Ohren verjüngen

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Mit der Zeit wird auch die Haut an den Ohrläppchen schlaffer oder sie werden durch das häufige Tragen von schweren Ohrringen größer. Um sie wieder in ihre pralle, jugendlich tropfenförmige Form zu bringen, hilft eine Ohrenkorrektur, ein kleiner chirurgischer Eingriff unter Lokalbetäubung. Wer keine Operation möchte, kann sie mit einem Hyaluronsäure-Gel wie es auch zur Faltenunterspritzung benutzt wird aufpolstern lassen.

Wirkung

Bei der Ohrenkorrektur, der chirurgischen Verjüngung, wird aus dem geweiteten Ohrläppchen ein entsprechender Keil herausgeschnitten, um die neue Rundung zu formen. Die Naht ist so fein, dass sie fast unsichtbar verheilt. Bei der nicht-chirurgischen Ohrenkorrektur wird Hyaluronsäure in das Ohrläppchen gespritzt. Feine Knitterfältchen vor dem Ohr können acht Wochen später zusätzlich mit Thermage behandelt werden. Durch die Radiofrequenzenergie wird das Gewebe so tief erwärmt, dass es zu einer Kollagenneubildung mit hautstraffender Wirkung kommt.

Effekt

Bei der chirurgischen Ohrläppchenkorrektur ist das Ergebnis sichtbar, sobald die Schwellungen zurückgegangen sind. Die Unterspritzungsmethode zeigt einen sofortigen Effekt, hält aber nur zwischen sechs und zwölf Monaten. Bei einer Ohrenkorrektur mit dem Thermage-Verfahren sind Langzeitergebnisse nach etwa zwei Monaten zu beurteilen, wenn eine Kollagenneubildung stattgefunden hat.

Risiken und Nebenwirkungen

Neben den üblichen Operationsrisiken wie Nachblutungen und Infektionen ist bei einer Ohrenkorrektur eine Formasymmetrie möglich. Anfängliche Schwellungen und Rötungen der Ohrläppchen sind normal.

Verhalten nach der Behandlung

Am ersten Tag nach der Ohrenkorrektur sollte man auf Haarwaschen möglichst verzichten. Bis die Schwellungen und Rötungen abgeklungen sind, nichts unternehmen, was die Durchblutung steigert. Die Fäden werden nach fünf bis sieben Tagen gezogen.

Kosten

Operative Ohrenkorrektur ab 1000 Euro, Verjüngung mit Hyaluronsäure ab 300 Euro, Thermage ab 600 Euro

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