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Perfekte Pflege für jedes Haar

Perfekte Pflege für jedes Haar

Zu dünn, zu dick, zu störrisch? Den meisten Frauen wachsen ihre Haarprobleme regelrecht über den Kopf. Zum Glück lässt sich mit guter Pflege und dem passenden Styling ganz viel tun

Kraus und widerspenstig? So sehen Locken einfach toll aus

Perfekte Pflege für jedes Haar

Unsere natürliche Pflege, das Fett aus den Talgdrüsen, kann lockiges Haar nicht so leicht mit einem zarten Schutzfi lm überziehen wie glattes. Es bleibt einfach stecken, deshalb ist besonders naturkrauses Haar von den Ohren abwärts häufig trocken und braucht viel Feuchtigkeit. Pflegeprodukte für welliges Haar enthalten daher vor allem befeuchtende (hydratisierende) Wirkstoffe, zum Beispiel Rhabarbersäure. Um den Locken mehr Sprungkraft zu verleihen, setzen einige Shampoos und Conditioner zudem auf Inhaltsstoffe wie Aloe vera und Weizenproteine, die sich beim Trocknen zusammenziehen und so die Wellenstruktur unterstützen. Locken können durch ihre ungleichmäßige Oberfläche das Licht nicht so gut reflektieren und wirken schnell stumpf. Fürs Styling ist deshalb eine Glanzlotion toll, die das Haar zum Strahlen bringt und gleichzeitig die Wellen betont. Wer seine Naturkrause dagegen lieber bändigen möchte, nimmt glättende Pflege- und Stylingprodukte mit dem Hinweis "Anti-Frizz" auf der Packung: Der hohe Anteil an pfegenden Silikonen und Ölen legt sich wie eine beschwerende Hülle ums Haar und zieht es in die Länge. Spezielle Finish-Sprays mit wasserabweisenden Pflegemolekülen (Polymere) sollen die Strähnen davor schützen, sich bei Feuchtigkeit sofort zu kringeln - das funktioniert zwar nicht bei einem richtigen Schauer, zumindest aber bei kurzem Nieselregen.

Produkte zum Beispiel: "Fruit Fusion Shiny Waves Shampoo" von Herbal Essences; "System Professional Curl Saver Shampoo" von Wella;
"Be Curly"-Conditioner mit Aloe vera und Weizenproteinen von Aveda; "Frizz Ease Haar-Bändiger Serum" von John Frieda; "Umbrella"-Finishspray von Le Club des Créateurs de Beauté; "Style Locken & Glanz Schaumfestiger" von Garnier Fructis

Sensibel, gespannt, überreizt? Pflege bei empfindlicher Kopfhaut und Schuppen

Jede zweite Frau in Deutschland leidet unter gereizter Kopfhaut, so eine Studie des Marktforschungs-Instituts Ipsos. Die Ursachen dafür können zum Beispiel Veranlagung, Stress, falsche Ernährung oder trockene Heizungsluft sein. Dabei fühlt sich eine spannende, juckende Kopfhaut nicht nur unangenehm an, das damit verbundene häufige Kratzen schädigt auch die Haaroberfläche, haben die Wissenschaftler von Procter & Gamble herausgefunden. Dagegen helfen jetzt milde Shampoos und Conditioner mit entzündungshemmender Linolsäure, beruhigendem Lakritz- oder ausgleichendem Eukalyptus-Extrakt. Zudem sollte alles vermieden werden, was die Kopfhaut reizt - zum Beispiel zu heißes Duschen, Föhnhitze oder Metallbürsten mit spitzen Borsten. Neuerdings gibt es auch spezielle Stylingprodukte für empfindliche Kopfhaut: Sie haben einen hautneutralen pH-Wert und kommen ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe aus. "Alkohol ist zwar weiter enthalten, verfliegt aber in der Regel, bevor er auf die Kopfhaut gelangt", erklärt Dr. Alexandra Balk vom Test-Institut ProDerm in Hamburg. Besonders unangenehm, wenn sich auch noch kleine weiße Schuppen von der Kopfhaut lösen - ein Problem, das immerhin 50 Prozent aller Deutschen kennen. Anstatt sich wie normalerweise alle 28 Tage zu erneuern, verliert die oberste Kopfhautschicht plötzlich ständig kleine Schüppchen. Häufigste Ursache dafür ist der Hefepilz Malassezia: "Der Pilz produziert ungesättigte Fettsäuren, die die Kopfhaut reizen und den Erneuerungsprozess beschleunigen", so Dr. Frauke Neuser, Chemikerin im Europäischen Forschungszentrum von Procter & Gamble in England. Spezielle Anti-Schuppen- Shampoos hemmen den Hefepilz mit Wirkstoffen wie zum Beispiel Zink oder Selendisulfid (mittlerweile gibt es sogar Anti-Schuppen-Shampoo für coloriertes Haar). Für alle gilt: Sobald man die Pflege absetzt, "erholt" sich der Pilz und ist nach einigen Tagen wieder vermehrt vorhanden. Er ist eigentlich ein ganz natürlicher Bestandteil der Haut, kann aber durch bestimmte Auslöser aus der Balance geraten. Schuld daran können hormonelle Umstellungen während der Pubertät oder Wechseljahre sein, Stress oder falsche Ernährung. Menschen, die zu sehr fettiger Kopfhaut neigen, sind häufiger betroffen. Kommen zu den Schuppen auch noch Entzündungen der Kopfhaut dazu oder schlägt das Shampoo überhaupt nicht an, am besten zur Hautärztin gehen, um mögliche Krankheiten auszuschließen.

Produkte zum Beispiel: "Kerium Extrem Mild"-Shampoo von La Roche-Posay; "Schuppen Shampoo Plus" von Canesten; "Linola Shampoo" von Dr. Wolff; "Elvital Anti-Schuppen Intensiv Behandelndes Shampoo" von L'Oréal Paris; "Colour Care"-Shampoo von Head & Shoulders; "Scalp Relief Soothing Balance Conditio- ner"von Redken; "Wellafl ex Sensitiv Mousse" von Wella

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