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Hände: Schluss mit rauer Haut

Kälte, Wind und trockene Heizungsluft lassen die Hände jetzt rau und spröde werden. Mit Spezialpflege werden sie im Handumdrehen wieder samtweich.

Der Handrücken ist besonders dünnhäutig, denn er hat wenig Talgdrüsen und kaum Fettgewebe. Häufiges Reinigen mit zu kaltem oder heißem Wasser, Seife und aggressive Putzmittel greifen den natürlichen Schutzfilm (Säureschutzmantel) an. Zum Händewaschen lieber rückfettende Waschöle, pH-neutrale Waschlotionen und Flüssigseifen mit Aloe vera oder Panthenol benutzen. Anschließend Hände gut trocken tupfen und - ganz wichtig - eincremen. Beim Putzen Schutzhandschuhe tragen.

Handschmeichler Gegen Reibeisenhaut hilft ein Peeling aus Salz und Ölen. Das gibt es jetzt auch für sensible Haut. Anschließend Handcreme dick auftragen, Baumwollhandschuhe überstreifen, 20 Minuten einziehen lassen. Zu umständlich? Dann nehmen Sie mit Lotion getränkte Handschuhe, die die Wirkstoffe nach und nach an die Haut abgeben. Tragezeit: etwa 10 bis 15 Minuten.

Glattmacher Gegen spröde Haut helfen entzündungshemmende Heilkräuter wie Ringelblume oder Eibisch und Pflanzenöle. Mandel-, Oliven-, Sesam- oder Sanddornöl dichten die Haut nach außen hin ab, stärken den natürlichen Lipidmantel und halten die Hände schön geschmeidig. Bei eisiger Kälte schützen Cremes mit hohem Glycerin-Anteil; bei Problemhaut die parfümfreie Variante wählen. Bei roten, aufgesprungenen Händen leisten High-Tech-Wirkstoffe (BioPolymere), die auch in der Notfall-Medizin eingesetzt werden, erste Hilfe.

Mini-Massage gegen kalte Finger Verbinden Sie das Eincremen mit einer durchblutungsfördernden Massage, die kalte Finger wärmt. Dazu mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand die Finger der linken von der Spitze bis zur Wurzel spiralförmig entlangfahren. Je dreimal. Hände wechseln.

Parafifin-Behandlung Toller Weichmacher: Paraffinbäder. Dabei taucht man die Hände 10 bis 20 Minuten in eine Wärmewanne mit heißem Wachs. Die Hitze öffnet die Poren, die Wirkstoffe können besser eindringen. Gibt es in Instituten, aber auch für zu Hause. Aus Hygienegründen müssen Kundinnen im Institut vorher die Hände desinfizieren. Praktischer: ein Gerät, in dem Paraffin in großen Plastikhandschuhen erwärmt wird, die man danach wegwirft.

LIEBER NICHT! Bei längerem Spülen keine luftundurchlässigen Gummihandschuhe tragen, sonst quillt die obere Hautschicht auf. Ein Balsam mit einem speziellen Mix aus Salz und Milchsäure (Dehydrosal) soll entquellend wirken. Ringe beim Händewaschen abnehmen und gut trocknen, damit es unter den Ringen nicht zu Ekzemen kommt.

Beauty-Test Handpflege

Es gibt jede Menge Möglichkeiten, schön weiche Hände zu bekommen. Nur: Welche Variante kann's? Kosmetik-Ressortleiterin Christa Möller hat hier drei Handpflege-Spezialisten getestet.

Handcreme Dank Ringelblume und feuchtigkeitsbindendem Panthenol das ideale Beruhigungsmittel für meine geröteten Hände. Zieht sofort ein und macht sie schön weich. Die Wirkung hält nur bis zum nächsten Händewaschen vor, dann muss man nachcremen.

Peeling Im Handumdrehen glatt wird die Haut mit dem Mix aus Zuckerrohrgranulat und Ölen: einmassieren, abspülen, fertig. Danach sind die Hände von einem leicht schimmernden Schutzfilm überzogen. Achtung, das ist nichts für aufgesprungene Hände!

Paraffin-Behandlung Heiße Sache: XL-Handschuhe, die mit 80 Grad heißem Paraffin getränkt sind. Beim Eintauchen brennt's kurz an den Kuppen. Das lässt aber nach, und das Paraffin erkaltet. Zehn Minuten später: weiche Hände, die zehn Jahre jünger aussehen.

Foto: Lars Matzen; Stills: Alan Ginsburg; Illustration: Armin Metzger BRIGITTE Heft 2/2007

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