Parfüm
Mein Duft - die Lieblingsparfüms der Redaktion
Düfte begleiten uns. Beim ersten Kuss, auf spannenden Reisen, bei wichtigen Jobs. Wir erzählen Geschichten um unsere absoluten Lieblingsparfüms: "Das ist mein Duft!"
Christa Möller, Beauty Directorin, liebt "La Petite Robe Noire" von Guerlain
"La Petite Robe Noire", das kleine Schwarze, hab ich zum ersten Mal während
der Pressekonferenz in der Guerlain-Boutique auf den Champs Elysee geschnuppert - seitdem mag ich den Duft, auch wenn ich mein "kleines Schwarze" nicht trage. Der ganze Raum war dort mit den Duftingredienzen dekoriert, mit Rosen, Kirschen – und dem Kleinen Schwarzen als Platzteller und Tischkarte. Ich saß neben einem der beiden Filmemacher (Olivier Kuntzel, von Kuntzel+Deygas, die u.a. den Vorfilm zu "Catch me if you can" und "The Pink Panther" gemacht haben). Die beiden haben in ihrem typischen Stil einen tollen Film zum Duft gedreht, zur Musik von "These Boots are made for walking"! Lohnt sich, reinzuklicken! Auch sehr sehenswert: Das Making-Of des Spots.
La Petite Robe Noire, ab September, 30 ml für 54 Euro
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Veronika Zweckerl, Mode-Redakteurin, liebt "Relent" von Etro
Für viele ist "Relent" von Etro wohl eher ein Winterduft. Amber, Vanille und ein Hauch Moschus machen es tatsächlich eher füllig und stark. Doch keine Angst, es riecht nicht nach Omas altem Holzkleiderschrank aus der Gründerzeit, in der die Mottenkugeln baumeln. Denn Orangenblüten in der Herz- und Limette und Eukalyptus in der Kopfnote machen es frisch, auf eine Art unberechenbar und sehr interessant. Wenn ich es trage, fühle ich mich angekommen, aufgehoben, sicher. Vielleicht liegt das daran, dass es mich ein ganz klein wenig an den Geruch von Babypuder erinnert...
Etro, Relent, Hydrating Perfume, 100 ml, ca. 92 Euro
Julia Müller, Mode-Redakteurin, liebt "Sun" von Jil Sander
Vor 16 Jahren hat "Sun" von Jil Sander mein allererstes Parfüm abgelöst – bis dahin besprühte ich mich wie alle in meiner Klasse großzügig mit "Oilily". Es war bei meiner ersten Party und bei meinem ersten Kuss dabei, hat mich durch die Höhen und Tiefen der Pubertät begleitet. Nach langer Pause habe ich es mir vor zwei Jahren wieder gekauft, aus einer Urlaubslaune heraus im Flugzeug nach Sardinien. Jetzt riecht der Sommer wieder nach "Sun". Und ich fühle mich nur ein kleines bisschen älter und weiser als damals.
Jil Sander, Sun, Eau de Toilette, 30 ml, ca. 22 Euro
Sabine Rodenbäck, freie Redakteurin, liebt "Hanami" von Annayake
Ich feiere jeden Tag eine Party unter'm Kirschbaum. Dieses Versprechen gibt Annayake nämlich den Verwenderinnen des Eau de Toilettes Hanami. Hanami bedeutet auf japanisch "die blühenden Kirschbäume betrachten". Und irgendwie kommt die damit verbundene positive Stimmung auch immer bei mir an. Ich habe mir diesen Duft gekauft, als ich schwanger war. Immer wenn ich jetzt den schlanken Flakon bemühe, erinnere ich mich an diese schöne Zeit. In meinem Bad stehen auch andere Parfüms, aber keins kommt bei mir so gut an wie "Hanami". Weil es so schön sauber, klar und leicht nach Frühling und frischer Wäsche riecht.
Annayake, Hanami, Eau de Toilette, 100 ml, ca. 65 Euro
Jana Gloistein, freie Redakteurin, liebt "Be delocious" von DKNY
Als ich noch ein ganzes Stückchen jünger war, waren meine Parfüms eher farbbestimmt: "Touch of Pink" von Lacoste, "Gucci Rush 2" oder "Very Irresistable" von Givenchy – alles rosafarbene Flakons, deren süßlich-blumigen Inhalt ich für eine gewisse Zeit sehr gerne aufsprühte.
Mit Mitte 20 wollte ich dann etwas Frisches und fand „Be delicious“ von DKNY. Stolz wie Bolle ließ ich meine Freundinnen an mir schnuppern und schwärmte von meiner neuen Errungenschaft. Doch so neu war mein neuer Duft offenbar nicht. Eine Bekannte erzählte mir, ihr halber Abijahrgang hätte eben dieses Parfum benutzt.
Ich war irritiert: Wollte ich mit Mitte 20 wie eine Horde halbpubertierender Abiturienten riechen? Die Antwort war schnell gefunden: nein. Also verschwand der Duft erst einmal ganz weit hinten im Badezimmerschrank.
