Pflege zwischen fettiger und trockener Haut

Woran erkennt man eigentlich Mischhaut? Muss man die Hautpflege etwa auf zwei Hauttypen abstimmen? Tipps für die Reinigung und Pflege von Mischhaut.

Woran erkennt man eigentlich eine Mischhaut?

Trockene Wangen und eine fettige T-Zone - die typischen Probleme einer Mischhaut machen klar, dass es sich hier um die Kombination zweier Hauttypen handelt. Meist ist die Mischhaut eine Kombination aus normaler und fettiger Haut oder eine Kombination aus trockener und fettiger Haut.

Besonders im Winter neigt die Mischhaut zu Trockenheit, im Sommer glänzt sie schnell. Im Laufe des Lebens gleichen sich die einzelnen Hautpartien immer mehr an, die Mischhaut ist in jungen Jahren am ausgeprägtesten. Berechtigte Frage: Wie pflegt man Mischhaut richtig? Die verschiedenen Hautpartien sollten je nach Bedürfnis gepflegt werden, also die fettigeren Bereiche, zum Beispiel die T-Zone oder das Dekolleté, anders als die trockeneren Bereiche wie zum Beispiel die Wangen. Das heißt nicht, dass man für eine Mischhaut das doppelte an Pflegeprodukten braucht, viele Hersteller führen genau auf die Mischhaut abgestimmte Linien.

Die Probleme der Mischhaut sind:

  • Vergrößerte Poren
  • Die T-Zone "Stirn-Nase-Kinn" neigt zu Fettglanz und Unreinheiten
  • Spannungsgefühle auf den Wangen
  • Trockene Seitenpartien

Muss man die Hautpflege bei Mischhaut auf zwei Hauttypen abstimmen?

Die Pflege für die Mischhaut ist nicht einfach. Genau wie die fettige Haut neigt die Mischhaut in den fettigen Zonen zu Pickeln und Mitessern, eine Überfettung der T-Zone durch eine zu reichhaltige Creme würde Pickel verursachen können. Bei einer zu leichten Pflege kann die Wangenpartie aber noch weiter austrocknen. Die meisten Beautymarken haben speziell auf diesen Hauttyp abgestimmte Gesichtscremes, die so konzipiert sind, dass sie die Mischhaut nicht überfordern. Auch Produkte mit Urea sind für Mischhaut bestens geeignet, denn dieser Wirkstoff steckt oft in leichten, fettarmen Formulierungen. Wenn die Mischhaut sehr stark ausgeprägt ist, ist es allerdings besser, die Haut individuell zu behandeln und Pflege für zwei Hauttypen anzuwenden.

Dabei gilt für die Gesichtspflege: Die T-Zone entweder gar nicht oder nur mit extra für fettige Haut ausgelobten Lotionen oder einem Fluid eincremen. Wer eine extrem trockene Haut an Wangen, Hals und Augen hat, braucht eine eigene Zusatzpflege für trockene Haut.

Fettige Zonen mattieren

Am besten ist es, die T-Zone gar nicht oder nur mit extra für fettige Haut ausgelobten Cremes und Lotionen einzucremen. Eine Creme für fettige Haut arbeitet mit dem Prinzip der leichten Austrocknung - in ihr steckt oft auch ein Alkoholanteil, deshalb sollte man sie von den trockenen Partien des Gesichts möglichst fernhalten. In mattierenden Cremes steckt häufig Reispuder, der überschüssigen Talg aufnimmt, ohne die Poren zu verstopfen, und die Haut lang anhaltend mattiert. Häufiges Problem bei den fettigen Hautpartien: Die mattierenden Produkte halten nicht lange und die T-Zone glänzt schnell wieder. Für unterwegs könnt ihr dann ein Taschentuch nehmen, um das überschüssige Fett vorsichtig abzunehmen oder sogenanntes Blotting Paper, das sind Pudertücher, die wie Löschpapier wirken.

Trockene Haut pflegen

Für Wangen, Hals und Augenpartie könnt ihr eine Creme für trockene Haut wählen. Fettreiche Pflege, die im Winter sinnvoll ist, sollte allerdings von der T-Zone ferngehalten werden, denn die produziert sowieso schon zu viel Fett. In den wärmeren Jahreszeiten solltet ihr sowieso auf den Aspekt Feuchtigkeit setzen, um die trockene Haut zu versorgen. Ist euch das zu umständlich, könnt ihr auf Produkte mit Urea setzen, die sind auch für Mischhaut bestens geeignet, denn dieser Wirkstoff steckt oft in leichten, fettarmen Formulierungen. Hilfreiche Tipps für den Umgang mit trockener Haut haben wir in unserem Special über trockene Haut für euch gesammelt.

Unreine Haut beruhigen

Das Problem der T-Zone: Die Talgdrüsen produzieren zu viel Öl, überschüssige Hautschüppchen verkleben und die Poren verstopfen. Es entstehen Mitesser und Pickel. Wie ihr unreine Haut richtig pflegt, was sie schnell wieder ins Gleichgewicht bringt, erklären wir euch in unserem Special über unreine Haut.

Unser SOS-Tipp, um gereizte unreine Haut zu beruhigen: Einen Wattepad mit einem Gemisch aus frisch aufgebrühtem schwarzen Tee und Milch tränken und damit das Gesicht abtupfen. Die Gerbstoffe im Tee beruhigen Entzündungen, die Milch macht die Haut weich.

Wie reinigt man Mischhaut?

Bei der täglichen Reinigung eurer Haut werdet ihr vor eine Herausforderung gestellt: Die T-Zone muss sanft entfettet werden, um Mitesser und Pickel vorzubeugen, gleichzeitig soll den eher trockenen Hautpartien keine Feuchtigkeit entzogen werden. Hohe Anforderungen, die sich an ein Reinigungsprodukt stellen. Mit einem milden Waschgel oder einer milden Waschlotion kann die Mischhaut morgens und abends gereinigt werden. Auch ein Mizellenwasser für Mischhaut ist gut verträglich. Einmal in der Woche darf gepeelt werden, bei der Wahl des Peelings solltet ihr darauf achten, eins auszusuchen, das mit feinen Partikeln arbeitet. Ihr könnt auch ein Enzympeeling nehmen, das mit verschiedenen Enzymen die Schüppchen von der Haut löst. Besonders bei Hautunreinheiten ist diese Methode sanfter, da die Haut nicht durch Reibung gereizt wird.

Make-up für Mischhaut

Die T-Zone braucht Mattierung, die Pickel wollen wir abdecken und die trockenen Partien sollen nicht schuppen, wenn sie mit Make-up bedeckt werden. Gar nicht so einfach, das richtige Make-up für Mischhaut zu finden. Wenn die Haut richtig vorbereitet ist, das heißt, die fettigen Zonen mit einer mattierenden und die trockenen mit einer fett- und feuchtigkeitsreichen Creme versorgt sind, kann das Make-up aufgetragen werden. Ideal sind Make-up-Produkte speziell für Mischhaut oder Mineral-Make-up ganz ohne Chemikalien und synthetische Inhaltsstoffe. Perfekt für Haut, die zu Unreinheiten neigt, denn es ist "nicht komedogen" (Pickel nicht begünstigend), weil es die Poren der Haut nicht verstopft. Zinkoxid besitzt auch antibakterielle und Entzündungen reduzierende Eigenschaften, die nützlich sind für die Bekämpfung von Pickeln. Prima zum Finish eignet sich auch Puder auf Reisbasis (zum Beispiel von der Pariser Apothekenmarke T. LeClerc).

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