Hautprobleme
Spätakne: Was die Expertin rät

Für Frauen über 30 sind Akne und Pickel besonders belastend. Die interessantesten Fragen und Antworten zu Spätakne aus der BRIGITTE.de-Expertenberatung.

Längst erwachsen, aber die Haut benimmt sich wie in der Pubertät? Für Frauen über 30 ist Akne besonders belastend. Dr. Birgit Kunze, Dermatologin und Gründerin des Vereins "Akne-Forum" beantwortete in der BRIGITTE.de-Community Fragen zum Thema Spätakne.

Hier veröffentlichen wir, teilweise gekürzt, die interessantesten Fragen und die Antworten der Expertin zum Thema "Spätakne". Die gesamte Expertenberatung zum Thema Spätakne können Sie in der Community nachlesen.

Die Spätakne-Beratung: "Pille" abgesetzt und die Haut spielt verrückt - was nun?

Haasidi, 36, schreibt: "Ich hatte in der Pubertät nie Probleme mit Pickeln und Akne. Rund zehn Jahre habe ich die Pille genommen und mit 28 Jahren aufgehört. Seitdem spielt meine Haut verrückt, vorwiegend auf dem Rücken und dem Dekolletee. Welche Möglichkeiten gibt es außer der Pille, dieses Problem wieder loszuwerden?"

Dr. Birgit Kunze antwortet: "Meines Erachtens wäre beispielsweise in Ihrem Fall ein Versuch mit Fruchtsäure lohnenswert. Das bedeutet, dass Sie sich ein Fruchtsäureprodukt besorgen (aus der Apotheke oder von der Kosmetikerin), welches mindestens sechs bis zehn Prozent Fruchtsäure beinhaltet.

Damit behandeln Sie mindestens vier Wochen jeden Abend. Wahrscheinlich wird sich bereits darunter eine Besserung einstellen. Falls nicht, empfehle ich eine zusätzliche Fruchtsäurebehandlung bei der Kosmetikerin. Sollte dann nach dreimaliger Behandlung keine Besserung eintreten, wäre eventuell auch eine antibiotische Therapie beim Hautarzt eine gute Möglichkeit."

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  • Text: aun
    Foto: mauritius images/image100
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