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Schönheitsoperationen sind ein großes Thema in unserer Gesellschaft. Immer mehr Frauen - und mittlerweile auch Männer - lassen sich per Spritze oder Skalpell verschönern. Vom kleinen Höcker auf der Nase über die Zornesfalte an der Stirn bis hin zum Fettpölsterchen am Bauch. Das Angebot an kleinen und größeren Schönheitseingriffen nimmt laufend zu.

In unserem Lexikon über Schönheitsoperationen beantworten wir häufig gestellte Fragen über die gängigsten Eingriffe. Zudem erläutern wir die neuesten Methoden und erklären deren Wirkung. Was bewirkt eine Faltenunterspritzung mit Hyaluron? Und wie lange hält der Effekt an? Wie wirkt Botox im Vergleich? Und was steckt eigentlich hinter Begriffen wie Mesotherapie, Calciumhydroxylapatit oder Thermolifting? Welche Behandlungen lassen sich minimalinvasiv - also ohne größere Schnitte – umsetzen? Bei welchen Eingriffen steht einem eine richtige Operation bevor?

Um all diese Fragen zu klären und fundierte Informationen geben zu können, haben wir mit Ärzten und Branchenexperten gesprochen. Außerdem informieren wir über mögliche Risiken sowie Nebenwirkungen und geben einen Überblick über voraussichtlichen Kosten der Eingriffe.

Schlussendlich sollte ein Schönheitseingriff immer ein wohl durchdachtes Vorhaben sein, bei dem Pro und Contra intensiv abgewogen werden. Und in jedem Fall sollte der Wunsch nach einem Eingriff unbedingt ausführlich und individuell mit einem Arzt besprochen werden.

Isolagen

In diesem Artikel:

Das glättende Isolagen-Verfahren ist kein Faltenfüller im herkömmlichen Sinn, sondern setzt genau dort an, wo der Alterungsprozess beginnt: in der Hautzelle. Dazu wird unter lokaler Betäubung eine kleine Gewebeprobe hinter dem Ohr entnommen. Mit Spezialkleber verschlossen und einem Pflaster abgedeckt, ist die Wunde nach fünf Tagen wieder verheilt. Von der Probe werden in einem Speziallabor innerhalb von zwölf Wochen Millionen von Bindegewebszellen (Fibroblasten) gezüchtet und mit Hilfe eines flüssigen Trägermaterials injizierbar gemacht. Die Isolagen-Zelltherapie eignet sich bei Fältchen im Gesicht, an Hals und Dekolleté sowie gegen Aknenarben.

Wirkung

Die gezüchteten Fibroblasten werden oberflächlich in die Haut appliziert. Dort produzieren sie neues Kollagen und Elastin. Auf diese Weise wird die Hautstruktur verbessert. Das Gewebe wird fester, Fältchen und Falten reduziert.

Effekt

Einen schnellen Erfolg darf man mit Isolagen nicht erwarten. Erste optische Verbesserungen lassen sich nach etwa vier Wochen feststellen, dann findet in der Regel eine zweite Behandlung mit Isolagen statt. Nach etwa sechs Monaten ist ein Rückgang der Narben und eine straffere Haut deutlich erkennbar. Manchmal zeigt sich selbst noch zwei Jahre nach der Erstbehandlung eine kontinuierliche Hautverjüngung, die bis zu zehn Jahren anhalten kann.

Risiken und Nebenwirkungen

Vor allem im empfindlichen Augenbereich kann es leichte Schwellungen geben. Auch Rötungen sind möglich. Diese unerwünschten Nebenwirkungen halten mitunter zwei bis drei Tage an. Da körpereigenes Material verwendet wird, sind weder Allergien noch Abstoßungsreaktionen zu befürchten.

Verhalten nach der Behandlung

Sofort nach der Unterspritzung müssen die behandelten Stellen gut gekühlt werden. Auf kosmetische Prozeduren wie Gesichtsmassagen etc. sollte man in den ersten Tagen verzichten. Sonne, Sauna und Solarium eine Woche lang meiden. Vorsichtig Haare waschen bis die Wunde hinter dem Ohr verheilt ist.

Kosten

ca. 4000 Euro für einen Behandlungszyklus. Auf Wunsch lagert das Isolagen®-Labor die entnommenen Zellen auf unbestimmte Zeit. So kann man sich jederzeit mit seinen eigenen jungen Zellen erneut behandeln lassen.

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