Hochzeit
Braut-Look: Welche Prinzessin ist die schönste Braut?
Ist Kate Middleton die schönste royale Braut? Die europäischen Prinzessinnen in ihren Braut-Looks. Wählen Sie Ihre Favoritin!
Prinzessin von Schweden: Victoria
Es war die perfekte Märchenhochzeit: Victoria und Daniel sagten letztes Jahr mit Tränen in den Augen: "Ja". Die Braut schritt in einem wunderschönen, langen, elfenbeinfarbenen Duchesse-Seidenkleid zum Altar. V-Ausschnitt am Rücken, dezentes Dekolletee. Auffällig dagegen die fünf Meter lange Schleppe. Entworfen hatte das Wunderwerk der schwedische Designer Pär Engsheden. Victorias Schleier aus Brüsseler Spitze trug bereits Königin Silvia an ihrem Hochzeitstag vor 34 Jahren, genau wie die wunderschön verzierte Krone. Wir waren hingerissen!
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Prinzessin von Dänemark: Mary
Sieht sie nicht schon aus wie eine echte Königin? In Dänemark will jede sein wie sie. Mit ihrem Stil und ihrer Eleganz. "Einen Haarschnitt wie Mary, bitte", das müssen sich daher auch die dänischen Friseure häufig von ihren Kundinnen anhören. Sie hat aber auch wirklich Stil! Zur Hochzeit trug sie ihr viel kopiertes Haar glatt zurück und hochgesteckt. So kam auch der Brautschleier (ein Familienerbstück) toll zur Geltung.
Das Make-up hielt Mary dezent: Rosenholzfarbener Lippenstift und ein wenig Rouge passend zu ihrem Schneewittchen-Teint. Kein Wunder, dass Prinz Frederik die Tränen kamen, als er seine Braut in der Kirche auf sich zuschreiten sah. Oder war es vielleicht die Erleichterung? Mary kam 15 Minuten zu spät...
Prinzessin von Spanien: Letizia
Das wäre geschafft! Letizia Ortiz und Kronprinz Felipe nach der offiziellen Trauung in Madrid. Von der Verlobung ein halbes Jahr vorher bis zur Hochzeit war es ein etwas holpriger Weg: Das Königshaus fand Letizia zu modern, zu selbstbewusst und zu wenig royal. Ihren Job als Journalistin musste sie kündigen und außerdem riet man ihr, sich doch bitte etwas eleganter zu kleiden (Kostüme statt Hosenanzüge) und mit ihrer persönlichen und sich mit ihrer politischen Meinung bedeckt zu halten.
Das Brautkleid, befand dann aber der Hof, war eine sehr gute Wahl: ein langärmliges Seidenkleid in gebrochenem Weiß von Designer Manuel Pertegaz. Zwei Dinge sind dabei besonders zu beachten: Der hohe Kaminkragen, der angeblich den langen Hals der Prinzessin kaschieren sollte und der Ausschnitt. Der war nämlich für das konservative Spanien ganz schön gewagt. Eben doch eine kleine Revoluzzerin, die Letizia. Richtig so.
Prinzessin von Belgien: Mathilde
Sie ist mal eine echte Adelige - eine von und zu: Mathilde d'Udekem d'Acoz. Ihren Prinzen lernte sie mit 21 Jahren bei einem Tennisspiel kennen - und heiratete ihn drei Jahre später. Wegen Ihrer Jugendlichkeit und ihres natürlichen Strahlens vergleichen sie viele mit Prinzessin Diana. Was meinen Sie?
Prinzessin der Niederlande: Máxima
So ganz will der zukünftigen Prinzessin Máxima das Lächeln noch nicht gelingen: Zu Ihrer Hochzeit mit Kronprinz Willem-Alexander waren ihre Eltern nicht eingeladen worden. Und schon ihre Verlobung hatte eine innenpolitische Krise ausgelöst. Warum? Máximas Vater war Ende der 70er Jahre in die Machenschaften der argentinischen Militärjunta verwickelt gewesen. Darf eine Frau mit solch einer Familie einen Prinzen heiraten? Im niederländischen Parlament wurde heftig diskutiert, denn das muss per Gesetz der Verlobung des Kronprinzen zustimmen. Am Ende durften sie heiraten. Máxima schlicht in Valentino und ihr Prinz in Uniform. Ende gut, alles gut.
Prinzessin von Norwegen: Mette-Marit
Das war ein Ding als Prinz Haakon seine Freundin Mette-Marit den Norwegern vorstellte: Sie war alleinerziehend, hatte kein abgeschlossenes Studium, dafür aber schon mal Drogen genommen; ihren Unterhalt verdiente sie als Kellnerin. Skandal, fanden die Norweger. So eine heiratet unseren Prinzen? "Ich finde, du bist eine ungewöhnliche Frau - ungewöhnlich engagiert, ungewöhnlich mutig", lobte König Harald und sprang dem Sohn beiseite. Und so wurde aus dem Aschenputtel doch noch eine schöne Kronprinzessin. Ganz natürlich sah sie aus bei ihrer Hochzeit - und auffallend schlicht. Kaum Make-up, keinen Lippenstift, selbst das Diadem war sehr zurückhaltend. So lieben die Norweger nun doch ihre Mette-Marit. Sehr sogar.
Prinzessin von Norwegen: Märthe-Louise
Sie ist Haakons große Schwester – Märthe-Louise. Neun Monate nach der Prinzen-Hochzeit durfte Norwegen noch eine zweite Traumhochzeit feiern: von Märthe-Louise und ihrem Lebensgefährten Ari. Für die Liebe gab sie ihren Titel "königliche Hoheit" auf - und ist jetzt eine "ganz normale Prinzessin". Von ihrem Braut-Look waren die Kritiker etwas enttäuscht. Zu konventionell fanden sie das cremefarbene Kleid mit langen Ärmeln und dem "nur" drei Meter langen Schleier. Wir finden, ihr schönstes Accessoire ist das verliebte Lächeln.
Prinzessin von England: Diana
Lady Diana Spencer: damals die verkörperte Unschuld, die Mutter aller Aschenputtel. Als die 19-Jährige ihren Prinzen heiratete, wusste sie noch nicht, dass er sich als Frosch entpuppen würde. Ihr Blick schüchtern, ihr Lächeln auch - arme Lady Shy. Ihr Brautkleid: ein Meer aus Rüschen - so wie es sich für eine königliche Hochzeit Anfang der Achtziger gehörte. Es wurde in England zu einem Verkaufshit. DER Traum in Weiß für alle englischen Mädchen.

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