Pediküre-Anleitung
So macht ihr eure Füße schön!

Die Freiluftsaison für Füße beginnt. Wir verraten, worauf ihr bei Fußpflege und Pediküre achten solltet. Plus: Pediküre-Anleitung.

Pediküre - Schritt für Schritt erklärt

Pediküre - Schritt für Schritt erklärt

Foto: Stakhov Yuriy / shutterstock

Beauty-Programm: Fußpflege

Damit unsere Füße sich überall sehen lassen können, braucht es zum Glück nur ein kleines Pflegeprogramm. Und das Beste: Habt ihr das Basisprogramm erst einmal hinter euch gebracht, braucht ihr euren Füßen nur ab und zu ein wenig Zeit zu widmen, bevor ihr in Peeptoes, Flip Flops oder Sandalen aus dem Haus geht. Unser 5-Punkte-Plan für Sommerfüße:

Pediküre-Schritt 1: Füße einweichen

Bevor man mit der Pediküre loslegt, braucht es ein klein wenig Vorarbeit: Ein Fußbad mit entsprechenden Zusätzen kann die Hornhaut lösen und bereitet auf die Pediküre vor. Für zarte Füße sorgt ein Peeling. Optimal zur Entspannung ist dabei 37 Grad warmes Wasser. Danach die Füße sorgfältig abtrocknen, besonders zwischen den Zehen. Hartnäckig verhornte Stellen können nach dem Bad mit einem Bimsstein, einer Hornhautfeile oder einem Hornhautentferner weggerubbelt werden.

Neu ist übrigens die Methode der Fischpediküre. Sie wird mittlerweile in zahlreichen Kosmetikstudios angeboten. Dabei kommen kleine Fische, wie zum Beispiel "Garra" zum Einsatz, die in großen Wasserbecken die Hornhaut einfach abknabbern. Dazu müssen einfach nur die Füße in diese Becken gehalten werden. Vergleichbar ist der spätere Effekt mit einem sanften Peeling.

Pediküre-Schritt 2: Nagelhaut zurückschieben

Nach einem Bad kann man die Nagelhaut mit einem speziellen Stäbchen sanft zurückschieben. Bitte nie mit einer Schere bearbeiten: Die Nagelhaut ist sehr empfindlich und kann sich bei kleinsten Verletzungen entzünden. Spezielle Nagelhautentferner sollte man höchstens von Zeit zu Zeit benutzen und auch nur, wenn die Nagelhaut wirklich hartnäckig am Nagel "festklebt". Denn grundsätzlich bietet die zarte Haut einen Schutz vor eindringenden Bakterien und sollte daher nicht ganz entfernt werden.

Pediküre-Schritt 3: Fußnägel in Form bringen

Nach einem Fußbad sind die Zehennägel leicht zu schneiden und splittern nicht. Am besten kürzt man sie mit einem Nagelknipser. Der Nagel sollte mit dem Ende des Zehs abschließen. Wer zu viel wegschneidet, riskiert, dass die Ecken in die Haut einwachsen. Eventuelle Kanten kann man anschließend mit einer Feile entfernen. Aber Vorsicht: Zehnägel immer gerade feilen und nicht rund. Auch das fördert eingewachsene Nägel.

Pediküre-Schritt 4: Fußnägel lackieren

Vor dem Lackieren trägt man einen Unterlack auf, der die Nägel vor Verfärbungen schützt. Unebenheiten im Nagel kaschiert man mit einem Rillenfüller - dadurch lässt sich der Farblack später besser verteilen. Damit nichts verwischt, könnt ihr euch vorher einen Zehenspreizer zwischen die Zehen klemmen. Dann kann farbig lackiert werden, immer vom Nagelansatz zur Spitze. Den Pinsel nie direkt an der Nagelhaut ansetzen. Der erste Pinselstrich sollte vertikal über die Mitte des Nagels verlaufen. Dann rechts und links daneben weiterlackieren. Lässt man an den Seiten ein wenig Platz, erscheint der Zehennagel optisch ein wenig schmaler - praktisch für Frauen mit einem "großem Onkel". Wer möchte, dass der Nagellack nicht nur für wenige Tage, sondern für bis zu vier Wochen hält, greift am Besten zu einem Shellac-Lack. Der trocknet in nullkommanichts und ist nicht so leicht angreifbar. Übrigens: Shellac-Lacke können sowohl für die Pediküre als auch für die Maniküre eingesetzt werden.

Pediküre-Schritt 5: Eincremen

Am besten benutzt man eine spezielle Fußcreme mit Urea-Anteil, die die Hornhautbildung verhindert. Einige Fußpflegeprodukte verhindern auch stärkeres Schwitzen und desodorieren. Fußmasken und Fußcremes wirken besonders gut, wenn man sie einmassiert und (eventuell sogar mit feinen Baumwollsöckchen) über Nacht einwirken lässt.

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