Jetzt fühlen wir uns der Natur besonders verbunden: Die ersten Knospen brechen auf, Wiesen leuchten in sattem Grün, warme Sonnenstrahlen streicheln unsere Haut. Wie schön, dass man sich etwas von dieser Frühlingsstimmung auch ins Badezimmer holen kann: mit Pflegeprodukten, in denen Kräuter aus dem Garten wie Rosmarin, Thymian und Petersilie stecken.
Immer mehr Kosmetikhersteller setzen bei der Entwicklung ihrer Wirkstoffe auf die Fähigkeiten der grünen Blätter aus dem Garten: "Salbei enthält zum Beispiel einen hohen Anteil an Stoffen, so genannten Phenolen, mit denen sich die Pflanze vor Mikroorganismen schützt. Diese antibakterielle Eigenschaft nutzt die Kosmetikindustrie vor allem in Reinigungsprodukten für unreine Haut", so Professor Dr. Matthias Melzig vom Institut für Pharmazie an der Freien Universität Berlin.
Neben pflegenden Eigenschaften tun die Kräuter aus dem Garten aber auch viel für unser inneres Wohlbefinden: Sie gelangen über die Nase direkt in das Gefühlszentrum des Gehirns, das so genannte limbische System. Dadurch wird die Produktion körpereigener Hormone angeregt und unser Stoffwechsel beeinflusst. Je nach Duftstoff können wir uns besser konzentrieren, fühlen uns wacher oder entspannter - und kommen dem Frühling mit jedem Atemzug etwas näher.
Koriander - das Glücksaroma aus Afrika
Das ätherische Öl der aus Nordafrika stammenden Krautpflanze soll die Mikrozirkulation, also die Durchblutung der feinen Gefäße, anregen, die Zellneubildung stimulieren und dadurch die Haut straffen. Zudem wirkt der anisähnliche Duft in vielen Duschgelen und Körperlotionen anregend und euphorisierend: Bereits in der Antike wurde Koriander in den Wein gegeben, um dessen berauschende Wirkung zu verstärken - und auch heute noch findet sich das zarte Aroma in einigen Likören.










