Reinigung muss sein – und zwar so gründlich und so sanft wie möglich, besonders nach dem Sport!
Von A wie Abschminken über I wie Irritationen bis Z wie Zwei-in-eins: klicken Sie sich durch unsere Hautpflege-Tipps und lernen sie praktische Reinigungskräfte kennen!
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Abschminken
Sich so richtig schön auspowern, beim Pilates oder beim Joggen - klar kommt man da ins Schwitzen. Deshalb vorm Sport besser abschminken, sonst wird das Make-up erstens die Poren verstopfen, die sind nämlich durch die besser durchblutete Haut leicht geöffnet, und zweitens verlaufen - falls die Farben nicht schwitz- und wasserfest sind.
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Barriereschicht
Sie ist Teil unserer Haut und dient als Schutz vor Bakterien, Pilzen und Pollen. Doch besonders viel Wasser, das betrifft vor allem alle Schwimmerinnen und Vielduscherinnen, aber auch Seife können die Barriereschicht stören - dann drohen etwa Ekzeme. Idealer Schutz: pH-hautneutrale Produkte benutzen. Der natürliche pH-Wert der Haut liegt übrigens zwischen 5,4 und 5,9.
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Chlor
Öffentliche Schwimmbäder desinfiziert es super - auf der Haut ist es unangenehm: Deshalb am besten nach dem Schwimmen Haut und Haare mit einem milden Shampoo und einem rückfettenden Duschgel vom Chlor befreien. Die Haut wird sonst trocken. Und blondierte Haare können durch Chlor sogar einen Grünstich bekommen.
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Deo
kann seine Wirkung nur auf sauberer Haut entfalten. Also nach dem Workout nicht einfach Deo auf die Achseln sprühen - vorher mit Wasser und Seife ran.
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Entfetten
Klar, beim Duschen sollen Schmutz, Schweiß und übermäßiges Fett von der Haut runter - davon hat man nach dem Training ja eh zu viel. Doch darf man es nicht übertreiben: Je heißer das Wasser, desto stärker entfettet es. Deshalb lieber nicht zu heiß und nicht zu lange unter die Brause.
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Füsse
Blasen, Schwielen, Hornhaut - die Füße von Sportle- rinnen müssen einiges wegstecken. Für frühlingsschöne Flip-Flop-Füße die Hornhaut entfernen, am besten mit einem Bimsstein oder einem groben Peeling. Vorher ein Fußbad nehmen: Verhornte Stellen lassen sich dann ganz leicht wegrubbeln.
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Gesichtswasser
Braucht man das? Manchmal ja. Wer sein Gesicht mit kalkhaltigem Wasser oder Reinigungsmilch säubert, sollte mit einem in Gesichtswasser getränktem Watte- pad nachreinigen. Tipp: Alkoholfreies Gesichtswasser in Sprayform beim Sport - erfrischt super.
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Hauttyp
Sportlerinnen und Couch Potatos aufgepasst. Bitte folgende vier Faustregeln für die Gesichtsreinigung merken - dann läuft's immer glatt: Normale Gesichtshaut verträgt jedes Reinigungsprodukt. Fettige Haut muss behutsam mit Waschgel entfettet werden. Bei Mischhaut gibt die empfindlichste Gesichtspartie den Ton an: Mit Reinigungsschaum säubern, T-Zone mit Gesichtswasser für fettige Haut abtupfen. Trockene und empfindliche Haut liebt fetthaltige Reinigungsprodukte, am besten mit besänftigenden Pflanzenextrakten.
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Irritationen
Rasierte Beine und Achseln finden die meisten Sportlerinnen einfach sexy. Doch Vorsicht: nicht direkt nach dem Training zum Rasierer greifen, denn das kann die extrem durchblutete Haut reizen und röten.
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Juckreiz
Wer zu oft duscht, kann seine Haut "überreinigen". Die juckt und spannt dann. Reibung durch eng sitzende Sportkleidung verstärkt den Juckreiz häufig. Die Lösung: rück- fettende Duschprodukte benutzen.
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Kontaktlinsen
Sie sind super praktisch für den Sport. Doch müssen Kontaktlinsenträgerinnen bei der Gesichtsreinigung darauf achten, dass das verwendete Produkt auch für sie geeignet ist - das steht auf der Verpackung oder dem Beipackzettel. Ein zu öliger Make-up-Entferner kann die Augen reizen und den Tränenfilm irritieren. Das stört dann die Verträglichkeit und damit auch den Tragekomfort der Linsen.
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Lagerung
Den Kulturbeutel nicht immer in der Sporttasche lassen. Wenn die z. B. im Auto in der Sonne steht, macht das die Kosmetikprodukte weniger lange haltbar.
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Make-up
Beseeltes Augenklimpern beim Yoga? Kein Problem mit wasserfestem Make-up. Doch um es spätestens vor dem Zubettgehen loszuwerden, braucht man Spezialprodukte. Auf der Packung nachlesen oder beim Kauf fragen, ob Reinigungsmilch und Co auch für wasserfestes Make-up geeignet sind.
