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Wimpernverlängerung - alle Methoden im Test

Wir haben alle Methoden der Wimpernverlängerung genau unter die Lupe genommen: Wimpernserum, Kunsthaarwimpern ankleben, spezielle Mascara und Wimpernzange.

Test #1: Rizinus-Öl

Stimmt der Mythos, Rizinus-Öl lasse die Wimpern schneller wachsen (ca. 3,50 Euro) Sabine Rodenbäck, Online-Redakteurin, machte den Test:

"Über 30.000 Ergebnisse spuckt Google aus, wenn man 'Wimpern' und 'Rizinusöl' eingibt. Denn in Internetforen wird über Wimpernpflege mit Rizinusöl heiß diskutiert. Ob das berüchtigte Öl die Wimpern tatsächlich wachsen lässt, bleibt dabei unbewiesen. Ich streiche nun also das farblose, dickflüssige Öl auf meine Wimpern. Eine fettige Angelegenheit, die besser nach dem Abschminken, Lesen oder abendlichen Fernsehen erledigt werden sollte. Nach zwei Wochen kann ich feststellen, dass meine Wimpern schön weich geworden sind. Von Wachstum allerdings keine Spur, die Länge der Härchen ist dieselbe wie zuvor."

Test #2: Die Wimpernzange von Shu Uemura

Kann eher geraden Wimpern mit der Wimpernzange von Shu Uemura einen Hauch mehr Schwung gegeben werden (circa 24 Euro, z. B. zu bestellen über www.sococoon.com oder im Ausland kaufen)? Merle Rebentisch, stv. Ressortleiterin, machte den Test:

"Ich kenne keinen Visagisten, der nicht die Wimpernzange von Shu Uemura besitzt. Absolut jeder hat sie. Dabei sieht sie aus wie jede andere. Ich habe sie vor Jahren in New York auf der Fifth Avenue bei Sephora gekauft, einer großen Parfümeriekette. Und ich bin ganz angetan: Die Zange biegt die Wimpern wirklich schön natürlich nach oben und öffnet das Auge. Danach tuschen - und die Wimpern sehen über Stunden perfekt aus. Mein Tipp: Für noch mehr Schwung die Zange vorher kurz warm anföhnen."

Test #3: Das Wimpernserum von M2 Beauté

Kann das "M2 Lashes" Serum von M2 Beauté die Wimpern länger und dichter erscheinen lassen (circa 120 Euro)? Laura Lemm, Online-Redakteurin, machte den Test:

"Von Natur aus sind meine Wimpern eher kurz und dunkelblond. Ohne Mascara verlasse ich deshalb nie das Haus. Das Versprechen des Serums, die Wimpern zu kräftigen und sogar zu vermehren, lockte mich. Das Serum trägt man abends nach der Gesichtsreinigung am oberen Wimpernkranz auf. Die transparente Textur kühlt beim Auftragen und lässt sich leicht aufstreichen. Fleißig pinsele ich täglich und stelle nach sechs Wochen fest: Meine Wimpern sind zwar nicht dichter geworden, aber deutlich länger! Da sie außerdem schön nach oben gebogen gewachsen sind, brauche ich keine Wimpernzange für zusätzlichen Schwung. Der neue Augenaufschlag fällt übrigens auch meinen Mitmenschen auf, die mich neuerdings nach dem Geheminis meiner Wimpern fragen. Experiment geglückt! Übrigens: Das Wimpernserum ist auch für Kontaktlinsenträgerinnen wie mich unbedenklich."

Test #4: Echthaarwimpern zum Selbstaufkleben

Angela Schöneck, Redakteurin, testete die "Classic Echthaarwimpern" von Misslyn für mehr Volumen (circa 8 Euro):

"Die Methode 'Fake' schien mir geradezu ideal - viel Effekt für wenig Aufwand: Künstliche Wimpern (industriell vorgeschwungen) auf meine eigenen, eher gerade gewachsenen kleben, und gut ist für den Rest des Tages. Nun ja. Das Aufkleben braucht schon mal Übung. Ich verbrachte beinahe 20 Minuten damit, die schmetterlingsfühlerzarten Gebilde am Wimpernrand zu befestigen. Nachmittags registrierte ich dann, dass ein Augen-Kränzchen fehlte. Wie lange war ich mit nur einem bepelzten Oberlid herumgelaufen? Fazit: Hübsch sind sie und erst auf den zweiten Blick künstlich. Aaaaaber - das Kleben muss geübt werden. Noch ein Tipp: speziell an windigen Tagen öfter den Verbleib der Wimpern kontrollieren ..."

