Legendäre Stilikonen
Sie prägten die Schönheitsideale ihrer Zeit: Wir zeigen Ihnen legendäre Stilikonen und ihre unvergesslichen Looks.
Legendäre Stilikonen: Marilyn Monroe
Blonde sanfte Wellen, rote Lippen und ein dezent platzierter Schönheitsfleck: Marilyn Monroe war eine der glamourösesten Stilikonen Hollywoods. Unvergesslich, wie sie damals im Film "Das verflixte siebte Jahr" auf dem Lüftungsschacht stand und nachlässig versuchte, ihr weißes Kleid zu bändigen. Oder wie sie dem damaligen US-Präsidenten und ihrem vermeintlichen Liebhaber John F. Kennedy ein Geburtstagsständchen entgegen hauchte. Ihr Look wird bis heute gern kopiert...
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Madonna
... zum Beispiel von Madonna, die sich ebenfalls zur goldgelockten Monroe-Imitationen hinreißen ließ. Doch auch wenn Madonna mit ihren meist provokativen Looks einen ganz eigenen Stil kreiert: So gut wie das Original Marilyn Monroe wird wohl niemand mehr.
Twiggy
Ohne weibliche Rundungen, dafür mit großen Kulleraugen und wasserstoffblonder Kurzhaarfrisur, machte Twiggy in den 1960er Jahren den androgynen Look salonfähig. Ihren Spitznamen verpassten ihr Schulfreunde: "Twigs" bedeutet auf deutsch "kleiner Zweig". Mit der Zeit verwies Twiggy damalige Stilikonen wie Marilyn Monroe schnell auf die hinteren Plätze und schuf ein neues - klapperdürres - Schönheitsideal.
Annie Lennox
Zumindest ihre Frisur ist auch heute noch ein Klassiker. Das bewies Annie Lennox in den Achtziger Jahren...
Agyness Deyn
...genau wie Model Agyness Deyn heute.
Audrey Hepburn
Stilikone Audrey Hepburn machte nicht nur das Kleine Schwarze berühmt. Ihr Markenzeichen war auch der verlängerte Kajalstrich, der ihre unschuldigen Rehaugen besonders betonte. Damit verlieh Audrey ihrem ansonsten unauffälligen, aber stets tadellosen Make-up eine überwältigende Zartheit und Eleganz. Ein Anblick, der Frauen in aller Welt zum Nachahmen anregte...
Amy Winehouse
Der überdimensionale Balken auf den Lidern von Amy Winehouse ist jedoch viel zu üppig ausgefallen. Zartheit sucht man bei Amy vergebens, doch aufgrund ihrer Exzesse wirkt auch sie inzwischen leider sehr zerbrechlich.
Meg Ryan
1994. Ein schwarzes Jahr für jeden amerikanischen Friseur. Denn seit dem Filmstart von "IQ" war Schluss mit künstlerischer Freiheit und Individualität. Denn was wollte nun jede Kundin von Alabama bis Wyoming? Einmal den wuscheligen Meg-Ryan-Look bitte! Die Welle schwappte auch nach Deutschland über. Und noch heute ist der blonde Locken-Bob zeitlos schön.
Grace Kelly
Ob die Tatsache, dass Stilikone Grace Kelly scheinbar problemlos die Rolle der Fürstin an Rainiers Seite einnehmen konnte, mit ihrer Karriere als Schauspielerin zu tun hatte? Oder lag es auch an dem vornehm im Nacken zusammen gesteckten Haar, das nicht nur ihre perfekten Gesichtszüge in Szene setzte, sondern ihr schon vor der Heirat die adelige Aura verlieh...
Greta Garbo
Mit den schmalen Brauen, akzentuierten Augen, markanten Wangenknochen und den im Kontrast dazu eher unbetonten Lippen, schuf die Schwedin Greta Garbo einen unvergleichlichen Look. Ihr Stil wurde zu einem Schönheitsideal der 1920er und -30er Jahre, dem unzählige Schauspielerinnen in der Hoffnung auf ähnlichen Erfolg nacheiferten.
Marlene Dietrich
Auch die deutsche Stilikone Marlene Dietrich setzte ihre markanten Lider und hohen Wangenknochen gekonnt in Szene und ließ viele ihrer Kolleginnen neben sich unsichtbar erscheinen. Das lag auch an ihrer unnahbaren, leicht maskulin wirkenden Aura, die ihr eine besondere Eleganz verlieh.
Irene Castle
Während der Jahrhundertwende gerieten alte gesellschaftliche Normen ins Wanken - und mit ihnen auch das Frauenbild. Im Zuge der Emanzipation war die amerikanische Tänzerin Irene Castle eine der ersten, die bewusst mit den geltenden Konventionen brach und sich eine Kurzhaarfrisur zulegte.
Louise Brooks
Der amerikanische Stummfilm-Star Louise Brooks verhalf dem Bubikopf zum ersten wirklichen Durchbruch auf Frauenköpfen. Der Kontrast zwischen ihrer hellen Haut und den glatten, schwarzen Haaren sorgte für die notwendige Ausdrucksstärke, die es bedurfte, um Charaktere auch ohne Ton verkörpern zu können. Gleichzeitig transportiert der Bubikopf noch heute eine eindeutige Botschaft: Seine Besitzerin ist sehr, sehr emanzipiert.
Victoria Beckham
Das mag auch für Victoria Beckham gelten. Doch auch ohne die asymmetrische Bob-Frisur würden wir der Britin glauben, dass sie zu Hause ein eher strenges Regiment führt und Ehemann David nicht allzu viele Vetorechte hat.
Katie Holmes
Katie Holmes wollte mit ihrer Bob-Frisur womöglich den Gerüchten entgegenwirken, Ehegatte Tom Cruise unterdrücke sie. Sei's drum: Mittlerweile trägt Katie ihre Haare wieder lang. Ob das auch eine versteckte Botschaft beinhaltet?
Tallulah Bankhead
Ebenfalls eine legendäre Frisur: Filmdiva Tallulah Bankhead war für ihre 40er-Jahre-Wellen berühmt. Ihre geschminkten Lippen erinnerten an die einer Puppe, ihre Augenbrauen waren lang und schmal.

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