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Naturkosmetik
Der Vorteil der meisten Reinigungs- produkte auf Bio-Basis: Die verwendten pflanz- lichen Tenside sind besonders schonend. Was liegt da näher, als Naturkosmetik auch mal mit in die Sporttasche zu packen?
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Öle
Ölhaltige Produkte (z. B. Duschöle) sind der schlaueste Weg, um trockene Haut zu reinigen - eben die von Schwimmerinnen und Vielduscherinnen nach dem Training.
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Peeling
Peelings sorgen für streichelweiche Haut - nur nicht direkt nach dem Workout. Denn ver- schwitzte Haut ist leicht gereizt, auf ein Peeling kann sie abwehrend reagieren. Übrigens: Besonders schonend sind Enzympeelings, weil sie ohne grobe Schleifkörper auskommen.
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Quellen
Die Haut kann im Schwimmbad aufquellen und trocken werden - darum den Lipidverlust beim Duschen nicht durch exzessiven Seifenkonsum verschlimmern.
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Reinigungsrhythmus
Wer abends vorm Schlafengehen trainiert und danach duscht, muss morgens das Gesicht nicht schon wieder mit Reinigungsmitteln belasten. Da genügt dann ein alkoholfreies Gesichtswasser auf einem Wattepad, um die Spuren der Nacht wegzuwischen - vorausgesetzt, die Haut ist nicht extrem fettig.
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Schaumprodukte
Die alte Regel "Je stärker Duschgel oder Badezusatz schäumen, desto schlimmer für die Haut" gilt so nicht mehr. Heute sorgen spezielle Pumpflakons für duftige Schaumeffekte bei Duschprodukten. Auch Badeschäume können pflegende Zusätze enthalten.
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Trockenshampoo
Die schnelle Nummer nach dem Workout: Trockenshampoos saugen überschüssigen Talg auf und hinterlassen eine duftig-lockere Mähne. Funktioniert sogar bei verschwitztem Haar.
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Unreinheiten
Warum haben Sportlerinnen häufiger Pickel? Weil sie den Schweiß mit der Hand von der Stirn wischen, ihn damit im Gesicht verteilen und Bakterien so einen idealen Nährboden bereiten. Schweiß lieber mit einem Handtuch abtupfen und dann nach dem Training das Gesicht reinigen. Gut gegen Pickel sind Waschgele mit Zink, die antibakteriell wirken.
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Vorsicht
Nasse Haare - egal, ob verschwitzt oder im Fitness-Center frisch gewaschen - nicht mit dem Handtuch trockenrubbeln: Die aufgequollenen Strähnen sind extrem empfindlich, die Rubbelattacke führt leicht zu Haarbruch. Besser: Wasser im Handtuch ausdrücken, vorsichtig auskämmen und mit einem nicht zu heißen Fön trocknen.
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Wasser
... ist ja bekanntlich zum Waschen da (falleri und fallera) - genügt in Wahrheit aber nicht, um die Haut gründlich zu säubern: Es entfettet zwar die Gesichtshaut, kann sie aber nicht von Make-up und allen Umweltspuren befreien. Da muss ein Reinigungsprodukt ran.
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X für ein U vormachen
Wer meint, dass man die Poren vom Schmutz befreit, wenn man schwitzt, irrt gewaltig. Zwar öffnen sich die Poren tatsächlich - doch nur, um mehr Talg freizusetzen.
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Yoga
Auch wenn beim Yoga Entspannung angesagt ist, bringen viele Übungen unseren Stoffwechsel gewaltig in Schwung. Nun werden Yogastunden oft in Studios ohne Duschmöglichkeit gegeben. Feuchte Reinigungstücher mitnehmen: Sie sind eine erfrischende Alternative.
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Zwei-in-Eins
Zwischen Job und Kinderbetreuung gerade noch Zeit für die Rückengymnastik gefunden - da muss es anschließend fix gehen. Praktisch: Zwei-in-eins-Produkte wie die Reinigungsmilch, die bereits Gesichtswasser enthält. Das Shampoo, das zugleich einen glättenden Spülungs- effekt bietet und die Duschmilch, die so stark rückfettet, dass man sich bei normaler Haut das Eincremen sparen kann.
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Reinigungskräfte
"Eau Micellaire Douceur Express Reinigungswasser für Gesicht und Augen" von Lancôme; "Norma- derm Tri-Activ-Reinigung" von Vichy,in Apotheken; "Pluie micell- aire démaquillante visage et yeux" von Sanoflore, in Apotheken; "2 in 1 Express Shampoo & Spü- lung" von Nivea; "Dermatoclean Erfrischendes Reinigungsgel" von Eucerin, in Apotheken; "Reich- haltige Pflege Creme-Dusche" von Dove; "Bio Aloe Vera Reinigungs- milch" von Lavera; "Dermasel Totes Meer Maske Peel off" von Fette Pharma, in Apotheken.