Anti-Aging
Was wir gegen Falten tun können

Kann man wirklich etwas gegen Falten unternehmen? Na klar, sogar eine ganze Menge! Wie Sie Ihrer Haut Gutes tun und was Sie besser vermeiden.

Foto: Ling/Corbis

Länger frisch und gesund auszusehen ist gar nicht so schwer: Mit guter Pflege, ausreichendem Sonnenschutz und richtiger Ernährung können wir viel bewirken. Unser Guide erklärt, was gegen Faltenbildung hilft - und was Sie besser vermeiden.

  • Nicht gut: Den Sonnenschutz weglassen
    UV-Strahlung gehört zu den Hauptursachen für die Entstehung von Falten und Pigmentflecken - deshalb ist guter Sonnenschutz das A und O gegen vorzeitige Faltenbildung. UVA-Strahlen sind nicht nur bei direkter Sonneneinstrahlung gefährlich, auch bei bewölktem Himmel und im Schatten können sie die Haut schädigen. Daher immer an ausreichend Sonnenschutz denken. Am Strand, aber auch auf dem Weg ins Büro.
  • Sehr gut: Die Haut dem Alter entsprechend pflegen
    Der Alterungsprozess der Haut beginnt bereits zwischen 20 und 30 Jahren. Daher ist es sinnvoll, die Haut schon früh mit reparierenden Wirkstoffen zu unterstützen. Aber Anti-Aging-Pflege ist nicht gleich Anti-Aging-Pflege. Retinoide und Alpha-Hydroxy-Säuren beschleunigen beispielsweise die Zellerneuerung und eignen sich daher für reifere Haut. Bei jüngerer Haut können diese Inhaltsstoffe jedoch dazu führen, dass die Haut nicht mehr ausreichend Feuchtigkeit speichern und austrocknen kann. Beim Kauf deshalb unbedingt darauf achten, für welche Altersgruppe und welchen Hauttyp die Creme empfohlen wird.
  • Nicht gut: Zuviel Zucker naschen
    Zucker macht dick? Ja! Und Falten? Leider müssen wir diese Frage auch mit Ja beantworten. Bei der sogenannten Glykation verbinden sich Zuckermoleküle mit Eiweiß. Diese klebrigen Bausteine sind dafür verantwortlich, dass das Bindegewebe unelastischer wird und es schneller zur Faltenbildung kommt. Das gilt übrigens nicht nur für Zucker aus Süßigkeiten, sondern auch für Fructose, die in Früchten, aber auch Fruchtsäften enthalten ist.
  • Sehr gut: Auf gesunde Ernährung achten
    Obst und Gemüse gesund - auch für unsere Haut. Die darin enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe haben eine zellschützende Funktion und helfen, freie Radikale abzuwehren. Daher können Karotten, Tomaten, Brokkoli, rote Bete, Paprika, Johannisbeeren, Brombeeren, Pflaumen, frische Kräuter und alles, was der Garten sonst noch hergibt, gar nicht oft genug auf dem Teller landen.
  • Nicht gut: Rauchen!
    Raucher altern schneller. Nikotin und andere Schadstoffe im Rauch sorgen dafür, dass die Haut schlechter durchblutet wird und der Regenerationsprozess gestört wird. Ein anderer Nebeneffekt des Rauchens sind die Falten um den Mund, die sich bei Rauchern durch das Ziehen an der Zigarette bilden.
  • Sehr gut: Regelmäßig Sport treiben
    Schon 30 Minuten Bewegung täglich fördern die Gesundheit. Das freut den Körper, weil Gelenke mobilisiert werden und das freut die Haut, weil die Durchblutung angeregt wird. Beim Sport wird außerdem Stress abgebaut - und auch der lässt uns auf Dauer altern (siehe nächter Punkt).
  • Nicht gut: Permanenter Stress
    Wer ständig gestresst ist, belastet nicht nur seinen gesamten Organismus, sondern auch die Haut. Das Stresshormon Cortisol, das dauerhaft ausgeschüttet wird, lässt die Haut dünner werden.
  • Sehr gut: Ausreichend schlafen
    Der Schönheitsschlaf trägt seinen Namen zurecht: Nachts schüttet der Körper Wachstumshormone aus und repariert sich von selbst. Wer also ständig zu wenig schläft, verhindert auf Dauer den Erholungsprozess der Haut.
  • Text: jg
Sie interessieren sich für unsere Themen? Kostenlosen Newsletter bestellen