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Psoriasis: Was ist Schuppenflechte?

Sie hat mit Neurodermitis nichts zu tun. Was genau Psoriasis ist, und wie man sie erkennt.

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Was ist Psoriasis?

Die Hautkrankheit Psoriasis äußert sich mit stark schuppenden, punktförmigen bis handtellergroßen Hautstellen (häufig an den Knien, Ellenbogen und der Kopfhaut, Hautpartien, die oft gedehnt werden) sowie Veränderungen an den Nägeln. Außerdem kann die Psoriasis auch andere Organe erfassen, besonders die Gelenke und zugehörigen Bänder und angrenzenden Weichteile sowie die Augen und das Gefäßsystem.

Bei Psoriasis bekommen die Zellen fälschlicherweise die Information, es hätte eine schwere Verletzung der Haut stattgefunden. Die Hautzellen werden siebenmal schneller als normal abgestoßen, die Hautschicht erneuert sich fehlerhaft. Die überflüssigen Zellen sterben ab und werden als Schuppen sichtbar. Warum diese Fehlinformation zustande kommt, ist unklar.

Die gealterten Hautzellen bilden bei der Psoriasis silbrig glänzende grobe Schuppen, die eine talgartige Konsistenz haben, die an Kerzenwachs erinnert. Das darunter liegende Gewebe, die unterste Zellschicht der Oberhaut ist auf Grund des vermehrten Wachstums stark durchblutet und erscheint daher unter den leicht entfernbaren Schuppen als kräftige Rötung.

Da es verschiedene Formen der Psoriasis gibt, ist auch die Therapie sehr vielfältig und eine genaue Diagnose wichtig. Menschen mit Psoriasis neigen zu Gelenkrheuma, "Psoriasis Arthritis". Die "pustulöse Psoriasis" zum Beispiel bildet statt der psoriatischen Schuppung feine Bläschen. Neben der normalen Psoriasis unterscheidet die Schulmedizin insgesamt noch weitere fünf große Arten dieser Krankheit. Psoriasis ist nicht heilbar und bei einer Therapie ist lediglich eine Linderung der Symptome zu erwarten.

  • Artikel vom 26.05.2011
  • Text: Sabine Rodenbäck
Letzte Kommentare
  • Gelenkgesund
    am 18.07.11 um 16:42
    "Psoriasis ist nicht heilbar" - das hat mein Rheumatologe mir 1994 bei meiner rheumatoiden Arthritis auch erzählt. Fast zwei Jahre lang nahm ich Rheuma-Medikamente, weil ich an die Unheilbarkeit glaubte. Dann setzte ich alle Medikamente ab und begann mit einem Selbstheilungsprogramm - und siehe da, es funktionierte. Seither bin ich mir nicht mehr so sicher, ob bei manchen "unheilbaren" Erkrankungen nicht auch viele Glaubenssätze im Spiel sind, die, solange man an sie glaubt, die Krankheit perpetuieren und wenn man sie aufgibt, Wege zur (Selbst-) Heilung eröffnen können.
 
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