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Dieses Bild macht endlich Schluss mit der "Beach-Body"-Frage

Ist das jetzt "Vorher" oder "Nachher"? Die Antwort, die Molly Galbraith auf diese Frage hat, ist umwerfend gut!

Eine Frau im Bikini geht am Strand spazieren und postet das Bild auf Facebook. Ein Foto, das nach Urlaub und Erholung aussieht - aber Molly Gailbraith möchte mit diesem Bild etwas Wichtiges klarstellen: Ein Körper ist perfekt, wenn sich seine Besitzerin damit wohlfühlt - egal, was andere Leute sagen.

Ein Jahr ohne Selbstoptimierung

Gailbraith weiß, wovon sie spricht - sie ist Gründerin eines Online-Trainingsportals für Frauen und hat viele Jahre damit verbracht, endlich die "perfekte" Bikinifigur zu erreichen. Unermüdlich zwang sie ihren Körper stets noch ein kleines Stück dünner, ein kleines Stück trainierter, ein kleines Stück näher an dem Ideal zu sein, das ihr vorschwebte.

Doch plötzlich musste sie die Notbremse ziehen: Als sich herausstellte, dass sie an einer Autoimmunschwäche und Stoffwechselstörung litt, sah sich Gailbraith gezwungen, ihre Prioritäten neu zu überdenken.

Anfang Januar wachte sie mit dem guten Gefühl auf, zum ersten Mal in ihrem Leben keinen "guten Vorsatz" für das neue Jahr gefasst zu haben, der ihren Körper noch weiter unter Druck setzt. Offenbar ein wahnsinnig befreiendes Gefühl:

"Nicht vorher, nicht nachher - einfach mein Körper. Punkt."

Mit diesem Text unter dem Bild stellt Molly klar, warum sie es endgültig satthat, ihrem Körper zu quälen:

Das ist mein Körper

Das ist kein "Vorher"-Bild. Das ist kein "Nachher"-Bild.

Das ist einfach mein Körper, so wie er an einem beliebigen Dienstag im Dezember 2015 aussieht - es ist ein LEBENS-Bild.

Das ist ein Körper, der Eiweiß und Gemüse und Käse und Eiscreme liebt. Das ist ein Körper, der Hanteltraining, Klimmzüge, Gewichte und Schlaf liebt.

Das ist ein Körper, der mit Fast Food, Spätschichten und Stress belastet wurde. Das ist ein Körper, der mit Fitness-Wettbewerben und Kraftdreikampf-Treffen bis an die Grenze der Magerkeit gebracht wurde. Das ist ein Körper, der um Gnade gebettelt hat, als bei ihm eine Autoimmunerkrankung und Stoffwechselstörung festgestellt wurde.

Dies ist ein Körper, der als

- zu dick - zu dünn - zu männlich - zu stark - zu schwach - zu groß - zu mager

bezeichnet wurde - alles innerhalb der gleichen Woche.

Wem soll mein Körper eigentlich gefallen?

Vor allem der letzte Satz macht deutlich, wie absurd der Versuch ist, fremden Ansprüchen gerecht zu werden. Egal wie sehr man sich abmüht, man wird es niemals allen Recht machen können.

Und wieso sollte man das überhaupt? Der eigene Körper muss nur einem Menschen gefallen: uns selbst! Molly hat sich vorgenommen, nie wieder irgendeinem fremdbestimmten Standard zu entsprechen und hofft, dass viele Frauen ihrem Beispiel folgen werden.

Hier findet ihr weitere Gründe, warum es gut ist, dass wir genau so sind wie wir nun mal sind:

heh

Kommentare (2)

Kommentare (2)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Bravo, das finde ich toll! Aber es dauert schon ein wenig, bis man zu dieser Einstellung kommt. Ich jedenfalls bin auch soweit.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Vor Jahren habe ich mich entschieden: das Ünerflüssige muss weg ! Für wen ? Für mich ganz allein.

    Ich bin gross und breit gebaut, war schon immer so und mir war schon mit 18 klar dass ich nie und nimmer wie die Damen in den Magazinen aussehen würde, warum auch. Ich bin ich und andere sind andere. Mit 1, 75 m und Kleidergrösse 38-42 (habe breite Schultern, was oft unten passt ist oben zu eng) geht es auf die 50 zu und ich bin vollkommen zufrieden damit.

    Auf jeden Fall halte ich seit Jahren ein ziemlich stabliles Gewicht durch gesunde Ernährung und Sport. Ich mache gern Party und esse auch sehr gerne, daruf möchte ich nicht verzichten, den wer nicht geniesst ist ungeniessbar und daran ist schon etwas wahr.

    Ich geniesse es Kleider zu kaufen die mir gefallen und nicht Kleider die passen müssen.

    Wie gesagt: Abnehemen war meine Entscheidung und auf gar keinen Fall etwas dass mir durch mein Umfeld aufgezwungen wurde.

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