Jedoch nicht für lange Zeit: Das frisch-fruchtige Aroma von Apfel, Grapefruit und Magnolie gemixt mit einer leichten Note von Blumen und feinen Hölzern hatte es mir einfach angetan - bis heute. Zwar gehe ich ab und an fremd (es gibt einfach zu viele tolle Düfte), aber der kleine, grüne Apfel ist zu einem treuen Begleiter geworden.
DKNY, Be delicious, 30 ml, ca. 40 Euro
Myriam Fennell, Beauty-Assistentin, liebt "Mandragore" von Annick Goutal
Nischendüfte haben es mir schon immer angetan. Ich bevorzuge Parfüms aus kleinen Manufakturen, mit erlesenen Ingredienzien. Am liebsten mag ich Düfte, die Geschichten erzählen und Persönlichkeit haben. Als ich vor rund fünf Jahren in einer kleinen Passauer Parfümerie zum ersten Mal an meinem Lieblingsduft schnupperte war ich blitzverliebt. Diesen Wohlgeruch kannte meine Nase noch nicht. Bergamotte, Sternanis, Pfefferminz, Schwarzer Pfeffer, Iris und Buchsbaumessenzen stecken in dem rubinroten Flakon und ergeben eine vollendete Symbiose aus geheimnisvoller Schwere und koketter Leichtigkeit. Ich musste den Duft sofort kaufen. Damals wie heute bereitet er mir gute Laune. Manchmal gebe ich sogar vorm Zubettgehen einen kleinen Spritzer auf das Kopfkissen - ich kann einfach nicht genug davon bekommen. So ist beinahe schon das vierte Fläschchen leer, doch sattgeschnuppert habe ich mich noch lange nicht. Ich gehe zwar manchmal mit anderen Düften fremd, probiere hier und da etwas Neues aus, doch Mandragore möchte ich nie wieder missen.
Annick Goutal Mandragore, Eau de Toilette, 50 ml, ca. 69 Euro
Stefanie Höfle, Lifestyle-Reporterin, liebt "Un Jardin sur le Nil" von Hermès
Als Kind habe ich es geliebt, wenn mir meine Oma eine Pampelmuse servierte. Sie schälte die Grapefruit ("Gräpfrut" wie sie sagte) nicht nur, sondern häutet UND zuckerte die Frucht anschließend. Leckerer geht's bis heute nicht.
Ich schätze, das ist der Ursprung meiner Pampelmusen-Leidenschaft. Und weil alles an dem pink-gelben Obst mich an die Liebe meiner Großmutter erinnert, rieche ich es so wahnsinnig gern. Außerdem mag ich mir nur Frisches und Fruchtiges auf die Haut sprühen. Pudrige, blumige oder opulente Nuancen machen mir sofort Atemnot. "Un Jardin sur le Nil" ist so ein Duft. Ich finde, das Eau de Toilette riecht pampelmusig und sandelig. Köstlich. Und der Name hätte meiner Oma garantiert auch gefallen – Französisch konnte sie besser als Englisch.
Hermès, Un Jardin sur le Nil, Eau de Toilette, 100 ml, ca. 82 Euro
Friederike Hansmann, Social Media Redakteurin, liebt "Femme Eau Fraiche"von Hugo Boss
Jahrelang habe ich kein Parfüm oder nur herbe Düfte getragen. Früher habe ich sogar zu Herrendüften gegriffen, weil mir die für Frauen meist zu blumig und süßlich rochen. Das passte einfach nicht zu mir. Letztes Jahr waren mir die Alternativen plötzlich doch zu schwer für den Sommer. Ich kam von einem romantischen, unbeschwerten Wochenende in Barcelona zurück und schlenderte durch den Duty-Free-Bereich am Flughafen. Da stand diese hellrosa, schlichte und dennoch massive Flasche von Hugo Boss "Femme l'eau fraiche". Mit Hugo Boss Düften hatte ich vorher schon gute Erfahrungen gehabt. Ohne daran gerochen zu haben, wusste ich, das ist meiner. Und es stimmte. Leicht und entspannt, nicht zu stark, aber auch nicht süß, sondern frisch.
Hugo Boss Femme Eau Fraiche, 30 ml, ca. 43 Euro
Insa Winter, Redakteurin BRIGITTE.de, liebt "Trésor" von Lancôme
Mit "Trésor" von Lancôme verbinde ich vor allem Kindheitserinnerungen. Meine Mutter hat diesen Duft immer von meinem Vater geschenkt bekommen. Und wie viele andere Töchter habe ich natürlich auch öfter die Parfüms meiner Mutter ausprobiert. Der blumig-fruchtige Duft von Trésor gefiel mir immer am besten. So gut, dass ich mir später einen eigenen Flakon gekauft habe. Heute trage ich den Duft nicht jeden Tag, aber wenn, dann gehe ich auch immer auf eine kleine Zeitreise in meine Kindheit.
