führen kann. Im Fall von Paige lösten sie durch die hohe Konzentration in einem kleinen geschlossenen Raum Herzrhythmusstörungen aus, die schließlich zum Tod führten.

Das gilt es bei der Anwendung von Deospray zu beachten

  • Keine hohen Dosen sprühen, die auf der Packung empfohlene Menge (meist ein Sprühstoß) ist vollkommen ausreichend.
  • Möglichst nicht in kleinen geschlossenen Räumen verwenden, am besten nach der Verwendung das Badezimmer durchlüften.
  • Generell gilt: Wer sich über die Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten informieren möchte, kann sein Produkt über die App Codecheck oder Toxfox prüfen: Bedenkliche Inhalte werden angezeigt und erklärt. Dann kann jeder selbst entscheiden, was er auf seine Haut lässt. Seit Jahren testen wir bereits für euch Deos ohne Aluminium, dabei sind tolle Alternativen zur Spraydose.

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