Problemhaut
Rosazea: Hilfe für Rotbäckchen

Foto: Joanna Broda

Hektikflecken, sichtbare Äderchen, rote Stellen im Gesicht: Gegen Rosazea ließ sich bislang wenig tun. Mit einer neuen Wirkstoffkombination soll man Rosazea jetzt aber in den Griff kriegen.

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Manche sagen auch Couperose oder "Fluch der Kelten" dazu

Mitunter ist es ja sogar ganz charmant: die glühenden Wangen nach dem ersten Gläschen Wein, die aufsteigende Hitze, wenn man vor Kollegen spricht. Doch die Grenze zwischen dem Erröten in peinlichen Situationen und den immer wiederkehrenden Stress- oder Hektikflecken ist schmal. Viele kennen dieses plötzliche Rotwerden, das mulmige Gefühl, wenn die unschönen Flecken plötzlich auf dem Gesicht auftauchen. Das, worüber Kollegen und Freunde am Anfang schmunzeln oder gar mit einem "Och, ist doch total süß" kommentieren, wird irgendwann zur seelischen Belastung. Dann nämlich, wenn die Flecken immer heftiger werden oder am Ende sogar gar nicht mehr weggehen und man ständig mit einer Art Glühbirne durch die Gegend läuft.







Das Problem, mit dem sich so viele plagen, heißt Rosazea und ist eine Hautkrankheit, von der schätzungsweise vier Millionen Deutsche, meistens übrigens Frauen, betroffen sind. Der Name lässt sich in etwa mit "rosenfarben" übersetzen, man spricht auch von Couperose oder dem "Fluch der Kelten" - denn es trifft vor allem Menschen mit zart-heller, sommersprossiger Haut und rötlich-blonden Haaren, den so genannten "keltischen Hauttypen". Die Betroffenen neigen zu sichtbaren Äderchen, geröteter Haut auf Wangen, Nase und der Stirn, die mit dem Fortschreiten der Rosazea sogar einen leicht violetten Schimmer annehmen kann.

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  • Illustration: Joanna Broda
    Text: Christina Schneider
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