Cellulite, ade!
Tipps für straffere Haut

Wir alle wollen straffere Haut, aber was können wir dafür tun? Was im Körper passiert, wenn die Haut schlapp macht und was ihr dagegen tun könnt.

Wer wünscht sich nicht straffere Haut?

Wer wünscht sich nicht straffere Haut?

Foto: gpointstudio/shutterstock

Cellulite - woher kommt sie eigentlich?

Jede kennt sie, keine will sie: Cellulite. Doch warum bekommen eigentlich fast ausschließlich Frauen die unschönen Dellen an Beinen, Po und Armen? Der Grund dafür liegt in der unterschiedlichen Hautbeschaffenheit. Während das männliche Bindegewebe engmaschiger, fester und stärker miteinander verwoben ist, haben Frauen ein durchlässigeres und elastischeres Gewebe, das Fettzellen leichter den Weg an die Hautoberfläche ebnet. Frauen haben einfach mehr Fettdepots als Männer - um während Schwangerschaft und Stillzeit für die körperlichen Veränderungen bestens gerüstet zu sein. Und: Je mehr Fettzellen wir haben und je größer diese sind, umso deutlicher wird Cellulite sichtbar.

Anti-Cellulite-Tipps für straffere Haut

Ob man ein festes oder ein schlaffes Bindegewebe hat, ist leider vererbbar. Aber es gibt einiges, was wir tun können, um das Hautbild zu verbessern und die Ursachen für Cellulite ins Visier zu nehmen.

Viel Bewegung und Sport wie Schwimmen oder Radfahren sollten auf dem Hautstraffungs-Programm stehen, um die Durchblutung anzukurbeln und Muskeln aufzubauen, die wiederum Fett verbrennen. Ebenfalls empfehlenswert: eine gesunde Ernährung, die im Idealfall entwässernd wirkt und nicht belastet (z. B. Spargel, Kartoffeln, Fisch, Geflügel und gegartes Gemüse).

Koffein für eine straffere Haut?

Wechselduschen und Massagen regen die Durchblutung der kleinsten Blutgefäße an, ebenso eine professionell durchgeführte Lymphdrainage, die von Wasseransammlungen befreit. Anti-Cellulite-Cremes können helfen, die Haut zu glätten - die Cellulite ganz verschwinden lassen, können sie leider nicht.

Experten empfehlen koffeinhaltige Produkte, denn Koffein verstärkt die Durchblutung und greift die Fettzellen an - das bestätigen wissenschaftliche Studien. Vitamin A und Soja-Extrakte sollen die Kollagenbildung anregen und somit das Bindegewebe stärken.

Schummeln!

Produkten gegen Cellulite zaubern die Orangenhaut zwar nicht weg, pflegen aber die Oberfläche und täuschen somit straffe Haut vor. Eine gute Idee sind Cremes mit Glanzpartikeln, die eine ebenmäßige Oberfläche vortäuschen. Auch mit Selbstbräuner könnt ihr optisch tricksen, denn gebräunte Beine sehen ebenmäßiger und fitter aus als kalkweiße.

Tipps für ein straffes Dekolleté

Unser Dekolleté freut sich immer über eine Extraportion Pflege. Denn hier ist unsere Haut besonders dünn, schließlich besitzt sie an dieser Stelle nur wenig Fettgewebe, Talgdrüsen und Kollagenfasern. Die Folge: Die Haut trocknet schneller aus und verliert leichter an Spannkraft. Eine gute Wahl sind straffende Hals- und Dekolleté-Cremes (bzw. Packungen), die Pflanzenextrakte, Vitamine und Mineralien enthalten und ebenfalls in Kombination mit einer sanften Massage aufgetragen werden sollten. Sie helfen, die Zellerneuerung zu stimulieren. Brausen Sie sich öfter mal mit einem kalten Wasserstrahl ab. Das kostet zwar etwas Überwindung, regt jedoch die Durchblutung an. Ganz wichtig: Immer mit UV-Schutz in die Sonne gehen, der beugt Pigmentflecken und Falten vor.

Tipps für einen straffen Bauch

Seien wir realistisch, hier hilft nur eins: Training. Versucht mal diese Übung, sie soll den gesamten Bauch straffen: Geh' in den Unterarmstütz und stelle die Fußspitzen auf, so dass der Körper eine möglichst gerade Linie parallel zum Boden bildet. Die Schultern weg von den Ohren nach unten und den Bauchnabel nach innen ziehen. Jetzt das linke Bein heben, etwa 3 Sekunden lang halten und wieder senken. Seitenwechsel. 5-mal pro Seite.

Für Anfängerinnen: Versuche, die Ausgangsposition etwa drei Sekunden lang zu halten, ohne die Füße anzuheben. Dann die Knie absetzen und eine kurze Pause machen. 5-mal wiederholen.

Welche Produkte können bei Cellulite helfen?

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Helfen Cremes gegen Cellulite?

Das Thema Cellulite beschäftigt uns alle. Denn 80 bis 95 Prozent aller Frauen haben die unerwünschten Dellen. Den einen stört's, den anderen nicht. Wer seine Orangenhaut reduzieren will, kann – neben der wirksamsten Methode namens "Sport treiben" – zum Cremetiegel greifen. Denn die tägliche Massage mit wirksamen Produkten, die den Fettzellen zu Leibe rücken, kann die leichte Cellulite mildern. Wichtig daran ist allerdings wirklich der Massage-Aspekt, denn nur ein schnelles Auftragen der Cremes erzielt wenig Effekt.

Eine Studie der Universität Ankara beweist, dass eine regelmäßige Massage generell gegen Cellulite helfen kann. Für die Studie wurden 60 Frauen mit Cellulite in drei Gruppen eingeteilt und entweder mehrere Wochen mit Massage, Lymphdrainage oder Bindegewebsmassage behandelt. Alle Methoden der Cellulitebehandlung gegen die ungeliebte Orangenhaut reduzierten den Oberschenkel- und Poumfang – den größten Effekt an Po, Beinen und sogar Bauch aber zeigte die Behandlung des Bindegewebes, der Faszien. Durch spezielle Massagegriffe und Drucktechniken werden Verklebungen im Gewebe gelöst und die Durchblutung und der Lymphfluss angeregt.

Produkte gegen Cellulite, die man in die Haut einarbeitet, enthalten Wirkstoffe wie Koffein und Grüntee, die zumindest die oberste Hautschicht glätten, straffen und festigen können. Tatsächlich werden die Dellen weniger sichtbar.

Wir stellen euch neue Produkte gegen Cellulite vor:
Erfrischendes Slimming-Gel mit Koffein, "Body Sculpter" von Biotherm. 200 ml, ca. 40 Euro.

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