Was hilft bei Pigmentflecken?

Wo kommen sie her? Wie vermeidet man sie? Und wie wird man sie wieder los? Wir beantworten die häufigsten Fragen zu Pigmentflecken.

Wo kommen Pigmentflecken her?

Dass sich unsere Haut braun färbt, ist ein Schutzmechanismus unseres Körpers. Denn sobald sie mit UV-Strahlung in Berührung kommt, läuft die Melanin-Produktion auf Hochtouren. Dieser körpereigene Farbstoff schützt die Haut, indem er die Strahlen in Wärme umwandelt. Clever!

Dieser Vorgang in der Haut kann jedoch durch zahlreiche Faktoren gestört sein. Dann produzieren einige Zellen entweder zu viel Melanin, wodurch es zu bräunlichen Verfärbungen auf der Haut kommt (Hyperpigmentierung). Es kann aber auch passieren, dass an einigen Stellen zu wenig oder gar kein Melanin gebildet wird. Diese sogenannte Depigmentierung äußert sich durch weiße Flecken auf der Haut.

Welche äußeren Einflüsse gibt es?

Sind Pigmentstörungen genetisch bedingt, wie z.B. Sommersprossen oder die Weißfleckenkrankheit, kann man dagegen kaum etwas tun. Viele Pigmentflecken treten aber erst durch äußere Einflüsse auf oder werden durch sie verstärkt. Dazu gehören hormonelle Veränderungen, wie z. B. eine Schwangerschaft oder die Einnahme der Anti-Baby-Pille, hohe und lange Sonnenbestrahlung oder photosensibilisierende Medikamente. Die Hauptursache für Pigmentflecken ist allerdings eine starke UV-Belastung - daher treten die Verfärbungen auch vorrangig an Stellen auf, die besonders stark der Sonne ausgesetzt sind wie das Gesicht, das Dekolleté, die Arme und Hände.

Sind Pigmentflecken gefährlich?

Bei Hyperpigmentierungen unterscheidet man Melasmen und Pigmentflecken. Erstere entstehen für gewöhnlich durch Hormon-Umschwünge und sind ockerfarbene bis hellbraun flächige Verfärbungen. Sie sind hauptsächlich im Gesicht in Bereich der Oberlippe sowie auf der Stirn und den Wangenknochen zu finden. Pigmentflecken hingegen treten nicht nur im Gesicht, sondern auch auf dem Dekolleté, den Händen und den Armen auf. Sie sind beige bis dunkelbraun, von der Form scharf begrenzt und haben meistens nur einen Durchmesser von wenigen Millimetern. Sie treten häufig durch vermehrte UV-Bestrahlung auf und sind daher oft an hellhäutigen, älteren Frauen zu beobachten. Daher stammt übrigens auch die Bezeichnung Altersflecken. Melasmen sind genau wie Pigmentflecken aus medizinischer Sicht völlig unbedenklich. Dennoch sollte man sie im Rahmen des jährlichen Hautscreenings unbedingt kontrollieren lassen. Denn UV-Strahlung begünstigst eben auch Hautkrebs. Eine regelmäßige Kontrolle und Abgrenzung durch einen Arzt ist daher sehr wichtig.

Was kann man gegen Pigmentflecken tun?

Videoandleitung: Leichte Grundierung

Text: Jana Gloistein

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