Test #5: Mascara von Yves Saint Laurent

Astriede Singh, Sekretärin, benutzte die "Mascara Singulier" von Yves Saint Laurent, eine Wimperntusche, die für mehr Länge und Fülle sorgen soll (circa 28 Euro):

"Ich bin ein Wimpern-Profi. Seit ich schminken kann, tusche ich täglich und benutze dazu eine ganz normale Volumenmascara - mit der ich sehr zufrieden bin. Deshalb war ich ganz gespannt: Die neue schicke Tusche von Saint Laurent versprach enorm viel. 'Dramatisch' geformte Wimpern, 'extremes Volumen' und 'unendliche Länge' dank 'volumenspendender Mikrospheren', dazu das 'Curling Wachs'. Nun. Ich tuschte und sah: Die Wimpern sind zwar nicht unendlich lang geworden, aber sehr gut separiert. Und das Schwarz ist irgendwie intensiver, der Ausdruck feiner, glamouröser, schöner als bei anderen Tuschen."

Test #6: Wimpernverlängerung beim Profi

Sarah Harms, Redakteurin, ließ sich Kunstwimpern ankleben, die etwa sechs Wochen lang halten sollen (beim ersten Mal je nach Länge und Dichte zwischen ca. 180 und 350 Euro, Auffrischen ab ca. 75 Euro; Infos und Studiofinder zur Wimpernverdichtung über www.xtremelashes.info).

"Ich war skeptisch - und bin jetzt total begeistert! Nach zwei Stunden Stillhalten im Kosmetikstudio haben sich meine durchschnittlich langen und unscheinbar blonden Eigenwimpern in echte Diva-Wimpern verwandelt! Fast jede eigene Wimper wurde dazu mit einer schwarzen Kunststoffwimper beklebt - allerdings hinterließ der Kleber keine Spuren. Und kein Vergleich zum Färben. Das Beste: Ich muss nicht mehr tuschen, obwohl es erlaubt wäre. Noch ein Plus: Das lästige Abschminken hat ein Ende. Die Wimpern fallen mit den eigenen nach und nach aus. Bei mir leider relativ schnell, nach drei Wochen. Für bleibende Effekte sollte man alle zwei bis vier Wochen zum Auffüllen gehen. Es gibt nur eine Gratis-Auffüllung - also leider sehr teuer!"

Test #7: Mascara 38o C von Sensai

Christine Koischwitz, Redakteurin, prüfte, ob die "Mascara 38o C" von Sensai wirklich wasserfest ist (circa 27 Euro):

"Ich habe in diesem Jahr geheiratet - und brauchte eine Wimperntusche, die die Tränen, die Küsse, die Umarmungen von mehr als hundert Gästen übersteht. Klar kannte ich wasserfeste Tuschen, doch hinterlassen die gern mal Brösel, die Radier-gummi-Fitzelchen ähneln, auf der Haut unter meinen Augen. Eine Kollegin empfahl mir diese thermosensitive Mascara, die hält, bis sie mit mindestens 38 Grad warmem Wasser in Kontakt kommt. Und die dazu noch Volumen in die Wimpern zaubert. Seit meiner Hochzeit bin ich diesem Produkt treu."

Test #8: Die vibrierende Mascara "Pulse Perfection Vibrating & Defining"

Birgit Potzkai, Produzentin, nahm die Volumentechnik der vibrierenden "Pulse Perfection Vibrating & Defining" Mascara von Maybelline Jade unter die Lupe (circa 14,50 Euro):

"Unglücklicherweise gehöre ich zu den Menschen, die dauernd ihre Hände im Gesicht haben und sich auch gern mal die Augen reiben. Schon deshalb kam für mich, trotz zurückhaltend gewachsener Wimpern, ein Tuschen nie in Frage. Meine Erfahrung mit Mascara ist also eher gering. Umso überraschter war ich, wie problemlos ich die vibrierende Wimperntusche handhaben konnte: ein Knopfdruck, die zappelnde Bürste an die Naturwimper halten, fertig. Sah gar nicht mal schlecht aus, nicht gerade länger, aber ausdrucksstärker - bis ich gedankenverloren versuchte, über die Augen zu wischen."

Test #9: "Roller Lash" Mascara von Benefit

Laura Lemm, Online-Redakteurin, testete in der Mission Wimpernverlängerung die "Roller Lash" Wimperntusche von Benefit, mit dem Versprechen: "Sag Goodbye zu deiner Wimpernzange: Der Lockenwickler für deine Wimpern ist da!" Die Kosten liegen bei circa 25 Euro:

"Morgens muss bei mir immer alles ganz schnell gehen, auch das Wimperntuschen. Und eigentlich dauert es mir dann zu lange, bis ich mit der Mascara tolles Volumen in die Naturwimpern gezaubert habe, OHNE das sie total verkleben. Kunstwimpern kommen für mich dennoch nicht in Frage. Besonders aufgefallen ist mir an der Mascara zunächst das dünne Bürstchen, das die Einzelwimpern tatsächlich sehr gut trennt und jedes einzelne Härchen definiert. Mit einem tollen Ergebnis: Die Wimpern sehen wirklich länger und kräftiger aus, auch die am unteren Lid - und das den ganzen Tag lang, ohne dass etwas verwischt. Das Abschminken klappt dagegen problemlos. Wenn ich also so richtig mit den Wimpern klimpern möchte, setze ich immer wieder gerne auf dieses Produkt."

Schminkschule: Augen - Schöne Wimpern

Text: LL Illustrationen: Birgit Potzkai

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