Hautpflege
Raue Haut: Bisher ging alles glatt

...aber plötzlich spielt die Haut verrückt, juckt und schuppt? Klares Zeichen von Wintermüdigkeit! Mit unseren Tipps wird raue Haut wieder fit.

Ein halbes Jahr trockene Heizungsluft, Kälte, Wind und Stubenhockerei stellen selbst robuste Hauttypen auf eine harte Probe. Spätestens im März sind wir blass und bleich, die Haut ist dünn und empfindlich wie nie. Dann fehlt oft nur noch der berühmte letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Zum Beispiel ein heißes Schaumbad, anschließend nicht eingecremt, und schon gibt’s Probleme. Erste Anzeichen: Die Haut spannt nach dem Reinigen, schuppt sich oder juckt sogar – vor allem natürlich, wenn man ohnehin zu trockener Haut neigt. An den Schienbeinen sieht sie nun oft weiß aus und glänzt, weil sie äußerst gespannt und schlecht durchblutet ist. Die Elastizität lässt nach, und Rötungen tauchen auf. Bis zuletzt kleine Risse entstehen und sich raue Stellen auf der Haut und sogar Ekzeme bilden können.

Natürliche Repair-Öle

Jetzt hilft nur noch der tiefe Griff in den Cremetopf, damit raue Haut wieder schön geschmeidig wird. Denn ausgetrockneter Haut fehlt eindeutig Fett! Sie muss erst mal von außen wieder aufgepäppelt werden – zum Beispiel mit Fettsäuren aus Nachtkerzen- oder Borretschöl (so genannte Omega-6-Fettsäuren), die den hauteigenen sehr ähnlich sind. Auch Traubenkern- oder Hanföl wird gern genommen, um zusammen mit den Hornzellen eine schützende Barriere aufzubauen. High-Tech-Forscher setzen auf synthetische Fettvorstufen ("Sphingo-Lipide"), die dann in der Haut in Lipide (Fette) umgewandelt werden. Und eine aktuelle Studie beweist, dass auch eine Vitamin-B5-Vorstufe, das so genannte Dexpanthenol, poröse Stellen bestens kittet. Wichtig: Jetzt kein stark deckendes Make-up benutzen, die Puderpigmente trocknen raue Haut wieder aus. Besser sind getönte Tagescremes und Fluids.

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  • Text: Christa Möller
    Foto: Ray Parker
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