Welche First Lady hat den besten Stil?
Amerika hat Michelle Obama, Deutschland Daniela Schadt und Frankreich nun Valerie Trierweiler. Kann sie es mit dem Stil der anderen First Ladys aufnehmen?
Frankreichs First Lady: Valerie Trierweiler
Nach Glamour-Carla ist nun Valerie Trierweiler die neue Première Dame im Staate Frankreich. Statt mit teuren Designer-Roben, machte Mademoiselle schon vor der Wahl ihres Lebenspartners François Hollande zum Präsidenten durch ihre bodenständige Art auf sich aufmerksam. Immer wieder betonte die Mutter dreier Söhne im Teenie-Alter, dass sie ihren Job als Reporterin beim Magazin „Paris Match“ nicht aufgeben werde. "Es ist weder die Aufgabe von François noch des Staates, für sie aufzukommen". Das Amt der First Lady sei für sie von Natur aus eine Nebenrolle, sie wolle sich nicht ins Rampenlicht drängen.
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Frankreichs First Lady: Valerie Trierweiler
Auch der Kleidungsstil von Valerie Trierweiler ist alles andere als überkanditelt, dennoch trägt sie offenbar das französische Stilsicherheits-Gen in sich. An der Seite ihres Liebsten zeigt sie sich meist in klassischen Hosenanzügen, die Haare hübsch gewellt. Très schick, aber nie zu schick, um zuviel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Französisches Understatement par excellence!
Deutschlands First Lady: Daniela Schadt
Auch in Deutschland gibt es eine neue First Lady beziehungsweise First Freundin, denn verheiratet sind Bundespräsident Joachim Gauck und seine Daniela Schadt nicht. Das Erbe der „coolen blonden Deutschen mit den langen Beinen“ aka Bettina Wulff hat sie mit Bravour angetreten. Wie? Sie blieb ganz sie selbst und erzählte mit ihrer herzlichen Art, dass sie das graue Kostüm, das sie bei der Bundestagspräsidentenwahl anhatte, schon mehrfach getragen habe. Authentisch und trotzdem stilsicher - was wünscht man sich mehr von einer First Lady?
Deutschlands First Lady: Daniela Schadt
Bei einer ihrer ersten Auftritte im Rampenlicht trug Daniela Schadt dieses schwarze Kleid. Kritiker bemerkten prompt, dass die Tasche viiiiiiel zu groß sei. Gähn - irgendwer hat ja immer was zu nörgeln! Doch tatsächlich hat sich bislang noch kein Kritiker wieder über die Garderobe der zierlichen Frau mit dem Pagenkopf ausgelassen. Gut so!
Großbritanniens First Lady: Samantha Cameron
Wie unsere einstige First Lady Bettina Wulff hat auch die Ehefrau des britischen Premierministers ein Tattoo: einen Delfin, klein an ihrem rechten Fuß. Gestört hat das die Briten nicht. Im Gegenteil: Im Wahlkampf galt Samantha Cameron als "die Wunderwaffe" ihres Mannes und der konservativen Partei. Denn sie hat ihren Mann erst populär gemacht. Ihr sei es zu verdanken, dass sich David Cameron für Homosexuelle einsetzt und eine umweltfreundliche Agenda unterstützt, sagen Insider. Und während die Wähler ihren Mann eher als spießigen Konservativen wahrgenommen haben, feiern sie Samantha Cameron als eine der ihren. Ihr Stil: lässig-elegant. Sie kombiniert Zara-Schuhe zu Cos-Hemd und Designer-Jackett und geht zum Parteitag der Torys in einem Kleid der britischen Kaufhauskette "Marks&Spencer" für 65 Pfund, etwa 80 Euro.
Großbritanniens First Lady: Samantha Cameron
Das britische Modemagazin "Tatler" war von Samantha Camerons "unsterblich englischem Stil" begeistert und wählte sie prompt auf Platz fünf der bestangezogenen Frauen der Welt. Sehr zum Ärger der ehemaligen französischen First Lady Carla Bruni-Sarkozy. Kein Wunder, denn sie hatte diesen Platz vorher inne. Das erste Zusammentreffen der beiden Damen in London endete daher in einem modischen Wettkampf, den Frau Bruni-Sarkozy (enges Kleid von Dior, Peeptoes von Chrstian Louboutin, Mittelscheitel mit glamouröser Welle, die Lippen rosé) für sich entscheiden wollte. Den Stil ihrer schwangeren Konkurrentin (schwarz-weißes Kleid von Emilia Wickstead, High Heels von Jimmy Choo. Haare leicht gestuft, rote Lippen) watschte sie hinterher ordentlich ab: Frau Cameron sei eine "Art Stilikone" und habe einen "sehr legeren, bodenständigen Stil" - typisch dafür sei die Tätowierung aus Jugendzeiten soll sie laut "Daily Mail" auf ihrer Homepage geschrieben haben. Schlechter Stil, Madame!
Amerikas First Lady: Michelle Obama
Michelle Obama löste nicht mit einem Tattoo einen Skandal aus, sondern mit ihren Armen. Zur ersten Rede ihres Mannes im Kongress erschien sie in einem ärmellosen Etuikleid und sorgte damit für Entrüstung. Sie lasse den nötigen Respekt vermissen, hieß es. Nun gut. Wir finden: Sie kann ihre Arme durchaus sehen lassen. Und sie findet das auch: Ärmellose Kleider machte sie zu ihrem Markenzeichen.
Amerikas First Lady: Michelle Obama
Bei ihren Outfits setzt sie bewusst auf starke Farben, Ethnomuster und Modemix. Sie will kein Luxus-Image wie einst Frau Sarcozy. Stattdessen unterstützt sie lieber junge Designer und trägt günstigere Marken. Für festliche Anlässe dreht sie sich Locken in den sonst glatt geföhnten Bob. Dünne Smokey Eyes geben den Glamoureffekt. Die Lippen bleiben dezent, wie immer, mit einem leichten Gloss.

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