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Schamhaar ist sexy!

Noch nie war Schamhaar so unerwünscht wie heute. Die Tierrechtsorganisation PETA setzt Schamhaar in ihrer aktuellen Kampagne sogar mit verwerflichem Pelzbesatz gleich. Jetzt reicht's!

Haare sind keine Scham

Lange braune Strähnen sprießen unter einem zartrosa Schlüpfer einer sehr blondierten amerikanischen C-Prominenz heraus. Daneben prangt in großen Lettern: "Pelzbesatz = nicht sexy!". Die Strähnen sind selbstverständlich aus Kunsthaar, die Kampagne ein neuer Schachzug der Tierrechtsorganisation PETA im ewigen Pelz-Kampf. Die Botschaft: missglückt. Schamhaar soll ebenso unsexy sein wie Pelz? Der Vergleich hinkt und ist nur eine weitere Verteufelung des allseits unerwünschten Schamhaares - wenn auch zweifelsohne zeitgemäß. Selten wurde soviel gestutzt, rasiert, epiliert, gewachst, gerupft und gezupft wie heutzutage. Der Busch soll weg, am liebsten für immer. Gründe dafür gibt es viele: hygienisch bis ästhetisch motiviert. Beim Anblick der dunkelgekräuselten Scham auf Gustave Courbets Gemälde "L’Origine du monde" von 1866 schüttelt es Männlein wie Weiblein gleichermaßen ob soviel Fells. Und Facebook sperrte sogar einen User, nachdem er das Bild in seiner Timeline gepostet hatte.

Dabei war bzw. ist dies nicht immer so. Abgesehen davon, dass Schamhaare durchaus einen Sinn und Zweck erfüllen, nämlich den geschlechtsspezifischen Körpergeruch, also die sexuellen Lockstoffe, zu verdunsten, stehen die Haare beispielsweise in der afrikanischen Kultur für Fruchtbarkeit, in der japanischen Kultur für Weiblichkeit. Sogar Perücken aus Kopfhaar kann man unter dem Namen "Blume der Nacht" für den Schambereich in Japan kaufen. Apropos: Kate Winslet trug 2009 in "Der Vorleser" ein Schamhaartoupet, angeblich wuchs bei ihr wegen zuviel Waxing nichts mehr. Gott sei dank gibt es langsam wieder Hoffnung für die Anhänger des natürlichen Looks: Nicht nur die kanadische Sängerin Peaches imponiert seit jeher mit lässigem Achsel- und Schamhaar, auch immer mehr blutjunge Damen bekennen sich zu mehr Körperhaar. Die junge Künstlerin Nettie Harris beispielsweise posiert vor der Kamera des Starfotografen Terry Richardson samt unschuldig blondem Achsel- und Schamhaar und sorgt für eine Verschiebung unseres Geschmackssinns. Das sieht weder nach Hardcore-Feministin noch nach ungewaschenem Teenie aus. Sondern einfach nur nach ursprünglicher, natürlicher Schönheit - so wie Gott uns schuf. Wie steht es mit Ihnen? Sind Sie normalerweise "intimrasiert"? Diskutieren Sie mit in unserer Community!

Kommentare (36)

Kommentare (36)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    (Scham)Behaarung



    Menschen gibt es seit ca. 6 Millionen Jahren.

    In dieser langen Zeit hat die Natur den Menschen angepaßt. Nicht umgekehrt.

    Einige Beispiele im Folgenden.

    In Zonen mit viel Sonne werden in der Haut dort lebender Menschen mehr Pigmente produziert, so daß dieser dunkler wird.

    In sonnenarmen Regionen bleibt die Haut hell, so daß auch mit diesem wenigen Licht von der Haut genug lebenswichtiges Vitamin D produziert wird.

    Die volle Behaarung wurde reduziert so daß der Mensch durch Schwitzen und Oberflächenverdunstung und damit Kühlung in der Lage war, sehr viel schnellere Tiere, als er selber ist, so lange zu hetzen, bis diese einem Hitzekollaps erliegen.

    Ganz haarlos hat ihn die Natur aber nicht gemacht, da lange Kopfhaare eine Schutzfunktion sowohl bei Kälte als auch bei Hitze haben.

    Da es am Kopf wenig bis gar keine Muskeln gibt, können diese auch nicht zittern und Wärme erzeugen. Deshalb verliert der Mensch in kalten Zeiten über den Kopf sehr viel
  • Anonymer User
    Anonymer User
    '....: missglückt' ist wohl eher die Auswahl des Aufhängers für diesen Artikel.

    Egal was man von Peta hält, aber diese geplant provokative Kampagne gegen das Töten von Tieren zur Gewinnung von Pelzen für die Modeindustrie mit den Worten 'Jetzt reicht's !' als Aufhänger für einen Artikel über Schambehaarung zu nutzen, zeugt von totaler journalistischer Inkompetenz und ist ein intellektuelles Armutszeugnis ohne gleichen.



    Meine Präferenz: Gepflegte Natürlichkeit, nicht Blank, aber bitte auch nicht genug Wolle für einen ganzen Winterpullover
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Seit dem Modediktat "unten ohne" haben Schönheitsoperationen im Intimbereich in einem hohen Maße zugenommen, weil die Frauen plötzlich einen freien Blick auf ihre Schamlippen erhalten. Aua, wie krank ist das denn und was soll daran schön und sexy sein???
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Hallo, ich kann wirklich nicht verstehen, warum über dieses Thema ein derartiges Gewese gemacht wird. Das ist eine Entscheidung ebenso wie Lippenstift tragen oder nicht, Haare färben oder nicht, Haare lang, Haare kurz, Tatoo, Piercing oder sonst etwas. JEDE/R entscheidet für sich selber, was sie oder er schön findet und da ist es wohl nicht angezeigt, Weltanschauungen daraus zu machen. Da gibt es wirklich viele Fragen, die für unser (Über)leben wichtig sind. Macht Euch mal darüber Gedanken!

    Viele Grüße, Elke Damm
  • Anonymer User
    Anonymer User
    ...da sie präburtär undunreif wirken.ein kleines beispiel:

    die franzosen,schon seit jahrunderten die meister der verführung,lassen

    in irhem weltberühmten lido nur solche frauen in ihren shows auftreten und tanzen,

    die nicht nur jung und körperlich sehr schön sind,sondern,die auch volle schambeharung haben,denn die Parsier macher wissen,dass letzteres eben sehr erotisch auf männer wirkt. Medizinforscher haben jüngst in einer Studie herausgefunden,daß frauen,die sich intim rasieren,sehr viel häufiger von geschlechtskrankheiten heimgesucht werden.der grund:durch die (unnatürliche und

    auch meist schmerzhafte) enthaarung werden mikortraumata auf der haut verursacht.

    diese schwächen wiederum die Haut und damit ihre Abwehr-und Schutzfunktion,weshalb dann wiederum das Entstehen von geschlechtskrankeiten

    begünstigt wird. Zusammengefasst:eine frau mit einer tollen schambehaarung ist nicht nur optisch viel erotischer,sondern sie lebt auch wesentlich gesünder.

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