Lancôme, Trésor, Eau de Parfum, 30 ml, ca. 30 Euro
Lisa van Houtem, Beauty-Redakteurin, liebt "Escentric Molecules 01" von Geza Schön
Meine persönliche Parfüm-Offenbarung verdanke ich dem Duft-Gott Geza Schön. Über Jahre habe ich immer wieder Frauen auf ihren Duft angesprochen, immer war es "Escentric Molecules 01". Diese Parfüm ist tatsächlich ein Phänomen, es macht süchtig und wirkt (und das kann ich nur bezeugen) aphrodisierend. Manchmal ist es fast schon lästig, wie oft man darauf angesprochen wird – z.B. von aufdringlichen Kellnern, die den halben Abend neben einem knien. Manche Menschen hingegen können den Duft überhaupt nicht wahrnehmen. Das Geheimnis? Der hoch konzentrierte, synthetische Riechstoff ISO E Super, der eine Wirkung ähnlich wie Pheromone hat. Man selbst riecht den Duft an sich übrigens nicht, was ein bisschen schade ist, dafür fühlen sich die Mitmenschen wie schon beschrieben unwiderstehlich angezogen...
Escentric Molecules 01 von Geza Schön, Eau de Toilette, 100 ml, ca. 110 Euro
Angela Schöneck, freie Redakteurin, liebt "Rush" von Gucci
Welchen Duftfavoriten ich habe? Schwierig. Ich besitze mindestens zehn Düfte, die ich - nach Jahreszeiten aufgeteilt - benutze; täglich oder über einige Wochen wechselnd. Ich liebe Nischendüfte, wie die von Francis Kurkdjian oder James Heeley, Klassisches von Guerlain. Wenn ich jedoch Fernweh bekomme, ist das fruchtig-blumige "Gucci Rush" mein Favorit. Ich hatte den Duft im roten Kunststoffquader vor vielen Jahren auf meiner ersten Karibikreise dabei, und daran/danach zu riechen, ist für mich wie Instant-Urlaub.
Gucci Rush, Eau de Toilette, 30 ml, ca. 50 Euro
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am um
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siena
am 13.08.12 um 15:06
Ich habe letzte Woche "Millesime Imperial" von Creed getestet - und bin seitdem immer wieder in das Geschaeft gegangen um nachzulegen (die Verkaeuferin hatte vollstes Verstaendnis) - und nun habe ich es gekauft und bereue den hohen Preis kein bisschen... Der Duft is fuer mich wie Wassermelonen in der Sonne am Strand essen. Das habe ich als Kind in Daenemark immer gemacht. Ich glaube - wie manche Ihrer Autorinnen hier - das positive Kindheitserinnerungen ausschlaggebend sind fuer die Duftwahl.
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roteelse
am 05.08.12 um 17:52
Auch ich habe in diesem Jahr meinen neuen Lieblingsduft gefunden, dabei handelt es sich um Especially Escada Delicate notes.
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Parfumfan
am 24.07.12 um 22:28
Hallo B.- Der Duft ist mittlerweile in jedem gutsortierten Kaufhaus zu kriegen. "Nischenduft" ist hier wohl nicht ganz treffend.
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Edith
am 24.07.12 um 10:48
Was mich immer wieder nervt ist, dass die Parfümerien (bzw. die dort arbeitenden "Damen") und auch die Hersteller so mit Proben geizen; da viele Parfums recht kostspielig sind und ein Duft unbedingt auch über mehrere Tage ausprobiert werden sollte, kaufe ich eher selten einen Duft.
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B.
am 24.07.12 um 10:10
Wo gibt es das Parfüm zu kaufen? Kann es nirgends finden... :-(
mehr (5)Ausser dem Creed Duft liebe ich "L'eau de Neroli" von Diptyque. Sehr frisch und beruhigend nach einem langen Tag in einem stickigen Zimmer ....
Kopfnote: Pampelmuse, Birne, Hamanasu
Herznote: Ylang-Ylang, Amber
Basisnote: Holznoten, Moschus
Es handelt sich um einen sehr fruchtigen und blumigen Duft, bestehend aus Birne über taufrische Morgenrose bis zu holzig-weichen Noten und das riecht sehr weiblich, blumig und ein wenig süßlich, aber nicht zu süß und ist für den täglichen Gebrauch sehr gut geeignet.
Das ist etwas für Frauen , die auf selbstbewusst sind und auf süß und blumig stehen. Ich hatte erst gedacht, dass der Rosenduft zu intensiv sein könnte, was mir eher nicht gefallen hätte, denn das verbinde ich automatisch mit Seniorinnen, man verzeihe mir, aber das ist eben meine persönliche Meinung. So aber ist hier eine tolle und zugleich fruchtige Kompostion gelungen, die kein bisschen aufdringlich ist und für eigentlich alle Altersklassen geeignet ist
Ich finde den Duft sowohl